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Stahlstüze auf Rohdecke (Montage)

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  1. #1

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    Stahlstüze auf Rohdecke (Montage)

    Hallo zusammen,

    es soll eine Stahlstütze auf einer Rohdecke montiert werden, die Stütze (MSHq 80) bekommt eine Kopf- und Fussplatte.
    Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Fussplatte mit angeschweisster Stütze auf ein Mörtelbett (ca. 3cm) geschraubt würde, wobei dann beim Einbau vermutlich Abstandshalter zum Einsatz kämen, die nach Erhärten entfernt und verfüllt würden.
    Jetzt hab ich aber überlegt, dass man das ganze ja auch mit Halfenschienen machen könnte, allerdings sehe ich da noch keinen Vorteil? Höchstens die bessere Justierung und dass evtl. bei der vorher beschriebenen Mörtelbett-Platzierung der Fehler passieren könnte, ohne Abstandshalter zu arbeiten und die Fussplatte auf dem weichen Mörtel angeschraubt wird (der sich dann quasi völlig zusammendrückt und nicht mehr vorhanden wäre...).
    Mörtelbett wäre preislich günstiger.

    Achso, und Anschluss oben? Die Kopfplatte dann sowieso eher mit Halfenschiene, damit sie erstmal schon fixiert ist, und dann drunter mörteln? Bei den üblichen Bautoleranzen ist ja sowieso nicht unbedingt damit zu rechnen, dass die Stütze zur darüber liegenden Rohdecke passt...die Stütze bringt ja statisch nichs,wenn sie unter der Decke "schwebt".

    Also, was wäre die bessere Lösung?
    Mörtelbett oder Halfenschienen?

    Vielen Dank für Tipps
    Anna
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  2. Stahlstüze auf Rohdecke (Montage)

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  3. #2

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    was steht in der statik zur befestigung?
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  4. #3
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    Nur 4x M10 (und Kopf- und Fussplatte natürlich).
    Detail dazu von der Statik gibts nicht.
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  5. #4
    JamesTKirk
    Gast
    Dann soll der Statiker ein Detail erstellen ...

    Das eine Stahlstütze in einem Mörtelbett verankert werden soll kann ich mir nicht vorstellen. Ein Mörtel kann meiner Meinung nach nicht tragfähig genug, mit Aussnahme eines M3-Mörtels. Es gibt aber wohl bessere Lösungen ...
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  6. #5
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    Ja Mörtelbett geht nur mit mindestens Mörtelgruppe IIa oder III. Und der Mörtel leitet doch die Lasten aus der Fussplatte weiter ab. Aber eben nur, wenns richtig gemacht wird, also der muss aushärten, während die Stütze oben auf den 3cm Mörtel "aufliegt" was dann nur mit den Abstandshaltern gehen würde. Wenns den Mörtel platt drückt, hat es sich eh erledingt.
    Und zusätzlich wird die Fussplatte ja noch verschraubt mit den M10ern.

    Wenn der Statiker dazu ein Detail erstellen würde, wäre es genauso rudimentär wie die anderen Statikdetails, nämlich eben nur schematisch. Also Rohdecke, Fussplatte drauf, M10er skizzieren, fertig.

    Das bringt mich ja nicht weiter. Die genaue Ausführung legt der Statiker ja nicht fest.
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  7. #6

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    Mit Vergussmörtel bis cirka Hälfte der Dicke der Fußplatte vergiessen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    @ RMartin

    und vorher? Fussplatte im Mörtelbett, mit Halfenschiene, oder ohne alles auf Rohdecke verschrauben?
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  9. #8

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    Stahlkonstruktion festdübeln, ausrichten, evtl. mit Abstandhaltern zwischen UK Fussplatte und OK Beton arbeiten und dann wenn die Konstruktion korrekt steht, vergiessen.

    Das sollte der Stahlbauer/ Schlosser aber wissen wie das gebaut wird.

    Es sollte nur ein Detail gezeichnet werden mit entspr. Darstellung des Vergusses.
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  10. #9

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    natürlich legt der statiker die ausführung fest. mit stahlplatten unterfüttern, den rest mit mörtel hohlraumfrei füllen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Das sollte der Stahlbauer/ Schlosser aber wissen wie das gebaut wird.
    Darauf möchte ich mich nicht verlassen, da solls schon (wie Du auch geschrieben hast) ein Detail zu geben.

    Danke Euch beiden (auch rolf a i b).
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    es gibt für den "normalfall" ausreichend tragfähige
    verguss-/montagemörtel mit festigkeiten weit über
    denen von mgr III - die mörtelfestigkeit und die
    grösse/dicke der FP sollte vom statiker angegeben
    werden.
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  13. #12

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    Also bei mir als Baulaie kommen in die Ausschreibung für Schilderbrücken für die Auflage der Stiele immer Qellmörtel rein, damit nicht wegen schwinden des Mörtels ein Spiel entstehen kann. Sollte ja das gleiche wie hier im Thread sein, nur eben grösser - statt 4x M10 eben 20 x M30 in V4A.
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  14. #13

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    und die Kopfplatte würde ich mit Dornen ausführen die in die Decke einbetoniert werden -> statiker fragen. Halfenschienen machen dort oben garkeinen Sinn.
    Auch die Koppfplatte in die Decke betonieren würd ich sagen
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  16. #14

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    Naja, Nixplan, schon mal Maurer erlebt, die so sauber arbeiten das das dann im Lot steht? Die sind doch froh, wenn die Wände senkrecht sind... *duckundweg*
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  17. #15
    Avatar von sk8goat
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    Seh ich genauso wie mls.
    Bei mir wird erst die Kopfpatte an die Decke geschraubt und dann die Fußplatte mit Quellmörtel unterstopft.
    Dimension und tragfähigkeit gibt der Statiker vor.
    Der tragfähige Quellmörtel ist zwar sauteuer, aber es geht schnell und einfach.
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