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  1. #1

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    Diffusionsoffener Dachaufbau

    Mahlzeit,

    sorry, ich weiß das Thema ist schon 1.000 Mal behandelt worden. Aber jeder hat ja so seine kleinen Wehwehchen. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Ihr mir meine Frage beantwortet.

    Es geht um unsere Dachdämmung (Schrägdach). Ich überlege ständig was ich verbessern kann.

    Wie ist Eure Meinung zu folgendem Aufbau:

    1. Eindeckung (Tonziegel)
    2. Traglattung
    3. Konterlattung
    4. Hochdiffusionsoffene Unterdeckbahn (Sd-Wert 0,09)
    5. Zwischensparrendämmung 26 cm (Holzfaser)
    6. 15mm OSB 3 Platte (Sd-Wert = 3) anstelle Dampfbremse, Stösse und Wandanschlüsse abgeklebt
    7. Lattung (zur Trennung OSB Platte und GKP)
    8. 12,5 mm GKP

    Was haltet Ihr davon?

    Tom
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  2. Diffusionsoffener Dachaufbau

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  3. #2

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    Unter "hochdiffusionsoffen" verstehe ich persönlich was anderes... Diffusionsdicht ist das auf der anderen Seite aber auch nicht...
    Neubau oder Altbau? Was steht im EnEV-Nachweis? Warum wurde das so geplant?

    Worin liegen die "Wehwehchen" denn begründet?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Herr Fischer,

    die "wehwehchen" liegen darin begründet, das wir uns vom ersten Dachdecker getrennt haben. Er hatte zweimal das ganze Dach falsch eingelatte, so dass das mit den Pfannen am First und an der Traufe hinten und vorne nicht passte. Dann hat er meine teure Unterdeckbahn als Regenplane benutzt und und und. Wir haben uns dann schliesslich von ihm getrennt, einen Teilbetrag für bereits erbrachte Leistungen hat er aber bekommen.

    Der zweite Dachdecker der es fertig machen wollte, meinte mit 2-3 Stunden pro Woche wäre das Dach fertig zu machen.

    Letztendlich der Dritte DD (ein junger Meister) hat dann die ganzen Restarbeiten wie Gaube, Anschlüsse zum Nachbarn, Zinkscharen usw fertig gestellt. Das ganze zu unserer vollsten Zufriedenheit.

    Mit der Dachdämmung wollten wir aber noch warten bis die Wände verputzt sind.

    Das im Groben zu den "WW".

    Und ich versuche eben jetzt eine vernünpftige Dachdämmung auf die Beine zu stellen.

    Es handelt sich um einen Altbau und die Sparren wurden aufgedoppelt (jetzt zw. 26 und 28 cm).

    Auf eine Dampfbremse in Form einer Folie möchte ich gerne verzichten, das dafür auch OSB Plkatten geeignet sind habe schon rausgefunden, auch das es innen dichter sein muss wie außen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Flip74 Beitrag anzeigen
    Auf eine Dampfbremse in Form einer Folie möchte ich gerne verzichten, ...
    Warum? Welche Vorbehalte hast Du? Was hältst Du von einer Folie mit variablem sd-Wert?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Nabend DirkZ1 !!

    Von den guten variablen Dampfbremsen habe ich 2 nagelneue Rollen in der Garage stehen. Hatte ich seinerzeit mit den anderen Dachbaustoffen gekauft, da hatte ich mich aber noch nicht so mit der Thematik beschäftigt. Und dann so mit der Zeit habe ich mich immer schlauer gemacht (wobei ich glaub wenn ein laie sich schlau macht nennt man das gefährliches Halbwissen ;-)

    Nunja, und ich kann mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, dass es inteligente Plastiktüten gibt die irgendwas selbstständig regulieren können.

    Deshalb war ich auf der Suche nach einer Alternative.

    Tom
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  7. #6

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    Es ist ja auch nur ein (schlechter) Werbegag, wenn man sagt, Dampfbremsen seien intelligent. Es ist schlicht eine Materialeigenschaft (häufig Polyamid), die zu diesen Werten (unterschiedliche Diffusionseigenschaften in feuchtem und in trockenem Milieu) führt.

    Ich vermute, die Dachdämmung wird KfW-gefördert (wg. 26-28cm Dämmung), oder? Dann müssten Sie aufpassen, dass Sie den Ziel-U-Wert nicht verpassen.
    Wer hat Ihnen diesen Aufbau empfohlen (wäre er nicht der richtige Ansprechpartner für Ihre Fragen)?
    Oben habe ich ja schon gefragt:
    Was steht im EnEV-Nachweis? Warum wurde das so geplant?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Guten Morgen !

    Empholen hat mir diesen Aufbau keiner. Ursprünglich wollte ich eben mit MiWo Zwischensparrendämmung arbeiten und eben dieser intelligenten Klimamembran.

    Und weil sich das eben mit dem Dach so in die Länge gezogen hat und der längere Winter dazwischen kam (wo wir im Haus weniger gemacht haben) habe ich mit dem Thema Dachdämmung intensiver beschäftigt.

    Ursprünglich sollte auch keine Unterdeckbahn drauf, sondern Holzfaserplatten.

    Da meinte aber der Dachdecker dass er damit noch nie gearbeitet hätte. Und dann haben meine Freundin und ich davon Abstand genommen. Haben gedacht, bevor das total in die Hose geht, soll er lieber eine Unterdeckbahn legen.

    Nunja, und ich bin eben jetzt dabei einen vernünpftigen Aufbau auf die Beine zu stellen.

    Lieber brauch ich die doppelte und dreifache Zeit, als dass ich da jemand anders dran lasse.

    Was meinen Sie damit " Was steht im EnEV Nachweis" ????

    Ja, die KfW ist mit im Boot. Und Berechnungen über Dämmstoffstärken habe ich auch (meinen Sie das mit EnEV Nachweis) ?

    Fassade und Fenster sind ja auch gemacht worden.

    Thomas
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    immer schön rumeiern .. toi, toi, toi!
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  10. #9
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    Hallo mls,

    ich weiß, toll ist das alles nicht. Deshalb erhoffe ich mir ja hier ein wenig Hilfestellung.

    Thomas
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Ernstgemeinter Rat: Sprechen Sie mit Ihrem Energieberater. Nicht dass Ihre Finanzierung platzt (das geht u.U. schneller als Sie denken!)!
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  13. #11
    Themenstarter

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    Ich weis, die schlechtere WLG bei Holzfaserdämmung könnte zum Problem werden. Hatte sowas schon im Gefühl. Ich werde meinen E-Berater nochmal involvieren. Sicher ist sicher.

    Bis dato danke.

    Thomas
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