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  1. #1

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    Fachwerkhaus mit MiFa (Steinwolle) WDVS dämmen?

    Hallo,

    ich saniere gerade mein Fachwerkhaus an zwei Seiten mit Steinwolle WLG 035 WDVS.
    Mein Aussenputzer bringt im ersten Arbeitsschritt gerade ein Streckmetall auf, um erhöhte Maßtoleranzen auszugleichen. Dicke des Unterputzes ca. 3cm
    Im weiteren Verlauf wurden die Balken mit V13 Bitumenpappe übernagelt, um diese vom nachfolgenden Putz zu trennen.
    Nachdem der Unterputz aufgespritzt wurde, wird das eigentliche WDVS Steinwolle-Dämmsystem mit WLG 035 im Klebe/Dübelverfahren angebracht.
    Dicke der WD ist max. 8cm. Mehr aus techn. Gründen nicht machbar (Nachbarbebauung).

    Jetzt meine Frage; Ist das techn. i.o eine V13 aufzunageln, um eine Thermische/Mechanische Putztrennung herzustellen. Der Putzer macht das immer so...
    Was passiert mit der anfallenden Feuchtigkeit?
    Wandert die am Balken entlang, und diffundiert dann in Putz/Dämmung aus?
    Wie kritisch ist die Pappe anzusehen, oder kann man die vernachlässigen. (ca 20cm breit, locker über Balken genagelt, nicht geklebt)

    Nicht das mir meine Balken wegfaulen...Wer hilft mir?

    DANKE, im voraus. Bob
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  2. Fachwerkhaus mit MiFa (Steinwolle) WDVS dämmen?

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  3. #2
    Avatar von ars vivendi
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    Das arme Fachwerkhaus. Naja, bald wird es das wohl überstanden haben.
    Für Fachwerkhäuser sollte man Firmen nehmen die sich richtig mit dieser Materie auskennen. Was an Mauerstein funktioniert, funktioniert nicht zwangsläufig auch am Fachwerk.
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  4. #3

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    Nun, was würde denn der TE als
    • Bautechniker
    • Energieberater
    • Sachverständiger
    • TÜV-zertifizierter


    so dazu sagen. Denn immerhin:

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...!-Brauche-Tipp

    Mir fällt dazu nur ein:
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  5. #4

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    AW: Fachwerkhaus mit MiFa (Steinwolle) WDVS dämmen?

    Genau.
    Da braucht der Bob ja blos sein Alter Ego zu fragen und schon hat er alle Fachleute beisammen.
    Weils in der Familie bleibt wird er sich auch einen guten Preis machen...

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  6. #5
    Avatar von ars vivendi
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    Er würde sich wohl an den Kopf greifen. Evtl fungiert der Te hier als Bauaufsicht(da er nun evtl selbstständig als Gutachter ist) und ist sich nicht sicher ob die Ausführung so ok ist?
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  7. #6
    Avatar von Flocke
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    VON EVENTUELL EINGEBLENDETER WERBUNG IN DIESEM POS
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    Jeder der sich mit energetischen Sanierungen und Fachwerk einigermaßen auskennt weiß wohin die Reise geht.
    Was hier geplant wird( wurde), ist sowas wie Mord an dem Haus. Vielleicht braucht aber jemand auch nur ein Referenzobjekt für Schimmel und Feuchtesanierung ....
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  8. #7
    Themenstarter

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    Na vielen Dank liebes Forum. Das sind ja wirklich gut gemeinte Tipps...Unglaublich.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Bob der Baumann Beitrag anzeigen
    Na vielen Dank liebes Forum. Das sind ja wirklich gut gemeinte Tipps...Unglaublich.
    Man will Dich nur auf die hier forentypisch etwas undiplomatische Art darauf aufmerksam machen, dass Du mit Deinen Dämmarbeiten wahrscheinlich großen Schaden an der Bausubstanz anrichten wirst.
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  11. #9

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    In der kleinen Stadt Grebenstein bei Kassel wird als Referenzobjekt (oder wie man das nennt) ein Fachwerkhaus unter Beteiligung entsprechender Fachleute restauriert; dort erfährt jeder Fachwerkhaus-Eigentümer, was wie getan werden kann.
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