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  1. #1

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    Jahresverbrauch mit LuftWWP für KfW 70 Haus

    Falls es wen interessiert:
    unser Jahresverbrauch Heizung und WW mit LuftWasserWP war 3190,95 kWh
    Wohnfläche 150 qm
    Nutzfläche (gesamt, inkl. Wohnfläche) 222 qm

    Die jährlichen Kosten lagen also bei ca. EUR 600.-

    Zugeheizt wurde allabendlich mit etwas Holz im Grundofen (Wohnzimmer)
    Und dann gibts noch einen kleinen Solarkollektor für WW
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  2. Jahresverbrauch mit LuftWWP für KfW 70 Haus

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  3. #2

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    Wie viel Holz habt Ihr denn verbraucht?

    Hat die WP einen Wärmemengenzähler? Wie kWh thermisch habt Ihr von der WP erhalten?
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  4. #3

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    Wir haben ca. 8000 kWh für Heizunung und WW verbraucht. Kosten ca. 700 €/Jahr. Heizung:keine teure Luft-wärmepumpe, sondern Flüssiggas mit preiswerter Brennwettherme.
    Wohn-unn Nutzfläche wie bei dir, Corinna + ca. 3 Ster Hartholz verheizt.
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  5. #4
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    Waren auch so knapp 3 Ster Holz gemischt (Hartholz / Weichholz), aber eigentlich mehr wegen der Gemütlichkeit.
    Wir haben zwar eine WP, dafür haben wir aber die EUR 4000.- für den teueren Gasanschluss gespart :-)
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  6. #5
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    Wärmemengenzähler ist nur am Solarkollektor. Der hat 1015 kWh geliefert.
    Wegen WP: muss mal meinen Mann frage, ob man das in der elektronischen Steuerung nachschauen kann
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Zugeheizt wurde allabendlich mit etwas Holz im Grundofen (Wohnzimmer)
    Und dann gibts noch einen kleinen Solarkollektor für WW
    "allabendlich" ist ja schon mal ne Ansage. 3 Ster sind ja auch nicht gerade wenig..
    Das "unterstützt" die Heizung deutlich.

    Rechnen wir mal kurz:
    3RM Mischholz = ca. 1350kg, mittlerer Heizwert: 4,2 kWh/kg, Wirkungsgrad 0,8 (geschätzt)

    ergibt: 1350*4,2*0,8= 4536 kWh
    Sagen wir mal Deine WP arbeit mit einer JAZ von 3, dann sind wir bei 9570kWh thermisch.

    Also grob ein Drittel Deines Gesamt-Wärmebedarfs hat offenbar der Grundofen gebracht.

    Ob die WP nun gut, mittelmässig oder schlechte Leistung liefert, kann man aus den Angaben aber nicht beurteilen
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  8. #7
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    ganz so hoch ist der Wirkungsgrad bei dem Holzofen aber nicht, wenn man ihn tagtäglich auskühlen lässt und nur abends 1-2 Stunden befeuert. Bis der wirklich heizt, muss erst der Stein durchwärmt werden etc.
    1/3 ist für den Anteil also bestimmt zu hoch angesetzt. Ich tippe da eher auf 20%
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Bis der wirklich heizt, muss erst der Stein durchwärmt werden etc.
    Wenn das Holz verbrannt ist, gibt der Stein immer noch die Wärme ab.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    ganz so hoch ist der Wirkungsgrad bei dem Holzofen aber nicht, wenn man ihn tagtäglich auskühlen lässt und nur abends 1-2 Stunden befeuert. Bis der wirklich heizt, muss erst der Stein durchwärmt werden etc.
    1/3 ist für den Anteil also bestimmt zu hoch angesetzt. Ich tippe da eher auf 20%
    der Witz eines Grundofens (bzw. jedes Speicherofens) ist ja, dass die Wärme verzögert sprich gleichmässiger abgegeben wird. Einen Wirkungsgrad von 80% sollte er schon haben, sonst könntest Dir auch nen Kaminofen (oder wie nennt Ihn mein Ofenbauer: Warmluftschleuder) ins WZ stellen.
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  11. #10

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    Hey Corinna,
    deine Heizstrategie ist offensichtlich nicht besonders schlau:
    Einen Grundofen allabendlich für 1-2 Stunden zu befeuern mach ja wirklich keinen Sinn, denn bis der Ofen Wärme abgibt, liegst du schon im Bett. Du kannst dir also die 3 Ster Holz pro Jahr sparen. Ein Kaminofen wäre in deinem Fall besser gewesen (und übrigens auch um einige Euro preiswerter...)

    Gruß Ortwin
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  12. #11

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    na ja. Den 3 Ster Holz is es vermutlich ganz schön wurscht, ob Corinna im Bett liegt oder auf der Couch.
    Die Hütte heizen sie trotzdem wenn sie verbrennen und reduzieren damit den Stromhunger der WP.
    Hat sie Holz umsonst, spart sie rd. 300€, wenn sie zukaufen muss, ist es quasi egal bzgl. Kosten.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Ortwin Beitrag anzeigen
    Hey Corinna,
    deine Heizstrategie ist offensichtlich nicht besonders schlau:
    Es geht um Gemütlichkeit.

    Das ist sowas wie Lebensgefühl. Wenn man Lust hat abends vor einem Feuer zu sitzen, was ist daran falsch dann eines zu machen.
    Ich setzte mich Abends vor meinen Fernseher, der heizt auch ganz gut.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Ortwin Beitrag anzeigen
    Wir haben ca. 8000 kWh für Heizunung und WW verbraucht. Kosten ca. 700 €/Jahr. Heizung:keine teure Luft-wärmepumpe, sondern Flüssiggas mit preiswerter Brennwettherme.
    Wohn-unn Nutzfläche wie bei dir, Corinna + ca. 3 Ster Hartholz verheizt.
    Genau an dem Punkt bin ich momentan auch: Flüssiggas oder WP.
    Bei den 3 "Energieberatern" die ich zu dem Thema befragt habe hab ich 4 unterschiedliche Aussagen bekommen.

    Flüssiggas hatte ich schon. WP ist mir von der Grundanlage noch etwas suspekt.

    Und nachdem jetzt vieleicht die harten Winter zurückkommen ist ne Wp vieleicht doch nicht ideal. Wobei mit einer Zuheizung mit Holz das ganze schon wieder anders aussieht....
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  16. #14

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    Flüssiggas will auch sehr gut überlegt sein. Die Preise der Anbieter sind nicht gerade berauschend, selbst wenn man den Tank nicht mietet sondern schon einen gekauft hat.
    WP Konzepte funktionieren nur wenn auch das Haus dafür ausgelegt ist. Ansonsten kann eine WP schnell zum Stromfresser mutieren. Richtig geplant und ausgeführt kann man damit günstig sein Haus heizen, wer weiß schon wohin die Strompreise sich entwickeln werden. Bei WP ist die JAZ das A und O, deswegen sollte man Konzepte realisieren bei denen die WP einen Erdkollektor, evtl. auch einen Tiefenbohrung, als Quelle nutzt. Damit ist eine JAZ bis 4,5 machbar, setzt man auf DV dann lässt sich die JAZ auch noch ein bisschen steigern.

    Man muss also das gesamte System betrachten, und nicht nur den Wärmeerzeuger.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Oben ging es ja um eine LuftLuftWP.

    Ich kann in meinem geplanten Bau leider keine Außendämmung realisieren.
    Daher bin ich warscheinlich sowieso nicht so für eine WP geeignet.

    Da es keinerlei Vorhersagen gibt
    - wohin sich der Strompreis und der Gaspreis entwickelt,
    - ob es jetzt bei uns wärmer oder kälter wird,

    kann man momentan nur Versuchen das Haus dicht zu machen und ein nicht zu teueres System zu kaufen.
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