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  1. #1

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    Meinungen zum Kabel Hausanschluß-Säule zur Verteilung.

    Hallo,

    ich bin gerade in Punkto Kabel etwas verwirrt.
    Drei Elektriker vier verschiedene Aussagen....

    Folgende Situation:

    Am Grundstück sitzt eine Hausanschluß-Säule.
    Dort ist eine realtive alte Kupferleitung aufgelegt(40 jahre ??).
    (müsste 4x35qmm sein - hab leider vergessen nachzufragen)

    Der Monteur des Verteilnetzbetreiber meinte der Elektriker entscheide welches weiterführende Kabel verwendet werden soll.
    Sein Übergabepunkt ist die Säule.

    Das Kabel geht von der Säule über ein Leerrohr im Erdreich in das Haus.
    Die Entfernung beträgt ca. 15m

    Welchen qmm würdet Ihr verwenden/empfehlen.

    Hab mich noch nicht für einen Elektriker festgelegt.
    Mich wunderts nur das ich viele verschiedene Alternativen angeboten bekommen habe..

    Reicht 5x25qmm Kupfer ? oder doch besser Alu ?

    Danke für die Aufklärung.
    Achja es handelt sich um ein Zweifamilienhaus - 210 qm
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  2. Meinungen zum Kabel Hausanschluß-Säule zur Verteilung.

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  3. #2

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    Hallo pimpi99 also Kupfer ist eigentlich immer die besser Wahl wenn es um die elektrische Leitfähigkeit geht.
    Bei einem Zweifamilienhaus gehe mal davon auch aus Zwei Zahler
    Und laut TAB muss die Leitung für 63A Pro Zahleinheit ausgelegt werden. also 2*63A
    Bei deiner Verlegung hätte ein 25mm² einen Max Iz von 76A und ein 35mm² einen Iz von 91A
    Also ich Würde dann sogar Eher auf 35mm² gehen ob du den Schützleiter nun Reduzierst muss du wissen
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  4. #3

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    Und laut TAB muss die Leitung für 63A Pro Zahleinheit ausgelegt werden. also 2*63A
    Nein das stimmt nicht.
    Ohne elektrische Warmwasserbereitung reichen hier 63A.
    Als Leitung würde ich wahrscheinlich auch 25mm² wählen, Aderzahl je nach Netzform
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Atomar Beitrag anzeigen
    Hallo pimpi99 also Kupfer ist eigentlich immer die besser Wahl wenn es um die elektrische Leitfähigkeit geht.
    Bei einem Zweifamilienhaus gehe mal davon auch aus Zwei Zahler
    Und laut TAB muss die Leitung für 63A Pro Zahleinheit ausgelegt werden. also 2*63A
    Bei deiner Verlegung hätte ein 25mm² einen Max Iz von 76A und ein 35mm² einen Iz von 91A
    Also ich Würde dann sogar Eher auf 35mm² gehen ob du den Schützleiter nun Reduzierst muss du wissen
    A.) wir wissen nicht von welchem VNB das Haus versorgt wird
    B.) SOmit ist auch unbekannt welche TAB bzw. ERgänzungen dazu im o.g. Fall gelten

    In der TAB steht nichts von 2 x 63A, wenn schon dann steht dort ein Verweis auf die DIN18015 und dass die Leitung so dimensioniert sein soll, dass man diese mit 63A vorsichern könnte. In der 18015 werden bei 2 Wohnungen die 63A als ausreichend betrachtet, sofern keine el. WW Erzeugung hinzu kommt. Die Praxis bestätigt das.

    Um die Obergrenze für den Spannungsfall einzuhalten, wären bei der genannten Länge 25mm2 ausreichend (bis ca. 23m nach 0100-520 wenn ich mich richtig erinnere). So lange der Eli die Leitung nicht im ganzen Haus verteilt, sollten 25mm2 also ausreichen. Man kann natürlich immer eine dickere Leitung verlegen, aber notwendig ist es im o.g. Fall nicht (vorausgesetzt die angegeben Entfernung etc. ist korrekt).

    Wenn also ein Eli hier CU mit 25mm2 verlegen möchte, dann hätte ich damit kein Problem. Er kennt sicherlich die TAB des lokalen VNB und die 18015, 0100-520 usw. dürften ihm auch nicht fremd sein.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Und da die Zähler ja erst hinter diesem Leritungsstück sitzen, sind die Verluste dort nicht relevant für Dich.
    Lieber dann die Leitungen zwischen Zählern und Unterverteilungen reichlich dimensionieren und auch bei den Endstromkreisen nicht knausern.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Super danke für die Info's
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