Werbepartner

Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1

    Registriert seit
    01.2013
    Ort
    Braunschweig
    Beruf
    Chemiker
    Beiträge
    38

    Frage Bau am Hang - Grundstücksgefälle wie ausgleichen?

    Hallo,

    Wir haben am Hang gebaut. Der Abstand der Hauswand des Nachbarn bis zu unserer Hauswand sind ca. 7m, auf halber Strecke ist die Grundstücksgrenze. Unsere Bodenplatte liegt ca. 80cm tiefer. Das Gefälle liegt hauptsächlich auf unserer Grundstücksseite.

    Der Boden hier kann das Wasser nicht so gut aufnehmen (Ton, Mergel). Zusätzliche Muttererde wurde vom Bauträger noch nicht aufgetragen. Unser Nachbar möchte auf "seinen 3,50m" Rasen pflanzen, wir würden gerne ein paar Sträucher (Beeren, etc) pflanzen. Die Grundstücksgrenze ist ca. 11 Meter lang (plus 5 Meter Stellplatz). Ich denke die Sträucher wachsen nicht so dolle, wenn ein Gefälle vorhanden ist. Ich habe Angst das irgendwann Wasser vom Nachbarn zu uns zum Haus fließt.

    Wir haben beide ein Reiheneckhaus, welche über den gleichen Bauträger gebaut wurde. Da der BT auch für die Außenanlagen zuständig ist, hätte ich am liebsten, das dieser eine Winkelstütze zwischen die Grundstücke baut und auf unserer Seite Erde abgetragen wird. Oder gibt es andere Alternativen (künstliche Böschung? --> wie macht man das?) Grauer Beton (Winkelstütze) sieht ja optisch auch nicht so toll aus. Einen Friesenwall findet meine Frau altmodisch. Vielleicht eine Trochenbaumauer, bei welcher die Steine eher gleichfoermig sind (dann gefaellts vielleicht meiner Frau). Pflanzsteine finde ich nicht so schick. Was gibt es sonst für Alternativen? Ich möchte möglichst wenig Platz verbrauchen!

    Wie kann ich den BT finanziell einbinden? Wäre es ein Kompromiss das er zumindest bei uns das Grundstück abträgt? Muss danach sofort eine Mauer oder ähnliches gesetzt werden? Ist so etwas teuer?

    In den Verträgen ist dazu nichts gesagt. Bisher hat der BT immer gesagt, da würde noch etwas modelliert werden, will sich aber nicht festlegen. Meine Befürchtung ist das gar nichts passieren wird. Im gesamten Neubaugebiet gibt es jede Menge Winkelstützen (L-Steine) zwischen den Grundstücksgrenzen. Wie kann ich den Bauträger dazu bringen aktiv zu werden bzw. ihn finanziell einzubinden? Habt Ihr gute Argumente parat die ich vorbringen kann? Generell lässt der BT hier und da mit sich reden (z.B. wird er uns einen 'bloed konstruierten' Stellplatz umbauen).

    Vielen Dank,
    Gerry
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Bau am Hang - Grundstücksgefälle wie ausgleichen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    09.2006
    Ort
    Offenbach
    Beruf
    Dipl.-Ing
    Beiträge
    2,445
    Was steht denn zur Aussenanlagengestaltung genau im Vertrag? Ist ein Entwurfsplan der Aussenanlagen dabei?

    Aber nochmal zum Verständnis: Es geht um einen Höhenunterschied von 80cm über cirka 3,50m (halber Abstand der Häuser; also Abstand von Euch bis Grundstücksgrenze)?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    01.2013
    Ort
    Braunschweig
    Beruf
    Chemiker
    Beiträge
    38
    Zu den Außenanlagen steht im Vertrag lediglich etwas zu Abstellhaus/Stellplatz/Bepflanzung/Einfriedungen, welche Hecken gepflanzt werden, jeder kann sich einen Baum aussuchen,etc. Es steht jedoch kein Wort dazu wie die Höhenunterschiede - es geht um mehrere Reihenhäuser und Doppelhaushälften - ausgeglichen werden.

    Der Höhenunterschied beträgt ca. 80cm auf 7 Meter (vom Nachbarhaus zu unserem Haus). Auf meinem Grundstück beträgt der Höhenunterschied auf 3,50m ca. 50cm.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    09.2006
    Ort
    Offenbach
    Beruf
    Dipl.-Ing
    Beiträge
    2,445
    Gut. Dann soll der BT mal eine Planung rausbringen wie er gedenkt die Aussenanlagen mitsamt Geländemodellierung zu erstellen.
    Klar, dass wenn nix vereinbart ist, er die günstigste Option nehmen darf. Vorausgesetzt, dass sie technisch korrekt ist. Es darf z.B. kein Wasser vom Nachbarn auf Euer Grundstück fliessen.
    Entspr. muss der BT schon planen und ausführen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    01.2013
    Ort
    Braunschweig
    Beruf
    Chemiker
    Beiträge
    38
    Das ist genau der Punkt: ich fürchte der BT wird mir sagen "Ach machen Sie sich keine Sorgen, da fliesst nichts rüber. Das versickert alles". Daher die Frage ans Forum: wenn man das Gefälle so belaesst, besteht die Gefahr das Wasser rueberfliesst? Bisher habe ich keine riesigen Wasserlachen gesehen. So richtigen Platzregen o.ä. hatten wir jedoch in letzter Zeit nicht.

    Ich denke ich kann durchaus den BT "etwas steuern" und zumindest Vorschläge machen, falls von ihm nichts kommt. Wie gesagt wir wollten ein paar Sträucher (Stachelberren, Himbeeren, etc.) pflanzen und wir wollten wegen der engen Bebauung durch eine Böschung o.ä. nicht unbedingt Platz verlieren. Was wuerdet Ihr vorschlagen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Themenstarter

    Registriert seit
    01.2013
    Ort
    Braunschweig
    Beruf
    Chemiker
    Beiträge
    38
    Ich bin es nochmal. Meine Frage an das Forum waere auch "Was ist denn die günstigste Variante"?
    1. Gefaelle beibehalten - d.h. nichts machen
    2. Böschung?
    3. Beton-Winkelstützen? (d.h. beim Nachbar etwas aufschütten, bei uns etwas abgraben)
    4. Trockenbaumauer? (d.h. beim Nachbar etwas aufschütten, bei uns etwas abgraben)
    5. Pflanzsteine? (d.h. beim Nachbar etwas aufschütten, bei uns etwas abgraben)
    mehr?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  9. #7

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Dipl.-Ing. Maschinenbau
    Beiträge
    997
    Nachbars Wasser kannst Du getrost die Sorge des Nachbarn sein lassen. Der Nachbar muß sicherstellen, daß sein Oberflächenwasser nicht auf Dein Grundstück läuft. Soll der den Bauträger nerven.

    Was bleibt, ist das Problem, daß auf Deinem Grund Dein eigenes Wasser zum Haus hin läuft. (und nebenbei bemerkt auch nicht zum nächsten Nachbarn hin darf.) Da helfen auch keine Steine oder Stützen auf der oberen Grenze. Da brauchts entweder eine Drainage ganz unten vor dem Haus oder ein waagerecht modelliertes Gelände mit Gefälle hin zu unkritischeren Richtungen. Den Höhenunterschied abfangen muß dann derjenige, der den geschaffen hat. wenn beide beteiligt sind, sprich beide auf oder abgetragen haben, machen das halt beide. Ob Böschung, L-Steine oder was immer hängt sehr vom persönlichen Geschmack und vom Platz ab. Eine Böschung verbraucht mehr Platz als eine senkrechte L-Stein Mauer, aber auf die L-Steine würde ich nicht gucken wollen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    01.2013
    Ort
    Braunschweig
    Beruf
    Chemiker
    Beiträge
    38
    Ihr seid auch der Meinung das es so nicht bleiben kann, da das Gefälle von meinem Grundstück zu meinem Haus läuft, richtig?

    Ich gehe davon aus das der BT mir das günstigste vorschlägt: Nur für L-Steine habe ich bei 11 Meter Länge ca. 350 Euro kalkuliert plus Schotter etc. plus Arbeitsstunden. Wie teuer sind im Vergleich dazu das Aufschütten (Nachbar) bzw. Abgraben (bei mir)? Ein Kompromiss könnte ja sein, das der BT das Aufschütten/Abgraben übernimmt und die "teure" Sandstein-od. Granit Trockenbaumauer ich selbst übernehme.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen