Werbepartner

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 19

Mehrkosten Einliegerwohnung

Diskutiere Mehrkosten Einliegerwohnung im Forum Baupreise auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    11.2012
    Ort
    Nordhessen (Werra-Meißner-Kreis)
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    71

    Mehrkosten Einliegerwohnung

    Hallo zusammen,

    wir planen derzeit unser neues Haus und überlegen auch auf Grund der gegebenen Hanglage eine Einliegerwohnung im Keller zu integrieren.

    Nun stellt sich mir die Frage, welche Mehrkosten gegenüber einem Nutzkeller auf uns zukommen (und wie hoch diese soweit überschaubar ausfallen) würden.

    Ad hoc fallen mir die Kostenpunkte für
    -Isolierung des Kellers
    -Fußbodenheizung in Einliegerwohnung
    -mehr/größere Fenster
    -höheres Kellergeschoss (damit als Wohnraum zulässig)
    -wahrscheinlich zweite Lüftung für die KWL
    -Zusätzliche Zähler für Strom, Wasser, Wärmemengen
    -und größere Auslegung der Heizung (geplant: Geothermie/WP)
    ein.

    Jeweils jedoch derzeit noch ohne einen blassen Schimmer von Zahlen.

    Wir wollen nicht um jeden Preis Mieter sondern nur, wenn es auch Sinn ergiebt und da bin ich bei einer ca. 35 (max. 40) m² großen Wohnung gerade am Zweifeln.

    Welche Kostenpunkte habe ich vergessen, sieht sich jemand in der Lage Kostenpunkte einzuschätzen?

    Hausgröße: ca. 11x9,5 m, 1,5 Geschossig

    Viele Grüße

    Markus
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Mehrkosten Einliegerwohnung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Getrennter Zugang zur Kellerwohnung?

    Ich frage mich, ob man diesen Keller ohne die Wohnung tatsächlich als reiner Nutzkeller planen kann. Es gibt ja sicherlich noch weitere Kellerräume, also wird eine Dämmung des Kellers sowieso erforderlich, oder alle Kellerräume sollen aus der thermischen Hülle genommen werden, was dann die Abtrennung von Keller zum EG spannend macht. Befindet sich dann auch noch die Heizung im Keller, also außerhalb der thermischen Hülle, wäre dies bei der EnEV zu berücksichtigen und würde sich nicht gerade positiv auswirken.

    Für eine Keller"wohnung" wird auch ein weiteres Badezimmer fällig inkl. aller benötigen Anschlüsse (KW, WW, Abwasser), also nicht nur Zähler sondern auch Leitungen, Armaturen, Einrichtung usw.

    Schau mal in die Bauordnung, da solltest Du die Kriterien finden die so eine Wohnung erfüllen muss damit sie als Wohnung anerkannt wird.

    Ich befürchte, ohne eine konkrete Planung wird man hier niemals zu verlässlichen Zahlen kommen. Es würde mich aber nicht wundern, wenn da später ein Mehraufwand von 30-50T€ auf der Rechnung steht. Das sind viele Kleinigkeiten die sich schnell summieren. Wenn Du also zuverlässige Zahlen brauchst, dann bitte anhand Deiner konkreten Planung den Mehraufwand kalkulieren lassen. Es macht halt schon einen Unterschied, ob da später nur eine Duschtasse für 100,- € aus dem Baumarkt oder ein Duschtempel installiert werden soll. Küche/Kochgelegenheit kann man auch in allen möglichen Preisklassen realisieren. So zieht sich das durch alle Positionen, und unter´m Strich kommt dann das Erwachen. .

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Leverkusen
    Beruf
    Werbefuzzi
    Beiträge
    267
    naja selbst 50t€ bei 10€/m² Mieteinnahmen, da muss man nicht lange überlegen!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    11.2012
    Ort
    Nordhessen (Werra-Meißner-Kreis)
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    71
    Bei 10€/m² würde ich auch deutlich kürzer überlegen, aber bei uns auf dem "flachen Land" sind es wohl eher 5-6€/m², manche Wohnungen (in die ich aber auch nicht würde ziehen wollen) werden z.T. mit Kaltmieten von knapp 4 € inseriert.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Keine Ahnung welche Mieteinnahmen er erzielen könnte, "Nordhessen" sagt dazu nicht viel aus. Vielleicht ist die Lage so genial und Wohnraum so begehrt, dass er 15,- €/m2 bekommt, oder aber das Haus liegt kurz vor´m Ende der Welt und er bekommt nur 5,- €/m2.

    Aber neben der rein wirtschaftlichen Betrachtung würde ich noch darüber nachdenken, ob ich überhaupt mit Mietern in meinem Haus wohnen möchte. Ich habe hierzu schon Erfahrung gesammelt, und dann für mich entschieden, dass es besser ist Wohnungen leer stehen zu lassen.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von maku1975 Beitrag anzeigen
    Bei 10€/m² würde ich auch deutlich kürzer überlegen, aber bei uns auf dem "flachen Land" sind es wohl eher 5-6€/m², manche Wohnungen (in die ich aber auch nicht würde ziehen wollen) werden z.T. mit Kaltmieten von knapp 4 € inseriert.
    Na dann ist die Entscheidung wohl klar. Mach aus den paar Quadratmetern ein Spielzimmer für Kinder oder die Enkel, da hast Du mehr davon.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Avatar von alex2008
    Registriert seit
    06.2008
    Ort
    Südschwarzwald
    Beruf
    Maschinist
    Benutzertitelzusatz
    Baggerfahren ist mein Hobby
    Beiträge
    3,251
    oder den Keller mit Sand füllen
    http://www.suedkurier.de/region/schw...372525,5434939
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    12.2012
    Ort
    Halle
    Beruf
    Dipl. Inform.
    Beiträge
    2,341
    Aber neben der rein wirtschaftlichen Betrachtung würde ich noch darüber nachdenken, ob ich überhaupt mit Mietern in meinem Haus wohnen möchte.
    Das halte ich in der Tat auch für den größten Faktor. Man muss dann akzeptieren das man im eigenen Haus nicht allein ist. Das ist was ganz anderes als im Mietshaus wohnen...

    Ich würde es nicht wollen - daher wäre die Überlegung sehr kurz ;-)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    01.2007
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Architekt + Sachverst.
    Beiträge
    23,476
    vielleicht ist ja die entscheidung über die lichte raumhöhe als dauernder aufenthaltsraum im keller bereits gefallen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Themenstarter

    Registriert seit
    11.2012
    Ort
    Nordhessen (Werra-Meißner-Kreis)
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    71
    In der Tat ist der Gedanke Mieter im Haus zu haben auch nicht unbedingt mein Topfavorit, aber ursprünglich ist der Sinn ja auch, dass die Einliegerwohnung etwas zur Finanzierung beiträgt, was ich aber nach durchdenken der Mehrkosten im verhältnis zu den ortsüblichen Mieten fast nicht mehr glaube.

    Sand würde ich mir nicht in den Keller schütten wollen, obwohl ich die Idee schon irgendwie gut finde. Erinnert mich an diese Heizung mit Eis im Tank (die kurz Formulierung wäre glaub ich die Firma ;-) )

    Die Raumhöhe macht mir nicht soviel sorgen, das sind in Hessen "nur" 2,20 im Keller und die würde ich auch so haben wollen (wenn das Bauamt nichts dagegen sagt).

    Gruß

    Markus
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Leverkusen
    Beruf
    Werbefuzzi
    Beiträge
    267
    Bleibt immer noch der Steuervorteil, selbst wenn die Mieteinnahmen nicht so hoch sind..
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von DerMarc Beitrag anzeigen
    Bleibt immer noch der Steuervorteil, selbst wenn die Mieteinnahmen nicht so hoch sind..
    Das wird gerne überschätzt. Aber da liegen die Rahmenbedingungen bei jedem etwas anders, daher StB fragen.

    Man muss dann darauf achten, dass strikt zwischen "privat" und "Vermietung" getrennt wird. Das beginnt bereits beim Hausbau (welche Kosten gehören zum Privatteil, welche sind dem vermieteten Teil zuzuordnen). Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass das FA unter Gewinnerzielungsabsicht, und nur dann wären Kosten ansetzbar, was ganz Anderes versteht als der Vermieter. Hier kann das FA auch in der Zukunft Vorteile streichen, und zwar rückwirkend, sprich wenn das FA in beispielsweise 5 Jahren zu dem Ergebnis kommen sollte, dass keine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt, oder eine Gewinnerzielung nicht möglich ist. Längerer Leerstand, vermutete Eigennutzung, und schon beginnt das Kartenhaus zu wanken.

    Im o.g. Fall könnte es aber schon daran scheitern, dass aufgrund der Kosten und der zu erwartenden Mieteinnahmen, eine Gewinnerzielung in absehbarer Zeit gar nicht möglich ist.

    Vermietung als Steuersparmodell ist ein heißes Pflaster, da sollte man schon jemanden an der Hand haben der sich damit sehr gut auskennt.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    12.2012
    Ort
    Halle
    Beruf
    Dipl. Inform.
    Beiträge
    2,341
    Zitat Zitat von maku1975 Beitrag anzeigen
    ..., aber ursprünglich ist der Sinn ja auch, dass die Einliegerwohnung etwas zur Finanzierung beiträgt, ...
    Gefährlich - einmal Mietausfall und dann wackelt sofort die Finanzierung...

    Ich würde es lassen...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Leverkusen
    Beruf
    Werbefuzzi
    Beiträge
    267
    Zitat Zitat von ultra79 Beitrag anzeigen
    Gefährlich - einmal Mietausfall und dann wackelt sofort die Finanzierung...

    Ich würde es lassen...
    genau so sollte man eben nicht kalkulieren! Es sollte ein schönes Zubrot sein, nicht mehr und nicht weniger Aber jeder wie er mag... stb ist bei solchen Fragen auch nie verkehrt!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    Themenstarter

    Registriert seit
    11.2012
    Ort
    Nordhessen (Werra-Meißner-Kreis)
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    71
    Bzgl. der Finanzierung habe ich mich vielleicht etwas Ungünstig ausgedrückt. Finanzierbar wäre das Haus mit ELW vermutlich auch ohne Vermietung, aber diese würde den Puffer vergrößern/schaffen. Den Steuervorteil habe ich eben aus diesem Gründe schon überhaupt nicht berücksichtigt.

    Mir ging es aber auch bei der Frage eher um die Abschätzung der Mehrkosten bzw. der ggf. fehlenden Posten.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen