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Wie hoch ist der Verlust bei Verkauf?

Diskutiere Wie hoch ist der Verlust bei Verkauf? im Forum Baupreise auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wie hoch ist der Verlust bei Verkauf?

    Hallo liebe Experten,

    ich habe meine Frage oben ja schon kurz genannt. Wenn ich hier falsch bin, dann bitte verschieben.

    Mein Mann und ich sind vor 4 Jahren in unser Haus eingezogen. Jetzt spuckt in meinem Kopf der Wunsch nochmals zu bauen. Was an sich schon verwunderlich ist, da bei unserem Hausbau wahrlich nicht alles glatt lief. Die Hausbaufirma ist mittlerweile Insolvent, was mich mit unserer Erfahrung auch nicht verwundert.
    Mein Mann hält mich für bescheuert und reagiert ungefähr so, wenn ich das Thema erwähne .
    Er brüllt mir dann so Wörter wie VERLUST, RUIN,....etc um die Ohren.

    Deshalb frage ich mich, ob es irgendeine Faustformel gibt, mit der ich den Verlust errechnen kann?

    Danke Euch,
    7of9
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  2. Wie hoch ist der Verlust bei Verkauf?

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  3. #2

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    Ja ganz einfach.

    Verkaufserlös - Herstellungskosten des Hauses - Aller Nebenkosten = Gewinn/Verlust
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  4. #3
    feelfree
    Gast
    Verlust = Baukosten + Bauenebenkosten - Verkaufspreis
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  5. #4

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    Was sagt der Makler:

    Die Lage, die Lage, die Lage.

    Bei dem Markt im Augenblick kann es tatsächlich sein, dass der Verlust gegen 0 geht (Gewinn ist eher unwahrscheinlich).
    Das hängt aber eben an der Lage. Gutes Haus in guter Lage in einer wirtschaftsstarken Region - und die Kasse klingelt i.A.

    Das gleiche Haus am A.... der Welt in strukturschwacher Region und der Ruin ist geschafft!
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  6. #5

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    Bei meinem Okal war so ähnlich nur nicht nach 4 Jahren sonder nach 12 Jahren.

    Er hat damals für seine Familie einen 260 qm großes Haus gebaut und sehr sehr viel selber gemacht. Irgendwann waren die Kinder alle aus dem Haus und der wollte ein Bungalow.

    Also die Rechnung geht nie auf ... außer ihr habt damals das Haus bar bezahlt.

    Verlust = (Baukosten + Bauenebenkosten + Zinsen) - Verkaufspreis

    Problem dabei sind die Zinsbindung, dass du wahrscheinlich niemanden finden wirst, der den Kredit übernimmt. Jetzt kenne wir euro Verträge nicht.

    Auch den Übergang von altem Haus in das neue Haus ist ein Problem. Wenn jemand dein Haus kauft, dann gibt erst das Geld, wenn du ausgezogen bist. Nur du braucht schon paar Monate um das neue Haus zu bauen.
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  7. #6

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    Denke auch das hier die Lage ausschlaggebend ist.
    Bei uns wäre ich mir z.B. sicher das wir mit einem Verkauf sogar einen Gewinn erziehlen würden.

    Das resultiert bei uns aus der grenznähe zu Luxemburg.
    Die Luxemburger bezahlen hier Preise da schlackert man mit den Ohren.
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  8. #7

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    tip - den zeitwert ermitteln (lassen). dann hat man eine richtschnur. eine faustformel gibt es nicht.
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  9. #8
    Avatar von Der Bauberater
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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Verlust = (Baukosten + Bauenebenkosten + Zinsen) - Verkaufspreis
    Verlust = (Baukosten + Bauenebenkosten + Zinsen + Vorfälligkeitsentschädigung) - Verkaufspreis

    Wenn die Bank keinem "Pfandwechsel" zustimmt!
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  10. #9
    Baufuchs
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    Zitat Zitat von Jan81
    Verlust = (Baukosten + Bauenebenkosten + Zinsen) - Verkaufspreis
    Na ja, ganz korrekt ist diese Rechnung deshalb nicht, weil Du die Nutzung bzw. deren Gegenwert nicht berücksichtigst. Kaltmiete für ein EFH mal mit 6 €/m2 angesetzt und 120m² Fläche angenommen, wären das 720 €/mtl. Bei 4% Zinsen wären damit ca. 215.000 finanzierbar gewesen.

    Zins gegen Nutzung wäre dann eine Nullnummer, sprich gezahlte Zinsen zählen nicht zu Verlust.

    Vorfälligkeitsentschädigung wäre zu berücksichtigen, wenn die Bank der Darlehnsübetragung auf das neue Objekt nicht zustimmt.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Oh man,
    an die Vorfälligkeit habe ich garnicht gedacht. Stellen sich da Banken wirklich quer wenn man einfach auf ein anderes Haus switschen will? Ach man, hätte man sich vorher mehr Gedanken gemacht, dann müsste man sich hinterher weniger machen
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  12. #11

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    das kommt drauf an was du mit der bank ausgemacht hast
    wenn du kostenlose sondertilgungen im vertrag hast, hast kein problem
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Na ja, ganz korrekt ist diese Rechnung deshalb nicht, weil Du die Nutzung bzw. deren Gegenwert nicht berücksichtigst. Kaltmiete für ein EFH mal mit 6 €/m2 angesetzt und 120m² Fläche angenommen, wären das 720 €/mtl. Bei 4% Zinsen wären damit ca. 215.000 finanzierbar gewesen.

    Zins gegen Nutzung wäre dann eine Nullnummer, sprich gezahlte Zinsen zählen nicht zu Verlust.

    Vorfälligkeitsentschädigung wäre zu berücksichtigen, wenn die Bank der Darlehnsübetragung auf das neue Objekt nicht zustimmt.
    ja stimmt du hast recht. Wenn man so rechnen
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  14. #13

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    Muss nicht ein Verlust rauskommen.

    Wir haben ein zweijähriges Haus gekauft und bestimmt gut bezahlt, weil wir ein bestehendes Objekt wollten, ohne Baustress und (erste Baumängel).

    Glaube nicht, dass unse Verkäuferr Verlust gemacht haben.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    OK, Sondertilgung hätten wir.

    Um einen Umzug in eine Mietwohnung für die Bauzeit kommt man aber wahrscheinlich nicht drumrum. Das Geld vom Haus bräuchten wir ja für die erneute Tilgung.
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  17. #15

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    Im Übrigen wird einen Käufer keine Detailrechnung des Verkäufers interessieren, sondern er wird einfach Marktpreise zahlen.
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