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  1. #1

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    Frage Fallrohrentlüftung und Anschluß an Dampfsperre/bremse

    Hallo zusammen,

    ich stehe vor dem Problem in unserem Gästebad im 2. OG das 100er Abwasserrohr an die Dampfsperre/Bremse anzuschließen.

    Ein zweiter Strang ist vorhanden, und wurde beim Bau in eine Zwischenwand "versenkt" - somit gab es hier dann auch mit dem Anschluß kein Problem.

    Im Gästebad liegt das Rohr Aufputz direkt an einer nicht verputzen Wand somit schon mal gute Bedingungen für den Start. Die Vorbesitzer hatten hier eine 100 Porenbetonwand vor die Hauswand gestellt, und das Rohr somit "versteckt". Nach dem die Dämmung raus war haben wir da nicht schlecht gestaunt.


    Ich sehe nun nur folgende Möglichkeiten.

    1. mit dem Rohr in die Wand springen
    - mitunter reicht die Verjüngung auf 70er da zweite 100er Strangbe- und Entlüftung vorhanden ist. Dies würde sich mittels Fräse besser einbringen lassen.

    2. Manschette um das Rohr - denke hier aber nicht das das die beste Lösung ist, da dahinter zu wenig Platz ist und somit der Anschluss an die Dampf... zu schwierig und frickelig wird.

    3. Eckkasten um das Rohr, diesen dämmen mit Dampfsperre versehen und mit Manschette abdichten dampfsperre daran anschließen.


    Generell muß das Rohr erst mal weg, um die Wand zu verputzen - das steht wohl außer Frage.

    Oder gibt es weitere Möglichkeiten?

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    Viele Grüße

    Ulrich
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  2. Fallrohrentlüftung und Anschluß an Dampfsperre/bremse

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von pmut
    - mitunter reicht die Verjüngung auf 70er da zweite 100er Strangbe- und Entlüftung vorhanden ist.
    IMHO nein.

    Zitat Zitat von pmut
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    Was sind das denn für Leitungen? Da rollen sich mir die Fussnägel hoch: grün/gelbe Leitung wohin? NYM im und durchs Bad, gelbe und rote Was?

    Lutz
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  4. #3
    Themenstarter

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    Nein, laß die Fußnägel im Nagelbett sonst tut das weh.

    Keine NYM. Grau >Sat; Gelb/Orange > Netzwerk; Rot > Brandmelder-Kabel. Werden alle UP gelegt.

    Immer daran denken es ist kein Neubau eine gescheite Kabelplanung und mitunter Neuverlegung im Nachhinein -ohne für drei Monate in einen Wohncontainer zu ziehen- ist unmöglich. Somit erfolgt dies in unserem Haus durch bestehende Durchbrüche der Steigleitungen und geht von dort jeweils in die Räume ab -in diesem Fall über den Spitzboden.


    Aber zurück zum Rohr, denn das ist mein Problemkind. Eine Idee?


    Viele Grüße

    Ulrich
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  5. #4

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    Was ist denn das für eine Wand?
    Rohe in eine Wand verlegen kann schnell Probleme geben, bei Außenwände auf jeden Fall!
    Richtiger wäre es wie 3. Manschette um das Roh und verkleiden. Was genau willst du dämmen? Und was mit Dampfsperre?

    Die Decke? Oder auch Wände?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hi,

    das ist die Haustrennwand aus KS mit einer Stärke von 24cm , dahinter kommt 6cm Steinwolle und dann die 24er des Nachbarn.

    Dämmen werde ich das Dach, da es keine reinen Außenwände außer Dachschrägen und Haustrennwand gibt.

    An dem Strang hängen zwei WC's und eine Badewanne sowie wenn es mal fertig ist eine Dusche in dem Gästebad.

    Zum Testen habe ich das 110er Rohr auf 75 verjüngt und dann oben am Dachdurchgang angeschlossen. Danach einen Siphon im Gästebad angeschlossen und befüllt. Im Anschluß Badewanne gefüllt und mit den beiden WC's gleichzeitig entleert. Ergebnis kein mm wurde aus dem Siphon gezogen. Das habe ich seit dem nun zwei Wochen so "in Betrieb" und konnte keine Probleme feststellen.

    Da ich ja noch einen zweiten Strang habe, der in 110 bis zum Dachdurchgang geführt ist sehe ich hier kein Problem. Nach DIN dürfte ich in dieser Konstellation einen Rohrbelüfter einsetzen, den ich mir mal zum testen bestellt habe. Genau dieser weist nach Demontage eine Öffnung von 68mm auf. ;-)


    Somit werde ich wohl auf 75er reduzieren und das Rohr komplett (2cm tiefer) in der Wand versenken und an der Stelle wo die Dampfbremse angeschlossen werden soll eine Art Beton Manschette gießen, damit alles hält und nicht reißt. Da wo das Rohr dann Kontakt zur Dämmung/Außenluft hat wird es noch isoliert.

    Deckenaufbau wie folgt - von innen: 12,5mm Fermacell, 2,4cm Installationsebene, Delta Reflex, 6cm Untersparren, 14 cm Zwischensparren mit Steico Flex, 4cm Hinterlüftung, Unterspannbahn (20 Jahre alt nach Auskunft eines Dachdeckers Diffusionsoffen), Ziegel

    Als Dampfsperre wird Delta Reflex genutzt, und rundherum mit Presslatte usw. befestigt, der Überstand wird dann noch mal eingeputzt. Hier viel die Entscheidung in Richtung Dampfsperre, da ich nicht glaube das die Feuchtevariablen diese Eigenschaften auch noch nach 10 Jahren aufweisen, und durch Hinterlüftung und Nutzung von Holzfaser recht viel "Reserve" vorhanden ist sollte es doch im Laufe der Zeit zu kleinen Leckagen kommen.




    Viele Grüße
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