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Veränderung der Betondruckfestigkeit entlang der Stützen-Höhe

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  1. #1

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    Veränderung der Betondruckfestigkeit entlang der Stützen-Höhe

    Hallo

    ich habe recht umfangreiche Schmidthammer Tests vor einigen Tagen durchgeführt. Es waren um die 30 Stützen. Es ist unglaublich was sich rausgestellt hat.

    Ich habe im unteren Abschnitt 10 Test Schläge durchgeführt

    im mittlerem Abschnitt 10 Test Schläge durchgeführt

    und im oberen Abschnitt 10 Test Schläge durchgeführt

    die Werte oben und unten weichen zum Teil extrem von einender ab.

    Ich wusste, dass der Beton oben aufgrund des geringeren Gewichtes etwas schwächer wohl ausfallen wird aber das der Unterschied zum Teil 15N/mm² ist, das finde ich schon wirklich sehr extrem

    Hat jemand ähnliche Erfahrung gesammelt? Oder kann mir erklären was da los ist?

    Gruss

    Tom
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  2. Veränderung der Betondruckfestigkeit entlang der Stützen-Höhe

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  3. #2
    Lebski
    Gast
    Wo betoniert? In Afrika oder so? Nennfestigkeit?
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  4. #3

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    15 N/mm2; ist das die Abweichung einzelner Ablesewerte untereinander oder zwischen Mittelwerten oder zwischen den Medianwerten?
    Wie sah die Prüffläche aus?
    Wie erfolgte die Oberflächenvorbereitung?
    Welchen Umweltbedingungen waren die Stützen ausgesetzt?
    Gab es ggf. an einigen Flächen eine Beschichtung/einen Anstrich, der möglicherweise die Karbonatisierung etwas verlangsamt hat?
    Gab es Anzeichen für eine Betonierfuge im Bereich der Prüfflächen?
    Wurden die Stützen vorher auf Hohllagen untersucht?
    Wie sind die Abweichungen nach Kap. 7 der EN 12504-2 zu bewerten?
    usw.
    usf.

    So viele Einflussfaktoren.
    So wenig Informationen. (vom TE)

    Und. Ja ich hatte schon mal Abweichungen in dieser Größenordnung.
    Gruß
    Holger
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  5. #4
    Themenstarter

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    Der Unterschied war natürlich in dem Endergebnis, nicht in den Einzelnen Werten



    Pruef flaeche war immer die Gleiche. Es waren immer wieder die gleichen Stutzen mit den Dimensionen 450x450 und 2700 hoch



    Ob jetzt unten an der Stütze oder oben getestet. Beide Testflächen hatte den gleichen Beton, gleiche Umwelteinflüsse, gleiche Karbonatisierungstiefe, gleiche Schalung, etc

    Das dubiose ist ja dass es nicht nur eine Stütze war as waren von 3o Stützen 90% die oben einen erheblichen schawecheren Beton zeigen

    @Holger: also hattest du aehnliche Erfahrung geamcht? Was hattest du fuer ein Beton und welche Abweichungen?

    Tom
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  6. #5

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    Zitat Zitat von BauTomTom Beitrag anzeigen
    Was hattest du fuer ein Beton und welche Abweichungen?
    B300, Starke Umwelteinflüsse (S alzbelastung), Delta ca. 10N/mm²
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  7. #6
    Inkognito
    Gast
    Hmm.. ist die Verdichtungsart bekannt?
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  8. #7
    JamesTKirk
    Gast
    Stützen mit dem Rückprallhammer zu prüfen ist ein diffiziles Thema - meistens kommt da nichts vernünftiges bei raus.

    Wie bei Wänden sind die Festigkeiten im Bereich der Köpfe tendenziell geringer als im Fußbereich, da das Eigengewicht des Frischbetons eine leichte Verbesserung der Verdichtung bewirkt. Und diese ist im Fußbereich natürlich am höchsten.

    Besonders bei höherwertigeren Beton (so ab C35/45), aus denen Stützen i.d.R. ausgeführt sind, ist es wichtig, die Prüffläche akkurat vorzubereiten. Wir verwenden dazu eine Flex mit Diamant-Topfscheibe, damit die Oberfläche prüffähig wird. Weiterhin schwingt eine Stütze in der Mitte natürlich stärker als im Bereich der Einspannungen, was einen erheblichen Einfluss auf die Prüfung hat (das Ding heisst schließlich Rückprallhammer und man gibt damit einen Schlagimpuls auf das Bauteil).
    Häufig kommt man auch mit der allgemeinen Beurteilungs-Tabelle aus der DIN EN 13791 nicht weiter und sollte dazu Bohrkerne entnehmen, um einen Bezug zwischen Rückprallwerten und Bohrkerndruckfestigkeiten herzustellen.
    Eine Bohrkernentnahme ist bei Stützen natürlich schwierig, in Zweifelsfällen, wenn das nächste Geschoss noch nicht draufsteht, kann diese aber von oben durch die Decke erfolgen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Ja wir haben auch den Fall dass der Beton 50 N/mm² haben sollte



    Wegen Nachschwingen würde ich keine Sorgen haben. Die Stützen sind 450x450 und nur 2700mm hoch. Ich denke das Nachschwingen kann da nicht so bedeutend sein.



    Jetzt stelle ich mir die Frage. Welchen Wert sollte ich für die Nachberechnung heranziehen?



    Den schwächeren von dem oberen Teil der Stütze oder kann ich beruhigt den Mittelwert nehmen?

    Das ist jetzt meine Hauptfrage

    Tom
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  10. #9
    Themenstarter

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    1.jpg

    hier sieht man eine solche typische Stuetze

    unterer Mittelwert 45
    mittlerer 38
    und oberer 32

    Pruefflaeche wurde glatgeschliffen
    und ist 250 x 250mm gross
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  11. #10

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    Wie weit weg von der Oberkante hast Du die obere Messungen durchgeführt?
    Bis ca. 30cm ab OK Beton ist es noch Verbundbereich II, es werden also geringere Verbundbedingungen abgenommen.
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  12. #11
    Themenstarter

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    3.jpg

    300mm von den unterhkanter der Deck. Das gleiche auch unten. 300mm ueberhalt der Decken Oberseite

    Jetzt kommt mir da noch ein andered Gedanke. Wie sieht es denn aus mit Uebervibrieren und dem geschwaechtem oberen Bereich.
    Das koennte hier doch ziemlich kritisch sein.
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  13. #12
    JamesTKirk
    Gast
    Zitat Zitat von BauTomTom Beitrag anzeigen
    ... Pruefflaeche wurde glatgeschliffen ...
    Wie genau ?? Mit der Topfscheibe ? Wenn Du das nur mit dem Schleifstein machst kommt da nichts vernünftiges bei raus !!
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  15. #13
    Themenstarter

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    Naja schon mit dem Schleifstein aber halt recht ordentlich :-)
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  16. #14
    JamesTKirk
    Gast
    Dann hättest Du die Ergebnisse auch gleich würfeln können. Die Behandlung der Prüffläche ist das A und O, der Schleifstein (auch wenn gründlich durchgeführt) ist als Vorbereitung zu wenig !!!
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