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  1. #1

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    Ersparnis durch natürlichen Kiesboden?

    Hallo zusammen,

    Beim Aushub für den Keller sind wir bei knapp 2m tiefe auf Sand/Kies Gemisch gestoßen.

    Es musste für die Bodenplatte somit kein Kies angefahren und eingebaut werden, da der natürlich gewachsene Untergrund verwendet werden konnte. dazu lagern jetzt neben dem Mutterboden noch ein paar hundert m³ Sand/Kies Gemisch auf dem Grundstück zum späteren Verfüllen.

    Der Architekt meint, dass das ein netter Glücksfall wäre, da man dadurch durchaus ein paar Euro gespart hat. Leider habe ich nicht nachgehakt in welchem Rahmen denn die Ersparnis ungefähr sein wird und der Architekt ist jetzt 1 Woche nicht erreichbar und das LV des Bauunternehmens hat der Architekt bei sich...

    mit welcher Ersparnis werde ich hier wohl ganz grob rechnen können bei einer Bodenplatte von ~150m²? Ich habe ka wieviel m³ Kies hier normalerweise angekauft werden müssen und wo da die Kosten fürs Anfahren und Einbauen liegen..
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  2. Ersparnis durch natürlichen Kiesboden?

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  3. #2

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    wenn schwaben sparen können, können sie auch nicht eine woche warten.

    eigentlich müsstest du doch als vertragspartner den vertragsrelevanten teil als leistungsverzeichnis im original in deiner akte haben.
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  4. #3
    Themenstarter

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    wenn schwaben sparen können, können sie auch nicht eine woche warten.


    Aber die Beleidigung mit dem Schwaben verbiete ich mir! Ich bin Badener

    eigentlich müsstest du doch als vertragspartner den vertragsrelevanten teil als leistungsverzeichnis im original in deiner akte haben.
    Genau das LV habe ich eben nicht... nur die Unterschriebene Auftragsbestätigung etc... Muss ich mal mit dem Architekten abklären, dass wir davon auch immer eine Kopie bei uns haben. KA wie das normalerweise üblich ist... Ich vermute mal der Architekt hat das LV bei sich damit er dann später die Rechnungen der Baufirma prüfen kann?

    Mir gehts ja nicht um den € genau sondern mehr um ne Größenordnung... war das wirklich Schwein oder hab ich da halt mal 100€ gespart...?
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  5. #4

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    na gut - dann eben Badener, die befindlichkeiten kenne ich noch, wobei ich am liebsten immer noch ein s beim Badener einfüge!

    du solltest eine komplette ausfertigung des vertrags mit allen anlagen in deiner akte haben. sollte ein muss für dich sein. das muss der architekt zusammenstellen. du bezahlst dann die vervielfältigungskosten. du wirst nicht sehr viel gespart haben. für ein neues auto wird es nicht reichen, vielleicht für einen kühlschrank.
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  6. #5
    MoRüBe
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    Baden ist groß
    BadenWürtemberg ist noch größer...

    Rolf, lass mal die Formaljuristerei, bei denen da unten gehts nur um Kohle

    Der Preis hängt davon ab, wo die nächste Grube ist. Muß er weit fahren, logo wirds teurer.

    Damit Du ein Gefühl bekommst: hier oben rechnen die einen nach m³ die anderen nach to: Preis pro Einheit 16/9.80 liefern und einbauen. Nu haben wir allerdings überall in vertretbarer Entfernung Gruben. Und da unten kommt sicherlich der Regionalzuschlag dazu. Abzüglich der Kosten für abrütteln usw.

    Der Rest ist jetzt Deine Rechenaufgabe
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  7. #6

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    Es sollte auch geprüft werden, ob der Kies den Anforderungen für den Einbau unter der Bodenplatte entspricht.

    Für die Kostenersparnis einfach mal die Preislisten der lokalen Kieswerke googeln.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Rolf, lass mal die Formaljuristerei, bei denen da unten gehts nur um Kohle
    Ne in diesem Fall um Kies ;P

    Preisliste von regionalen Kieswerken habe ich auf Anhieb keine im Netz gefunden aber wenn ich mit knapp 20€/m³ rechne, dann gibt das sogar nen richtig großen Kühlrschrank... da kommen ja schnell deutlich über hundert m³ zusammen für unter Bodenplatte, verfüllen etc...

    Ein weiterer Punkt der in diesem Zusammenhang angesprochen wurde war die Perimeterdämmung. Ich bin hier bisher immer von XPS ausgegangen, der Architekt meinte aber dass es wohl auch speziell zugelassenes EPS gibt, welches man bei solchen Bodenverhältnissen bedenkenlos einsetzen könnte (kein Stauwasser... trotz des vielen Regens die letzten Tage war die Grube immer trocken). Dies soll wohl günstiger sein als XPS.
    Hat hier wer Erfahrungen?
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  9. #8

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    Willst du da an SO einer entscheidenden Stelle für ein paar hundert Euro sparen? Kommst NIE wieder dran! Bitte bedenken...
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  10. #9

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    Wie viele Jahre Erfahrung gibt es mit dem "speziell zugelassenen EPS"? Was machst du, wenn es langfristig doch nicht so toll ist? Wirst du nicht mehr rauskratzen können ... Insofern würde ich persönlich nur XPS oder Schaumglas nehmen, da es dort einen gewissen Erfahrungshorizont gibt.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Deswegen frage ich ja wie hier die Meinungen zu diesem Thema sind...

    Zunächst scheint das Material ja die entsprechende Zulassung zu haben und der Architekt hat ja auch nichts davon wenn er mir nachträglich zu einer günstigeren Variante rät die evtl Probleme machen kann... im Gegenteil!

    Was sind denn hier die zu erwartenden Probleme? Dass das EPS mit der Zeit feucht wird und nicht mehr so gut dämmt?
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  12. #11

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    Wäre es für die Planung nicht einfacher gewesen, die bodentechnisch gute Nachricht vorher bei einem Bodengutachten zu erfahren, und darauf basierend die Details zu planen?

    Grüße
    HB
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  13. #12

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    Waren die Bodenverhältnisse denn nicht vorher klar gewesen? Vielleicht ist das LV ja schon entspr. aufgestellt, dass man dort diesen Kiesboden entspr. vorfindet. Dann hast Du gegenüber dem Aufragswert erstmal nix gespart?!
    Ansonsten hängt es davon ab wie hoch der EP für entspr. ausgeschriebene Leistungen und der jeweilige Vordersatz (Menge) sind.
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  14. #13
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    Waren die Bodenverhältnisse denn nicht vorher klar gewesen?
    Nein wir sind das Risiko eingegangen und haben uns kein Bodengutachten machen lassen ( Asche auf mein Haupt..). Der Architekt hat in dem Neubaugebiet bereits 2 Häuser gebaut und wir wussten von unseren direkten Nachbarn dass diese kein Problem mit Grundwasser etc hatten. (Wir sind die letzen im gesamten Neubaugebiet die bauen).
    Dieser Kiesboden war bei den anderen Grundstücken wo der Architekt gebaut hat nicht vorhanden... Ich muss mal bei den direkten Nachbarn fragen ob die auch Kies hatten.. wäre sonst eine sehr lokale Kiesschicht...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    riskant bleibt es trotzdem ohne bodengutachten zu bauen. weiss man denn jetzt wie mächtig die kiesschicht ist und was darunter ist?
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  17. #15
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    weiss man denn jetzt wie mächtig die kiesschicht ist und was darunter ist?
    Genau diesen Punkt habe ich auch im Fragenkatalog der gerade für den Architetken geschrieben wird... wenn er in ein paar Tagen wieder erreichbar ist hat er erstmal zu tun ..
    Wenn ich abends auf der Baustelle bin sind die Arbeiter immer schon weg, die kann ich also auch nicht fragen...

    Für mich sah es so aus als ob die im Arbeitsraum um die Bodenplatte herum an mehreren Stellen etwas tiefer gebaggert hatten um nachzusehen ob da nach 10 cm Schluss ist mit Kies oder obs da weitergeht...

    Nochmals auf das EPS in der Permieterdämmung: Wenn ich das richtig verstanden habe ist das relativ neu bzw nicht so gebräuchlich, d.h. es gibt hier kaum langzeiterfahrung?
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