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  1. #1

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    SAT-Anlage oder Internetfernsehen (IPTV)?

    In unserem Neubaugebiet wird kein Kabel fürs Kabelfernsehen gelegt, daher müssen wir uns zwischen einer SAT-Anlage und IPTV entscheiden. Nach unseren Recherchen haben wir folgende Vor- und Nachteile gefunden:

    SAT-Anlage

    Vorteile:
    - keine laufenden Kosten
    - kostenpflichtige Aufrüstung in den HD-Bereich möglich

    Nachteile:
    - störanfällig bei schlechtem Wetter (starker Regen oder Schneefall)
    - bereits beim Hausbau berücksichtigen: sternförmig Leitungen legen oder ggf. Leerrohre vorsehen
    - hohe Anschaffungskosten
    - bei HD-Aufrüstung (zukünftig jährliche Gebühr für RTL etc.) kann bei zeitversetztem Fernsehen die Werbung nicht vorgespult werden
    - Schüssel verschandelt Fassade (jedoch nicht bei uns, da wir ein Flachdach haben werden)


    IPTV

    Vorteile:
    - HD-Qualität
    - etwas weniger Technik als für SAT
    - Video-on-Demand möglich
    - recht unempfindlich gegenüber Störungen

    Nachteile:
    - Kosten ca. 45 Euro monatlich, aber dafür sind eine Telefon- und Internetflatrate enthalten
    - hohe Internetgeschwindigkeit erforderlich, ggf. Drosselung der Geschwindigkeit durch den Anbieter (wird gerade öffentlich diskutiert)
    - wenn zu viele gleichzeitig fernsehen, reicht die Bandbreite offenbar in ländlichen Gebieten nicht und es ruckelt (greift bei uns nicht, da Großstadt )
    - es gibt Einschränkungen bei Video-On-Demand (VoD) plus Fernsehen


    Bei beiden:
    - für jedes TV-Gerät im Haushalt eigene Box (Receiver) nötig
    - hohe Programmauswahl (ob die Programmauswahl bei SAT größer ist als bei IPTV, haben wir noch nicht herausgefunden)
    - zeitversetztes Fernsehen


    Uns sind viele Vor- und Nachteile bekannt, aber wir sind immer noch unentschlossen. Kennt ihr weitere starke Argumente?
    Interessieren würden uns auch Erfahrungen von IPTV-Nutzern.
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  2. SAT-Anlage oder Internetfernsehen (IPTV)?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ganz klar Sat. Störanfälligkeit war gestern...
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  4. #3

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    SAT Reciever sind in neuen LCDs standart.
    Als Videorecorder dient mir ein Festplattenspeicher mit eigenem Sat Anschluss

    IPTV halt ich für eine Niesche die solange funktioniert bis es alle machen. Dann ist die Bandbreite schnell im Keller....
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  5. #4

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    Zitat Zitat von LaSina Beitrag anzeigen
    Ganz klar Sat. Störanfälligkeit war gestern...
    Kannst du das bitte nächsten Winter unserer Sat-Anlage klar machen - vergangenen Winter ist sie mehrere Tage wegen Schnee nicht gegangen...

    Trotzdem, ich spreche mich ebenfalls für Sat aus, Anschaffungskosten sind auch nicht so hoch. Wir müssen leider ab April auf Zimmerantenne umsteigen, da hohe Bäume dann den Empfang stören - im November geht es dann wieder zurück.
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  6. #5
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    Unabhängig davon ob man sich /jetzt/ für einen IP-TV oder auch Kabelanschluss entscheidet: In einem Neubau auf die Koaxial-Sternverteilung zu verzichten wäre ja wohl ziemlich das dümmste was man machen könnte. Im Nachhinein kaum noch nachzurüsten, und damit auf Gedeih und Verderb womöglich einem Monopolanbieter ausgesetzt.
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  7. #6

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    Wo HD schon genannt wird: wie HD ist denn IPTV? Mein Sat-Reciever zeigt mir bei ARD/ZDF Bandbreiten so um die 18 MBit/s an. Kann mir nicht vorstellen, dass man das auch über IPTV bekommt. Aber ganz ehrlich: auch in einer Großstadt kann das DSLAM überbucht sein und dementsprechend zu Spitzenzeiten die Bandbreite in die Knie gehen. Liegen dann keine Koaxleitungen wirds ärgerlich.
    Das eine SAT-Schüssel per se ein Haus verschandelt finde ich persönlich übrigens nicht - wenn man was Gescheites kauft (auch farblich) und die Installation ordentlich gemacht ist.
    Ja, HD+ kostet Geld - aber wer tut sich die Privaten auch freiwillig an?
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  8. #7

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    Wir installieren bei uns im Neubau sowohl eine LAN-Verkabelung und nebenbei auch eine Koax-Verkabelung. Beide Netze enden im gleichen Schrank.
    Bin mir nur noch nicht sicher ob wir SAT bis zum TV fahren oder einen SAT-IPTV-Reciver in den Keller stecken.

    Da ich beide Netze habe ist mir es wurscht.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Aeryn3 Beitrag anzeigen
    - kostenpflichtige Aufrüstung in den HD-Bereich möglich
    - hohe Anschaffungskosten
    Die Kosten gehen praktisch im Rauschen eines Neubaus unter. Wenn man gleich HD-Receiver anschafft braucht man auch nicht kostenpflichtig aufrüsten.
    - bei HD-Aufrüstung (zukünftig jährliche Gebühr für RTL etc.) kann bei zeitversetztem Fernsehen die Werbung nicht vorgespult werden
    Das funktioniert bei öffentlich-rechtlichen Sendern völlig problemlos. Diese sind auch ohne zusätzliche Kosten frei empfangbar.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Bautine Beitrag anzeigen
    Kannst du das bitte nächsten Winter unserer Sat-Anlage klar machen - vergangenen Winter ist sie mehrere Tage wegen Schnee nicht gegangen...
    Das ist bei mir noch nie vorgekommen. Die Offset-Spiegel sind in Deutschland normalerweise so steil, dass kein Schnee darauf liegen bleibt. Wenn man mit solchen Problemen rechnet, sollte man die Schüssel unter dem Dachüberstand montieren oder so montieren, dass man den Schnee abkehren kann. Alternativ kann auch eine Heizung helfen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Das ist bei mir noch nie vorgekommen. Die Offset-Spiegel sind in Deutschland normalerweise so steil, dass kein Schnee darauf liegen bleibt. Wenn man mit solchen Problemen rechnet, sollte man die Schüssel unter dem Dachüberstand montieren oder so montieren, dass man den Schnee abkehren kann. Alternativ kann auch eine Heizung helfen.
    Nun ja, an der Sat-Schüssel lag es wohl nur zum Teil (wobei es da auch Schnee draufgeblasen hatte), aber der Schnee auf den Bäumen verhinderte (wie Blätter ab dem Frühjahr) den Empfang. Nur nackte schneefreie Äste erlauben uns Sat-Fernsehen... Aber bei Regen verschwimmt unser Bild auch...
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  12. #11
    Avatar von Hessekopp
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    Zitat Zitat von Aeryn3 Beitrag anzeigen
    In unserem Neubaugebiet wird kein Kabel fürs Kabelfernsehen gelegt, daher müssen wir uns zwischen einer SAT-Anlage und IPTV entscheiden. Nach unseren Recherchen haben wir folgende Vor- und Nachteile gefunden:

    SAT-Anlage

    Vorteile:
    - keine laufenden Kosten
    - kostenpflichtige Aufrüstung in den HD-Bereich möglich

    Nachteile:
    - störanfällig bei schlechtem Wetter (starker Regen oder Schneefall)
    - bereits beim Hausbau berücksichtigen: sternförmig Leitungen legen oder ggf. Leerrohre vorsehen
    - hohe Anschaffungskosten
    - bei HD-Aufrüstung (zukünftig jährliche Gebühr für RTL etc.) kann bei zeitversetztem Fernsehen die Werbung nicht vorgespult werden
    - Schüssel verschandelt Fassade (jedoch nicht bei uns, da wir ein Flachdach haben werden)


    IPTV

    Vorteile:
    - HD-Qualität
    - etwas weniger Technik als für SAT
    - Video-on-Demand möglich
    - recht unempfindlich gegenüber Störungen

    Nachteile:
    - Kosten ca. 45 Euro monatlich, aber dafür sind eine Telefon- und Internetflatrate enthalten
    - hohe Internetgeschwindigkeit erforderlich, ggf. Drosselung der Geschwindigkeit durch den Anbieter (wird gerade öffentlich diskutiert)
    - wenn zu viele gleichzeitig fernsehen, reicht die Bandbreite offenbar in ländlichen Gebieten nicht und es ruckelt (greift bei uns nicht, da Großstadt )
    - es gibt Einschränkungen bei Video-On-Demand (VoD) plus Fernsehen


    Bei beiden:
    - für jedes TV-Gerät im Haushalt eigene Box (Receiver) nötig
    - hohe Programmauswahl (ob die Programmauswahl bei SAT größer ist als bei IPTV, haben wir noch nicht herausgefunden)
    - zeitversetztes Fernsehen


    Uns sind viele Vor- und Nachteile bekannt, aber wir sind immer noch unentschlossen. Kennt ihr weitere starke Argumente?
    Interessieren würden uns auch Erfahrungen von IPTV-Nutzern.
    Hallo,

    entgegen der vielen Unkenrufe, speziell von Leuten die IPTV niemals gesehen oder genutzt haben, ist das ganze massenmarkttauglich.
    Du hast schon ein paar Vorteile genannt. Reden wir einmal über das einzige Ernst zu nehmende IPTV Angebot der Männer in Magenta. Bei dem Produkt musst Du keine Drosselung (weder bei Live-TV noch bei Video on Demand) befürchten, da es sich dabei um managed Sevices handelt, die von der Drosselung ausgenommen sind. Weitere Vorteile bei IPTV sind zu den von Dir genannten:
    - PVR Funktion in der Settop Box (Aufnehmen, Timeshift etc.)
    - Zugriff auf das TV Archiv und VoD bei Videoload (teilweise kostenlos)
    - Ein EPG Service der mehr bietet als über SAT
    - Web Radio
    - Parallele Aufnahmen in Abhängigkeit zum DSL Anschluss
    - zusätzliche "kleine" Settop Boxen für weitere Zimmer (Multiroom)
    - Remote Programmierungen sowie weitere Apps mit interaktiven Applikationen
    - eine vielzahl zubuchbarer Pay-TV Optionen incl. Sky ab Herbst
    - ab Herbst auch Entertain to go, d.h. Entertain auch über PC, Tablet und Mobile möglich
    Natürlich bindest Du Dich vertraglich an die Telekom. Von der Bandbreite ist mindestens DSL16+ oder VDSL25/50 notwendig. Zur Bildqualität: keine Unterschiede zu DVB-S / DVB-C - HD Qualität dito.

    Zur Frage ob IPTV alleine? Warum nicht, bedenke jedoch dass eine Verkabelung beim Neubau noch günstig zu realisieren ist - ein Nachrüsten aber teuer werden kann. Von daher würde ich mir ein Koax Netz zusammen mit dem CAT5/6 Netzwerk legen lassen sowie Leerrohre zum Dach hoch um evtl. später SAT nachzurüsten.

    /edit: jetzt kommt noch Julius
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  13. #12

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    zu jedem geplanten TV-Anschluß gehören heutzutage 2 Koax-Leitungen um z.B. einen Twin-Receiver betreiben zu können.
    Desweiteren mindestens 2 Netzwerk-Anschlüsse .Geht natürlich auch über W-Lan.
    Um für die Zukunft gerüstet zu sein,sollte man m.M.n. eine solche Ausführung bevorzugen.
    Diese ganzen Sparten-Angebote sind mit Vorsicht zu genießen(Monopol).
    Mit einer Sat-Anlage die vernünftig aufgebaut ist,fährt man immer noch am besten.Auch was die Investition angeht.
    @Bautine
    nein, an der Sat-Antenne offenbar nicht,aber am Standort!
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Hessekopp Beitrag anzeigen
    Von der Bandbreite ist mindestens DSL16+ oder VDSL25/50 notwendig. Zur Bildqualität: keine Unterschiede zu DVB-S / DVB-C - HD Qualität dito.

    Zur Frage ob IPTV alleine? Warum nicht,
    Weil in einem Haushalt eventuell mehr als nur ein Fernsehnutzer wohnt. Wenn zwei Personen HDTV ansehen und ein drittes Programm aufgezeichnet werden soll, macht selbst VDSL-50 schon dicke Backen.

    Weil man sich vielleicht nicht unbedingt einem einzigen Anbieter aussetzen möchte, der die Preise nach seinem Belieben gestalten kann.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    [QUOTE=nolu13;797306]@TE
    zu jedem geplanten TV-Anschluß gehören heutzutage 2 Koax-Leitungen um z.B. einen Twin-Receiver betreiben zu können.
    Desweiteren mindestens 2 Netzwerk-Anschlüsse.[/QUOTE

    Definitiv! Ich habe mit ungefähr 500 EUR Material das ganze Haus verkabelt - mit etwas höherwertigeren Dosen kommt man vielleicht bei 700 EUR raus ... aber definitiv Peanuts im Vergleich zu irgendeiner Nachrüstung... und man ist auf so ziemlich alles vorbereitet. Über Cat6 kann man auch mal einen Telefonanschluss verlegen oder was anderes...


    Jedes Zimmer sollte mindestens über Cat6 erschlossen werden... wenn man dsa unterlässt wird man sich früher oder später ärgern...

    Zitat Zitat von nolu13 Beitrag anzeigen
    Geht natürlich auch über W-Lan.
    Ich habe noch kein WLAN gesehen was wirklich zuverlässig einen HD-Stream verarbeitet - früher oder später kommen alle in's stocken z.B. weil jemand einen großen Download startet....
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  17. #15

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    Kein IPTV alleine,
    - weil der Monopolist auch ganz schnell nach Belieben mal was ändern kann am Angebot oder der Technik.
    - weil man bei zwei unabhängigen technischen Systemen ggf. ausweichen kann, wenn eines mal ausfällt.
    - weil man beim Sat-Fernsehen größere Teile der Technik in der eigene Hand hat und leichter mal was ändern/tauschen/reparieren/ausbauen oder umkonfigurieren kann.
    - weil Sat-Fernsehen technisch vergleichsweise standardisiert, dokumentiert und transparent ist und man nicht so stark von geschlossenen Black-Boxen abhängig ist.
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