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  1. #1
    Avatar von Eberh@rd
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    Terrasse und Palisaden ohne Gefälle/Drainage/Frostsicherheit erstellt -- was nun

    Hi Forum,

    wir lassen gerade eine Terrassenfläche erstellen. Unterbau und Pflaster sollen ungebunden erstellt werden.

    Nun stellt sich heraus, dass aufgrund von Randbedingungen kein Gefälle eingebaut werden kann. Galabauer meint, "dann verfugen wir statt mit Sand halt mit Split, dann versickert das Wasser durch das Pflaster und wir brauchen gar kein Gefälle".

    Hierzu hätte ich die folgenden Fragen:

    1. Wie groß müsste ein minimales Gefälle einer gepflasterten Fläche ungefähr sein?
    2. Lässt sich ein solches minimales Gefälle mit vernünftigem Aufwand erstellen?
    3. Was ist von dem Vorschlag der Verwendung von "Split statt Sand" (bei Verlegung ohne Gefälle) zu halten?
    4. Was könnte man tun, um Unkrautberfall in den Fugen dauerhaft zu unterbinden - Pflasterfugenmörtel?
    5. ...und wenn Pflasterfugenmörtel verwendet wird, kann Regenwasser dann tatsächlich immer noch versickern, wie von den Herstellern behauptet wird?
    6. Was wäre von solchem speziellem Fugensand zu halten?


    Vielen Dank schon mal für alle Tipps und Antworten,

    Grüße Eberh@rd
    Geändert von R.B. (16.05.2013 um 14:10 Uhr) Grund: Titel auf Wunsch geändert.
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  2. Terrasse und Palisaden ohne Gefälle/Drainage/Frostsicherheit erstellt -- was nun

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    wasweissich
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    2%
    ja
    nicht ohne gefälle , gut
    eher nein
    eher nein
    wenig
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  4. #3

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    zu 6 - hat der Galabauer bei unserem Pflaster verwendet. Ca. 18 Monate waren die Fugen unkrautfrei. Nun wachsen aus den Fugen ab und zu einige Kräuter.
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  5. #4

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    Alternative Idee zur Unkratvermeidung...aber noch nie getestet:

    Wie wäre es mit blanken Kupferdrähten in den Fugen ?

    Auch Dächern wächst ja bekanntlich nix unter Kupferverkleidungen.

    Ich werde eine Teilfläche unseres Hofes spasseshalber mit Kupferdrähten in den Fugen ausführen.
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Danke, das hilft mir schon weiter. Werde also zumindest auf ein minimales Gefälle (oder "ballige" Ausführung der Fläche) drängen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Rheinbauer Beitrag anzeigen
    Alternative Idee zur Unkratvermeidung...aber noch nie getestet:

    Wie wäre es mit blanken Kupferdrähten in den Fugen ?

    Auch Dächern wächst ja bekanntlich nix unter Kupferverkleidungen.

    Ich werde eine Teilfläche unseres Hofes spasseshalber mit Kupferdrähten in den Fugen ausführen.
    Könnte mir vorstellen, dass es funktioniert aber... wer bitteschön hat denn die Zeit, Lust und das Geld alle Fugen bei einem Hof mit Draht zu versehen!?
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  8. #7
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Hmm, bei unserer Pflasterung kommt hinzu, dass diese nun ersichtlich "in einer Wanne" im Lehmboden erstellt wird. Dort kommt Kies rein, und darauf das ungebundene Pflaster (im Sandbett oder so ähnlich).

    Ich befürchte nun, dass das Wasser sich in der "Lehmwanne" staut und es im Sommer Seen und im Winter Frostschäden gibt. Vorher war da eine Wiese, und DARAUF gab es schon Seen bei Regen...

    Galabauer meint, das versickert schon alles so, das machen wir immer so, und wir sind ja nicht im Straßenbau.

    *kopfkratz*
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  9. #8
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Es kommt weiter hinzu, dass die Terrasse in einen kleinen Absatz im Gelände ragt. Dort werden zur Abgrenzung gegen 50cm Erdwall Palisaden eingebaut (Bradst*ne L*gBorder/L*gSleeper).

    Die hierzu verbauten Betonpfosten setzt der GaLa-Bauer in ein Betonfundament mit der sagenhaften Tiefe von 10 cm, mit der Begründung, es wäre so schwierig, die Fundamente selbst mit der Hilti tiefer auszukoffern (es handelt sich um Lehm mit vereinzelten Steinen, habe an der Stelle aber selber schon metertiefe Fundamente für Schaukelpfosten gegraben).

    Meinen Bedenken, dass das Fundament aus meiner Sicht keinesfalls ausreicht, sondern dass die Pfosten umkippen oder hochfrieren werden, wird begegnet mit dem Hinweis, dass oben auf das Fundament ja noch ein Streifen Pflastersteine als Randbegrenzung betoniert wird, und dass das dann auf jeden Fall hält.

    Habe mir jetzt schriftlich zusichern lassen, dass hier weder das Wasser auf der Terrasse stehenbleibt, noch die Pfosten umfallen oder hochfrieren.

    Von daher kann ich nun erstmal abwarten, wie sich die Sache entwickelt

    Grüße Eberh@rd
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  10. #9
    Avatar von sniper
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    moin eberhard

    ich hab keine ahnung von der materie ,aber ich würde sagen das kind steht schon am brunnen-rand
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  11. #10
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Hmm ja, und mein volles Leerrohr (welches an zwei Stellen abgerissen war, das darinliegende Erdkabel aber nur an einer Stelle) hat der gute Mann mit Tesakrepp wieder geflickt, und unter der Erde in eine Schippe Magerbeton gebettet.

    Geht's eigentlich noch? -- oder sag mir bitte einer dass das alles gaaaaanz normal ist heutzutage.
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  12. #11
    Avatar von ars vivendi
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    Zitat Zitat von sniper Beitrag anzeigen
    moin eberhard

    ich hab keine ahnung von der materie ,aber ich würde sagen das kind steht schon am brunnen-rand
    Das Kind ist schon reingehüpft, und weil es beim ersten mal nicht ertrunken ist beim 2. Versuch mit Stein um den Hals.

    Such dir einen anderen Galabauer.
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  13. #12
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Zu spät.

    Aber wie gesagt, alle Bedenken/Funktionen nochmal extra schriftlich ab-/zugesichert.
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  14. #13

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    Und was bringt Dir der Schreibkram wenn das Kind ertrunken ist??
    Gor nix.

    Hat der Gala Bauer überhaupt den Beruf erlernt?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Wenn das Ding einstürzt, muss er halt alles nochmal von vorne anfangen, so iss das.

    Es ist schon eine richtige kleine Gartenbaufirma, mit lauter netten und kompetenten (?) Leutchen. Planung und Ausführung erfolgt allerdings keinesfalls nach VOB et.al., sondern wohl mit dem grünen Daumen und nach dem Erfahrungswert, das haben wir immer schon so gemacht.
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  17. #15
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Fürs Auge sieht es inzwischen schon ganz nett aus:



    Aber Aufgemerkt: die Betonpfosten haben unterhalb der Planfläche am Boden wie gesagt nur 10 cm Fundamenttiefe.

    Dem Erddruck hinter der zu erstellenden Palisadenmauer soll durch Hinterfütterung mit Torf begegnet werden. Dass dies am Erddruck mit der Zeit natürlich nichts ändert, habe ich angemerkt, wollte man aber nicht hören.

    Vor den Torf kommt noch eine Noppenfolie.

    Und die Kiesschicht unten, auf welche das Betonpflaster kommt, liegt in einer Lehmwanne ohne Drainage oder Ablauf.

    Also: wird das alles grandios in sich zusammenstürzen, oder habe ich Paranoia?
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