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Schätzung Rohbau für Projektarbeit

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  1. #1

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    Schätzung Rohbau für Projektarbeit

    Hallo Allerseits,

    ich hoffe darauf hier Hilfe für eine Aufwandsschätzung zu Erstellung eines Rohbaus zu finden.

    Wir (2 Ingenieursstudentinnen) arbeiten momentan im Modul Projektmanagement an einer Hausarbeit und benötigen, da wir Fachfremd sind - uns um genaue Spezifikationen also nicht kümmern müssen - eine sehr grobe Aufwandschätzung im Bezug auf Dauer und Kosten von

    zwei 5 stöckigen Wohngebäuden, mit 5 ca. 100qm großen Wohnungen pro Stockwerk.

    Die beiden Gebäude sollen direkt nebeneinander entstehen und in NRW gebaut werden.


    Ich hoffe aus diesen Angaben lässt sich überhaupt eine Aussage machen, ansonsten werde ich gerne auf Rückfragen eingehen.

    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe und unsere Rettung aus der Ahnungslosigkeit!

    LF
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  2. Schätzung Rohbau für Projektarbeit

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  3. #2

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    Hier kommt es also nicht auf sehr genaue, wirklich realistische Werte an. Geht ja auch gar nicht, da zig Parameter fehlen.
    Eure Profs wollen anscheinend lediglich rausfinden, ob Ihr solche Sachverhalte der groben Größenordnung halbwegs realistisch einschätzen könnt.
    Diese Aufgabe sollte das Forum aber nicht übernehmen.

    Macht Euch mal selber Gedanken was sowas kosten kann. Schaut mal z.B. in den Wohnungskaufbörsen im Internet wie teuer eine cirka 100m2 Wohnung als Neubau ist. Dieses dann mit 5 multipliziert habt Ihr einen halbwegs realistisch möglichen Preis für eins der beiden Wohngebäude.
    Hiervon dann einen gewissen %-Satz, da es ja nur um den Rohbau geht....

    Das als Beispiel. Gibt da viele andere Wege so etwas bisschen plausibel der Größenordnung nach für die genannte Aufgabenstellung zu 'berechnen'.
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  4. #3

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    die aufgabe geht doch sicher in die richtung der einzelermittlung. ihr müsst jetzt die mengen pro geschoss mit allen leistungen - schalung, bewehrung, betonieren, standzeit ausschalen, mauerwerk etc. ermitteln. daraus kann dann der bauzeitablauf, material und lohnkosten errechnet werden. ist eine fleissaufgabe.
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  5. #4

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    rolf: Ne, das glaube ich nicht. Es steht ja was von fachfremd. Also keine Bauings. oder Archis. So habe ich es zumindest verstanden?!

    Wenn natürlich Studenten des Bauingwesens oder Architektur, dann muss natürlich genauer gerechnet werden so wie von Dir Rolf beschrieben.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Nein es geht tatsächlich nur um eine grobe Schätzung, da das zu bauende Gebäude nur ein Teil unseres Gesamtprojekts ist. Es wäre praktisch, wenn ihr mir ein paar Werte vorgeben könntet, da ich diese dann als Quelle für eine Schätzungsmethode nehmen könnte.
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  7. #6

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    Genau das soll ja gerade vermieden werden. Macht Eure Schätzung mal selber. Wer Projektmanager(in) werden will, soll mal lernen sich in eine neue Sache eigenständig einzuarbeiten und sich selber was bisschen logisch zu erarbeiten und nachzudenken.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von LFLSAG Beitrag anzeigen
    ....da ich diese dann als Quelle für eine Schätzungsmethode nehmen könnte.
    Nun, wie das so ist, wenn in akademischen Arbeiten Quellen nicht benannt werden, sollte in Bayern aus der jüngsten Vergangenheit noch präsent sein.
    Nennt Ihr die Quelle, wird Euer Prof wohl not amuset reagieren.

    Ausserdem - was hilfts, wenn wir jetzt sagen: Setzt 23 Ct je cm³ an oder sonst einen Wert.
    Wenn der Prof den hinterfragt, (was ist denn alles eingerechnet) dann sind Eure Hosen so was von runtergelassen, da könnt Ihr Euch das Anziehen morgens gleich sparen!
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  10. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Ein bißchen was könnten wir schon verraten

    Z.B. enthält die Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung NRW (AVerwGebO NRW) in ihrer Anlage 1 eine Tabelle der Rohbauwerte je m3 umbauten Raumes für verschiedene Gebäudearten, die zwar für die Gebührenberechnung verwendet wird, aber zumindest nicht ganz verkehrt ist und als Quelle dienen könnte:

    AVerwGebO NRW
    http://www.bundesrecht24.de/cgi-bin/...&xid=146583,63

    Wie lange der Rohbau dauert, hängt vom eingesetzten Personal ab. Rund ein halbes Jahr ist nicht ganz verkehrt: Meistens wird im Frühjahr mit dem Bau begonnen, nach den Sommerferien steht der Dachstuhl und im Spätherbst ist der Rohbau dicht (wobei die Fenster schon nicht mehr zum Rohbau, sondern zum Ausbau gehören). Theoretisch lässt sich auch aus den Baukosten (siehe oben), dem Lohnkostenanteil (z.B. 50%) und einem Stundensatz (z.B. 45 Euro netto) die Gesamtstundenzahl berechnen.

    Noch ein Tipp zur Berechnung des m3 umbauten Raumes (Brutto-Rauminhalt BRI):

    Geschosse sind etwa 2,80 m hoch. Zur eigentlichen Wohnfläche addieren sich ganz grob noch 10% Verkehrsfläche und 10% Konstruktions-Grundfläche (Bezeichnung der Flächen siehe DIN 277 http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_277 ).
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  11. #9
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    Vielen Dank an Bruno für die hilfreichen Links und zusätzlichen Infos!

    Ansonsten reagiert unser Professor glücklicherweise höchst amused auf kreatives Vorgehen, so hätten wir die Ergebnisse aus diesem Forum durchaus für eine Abwandlung der Delphi-Methode (http://www.wirtschaftslexikon24.com/...hi-methode.htm) nutzen und auch als Quelle angeben können. In unserer Projektarbeit geht es wie gesagt eher um die Anwendung von Methoden, als um tatsächlich bauspezifische Themen.
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