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  1. #1

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    Entwässerung IN oder UNTER kapillarbrechende Schicht

    Moin Moin zusammen,

    kurze Frage für mich zum Verständnis.
    Kommen die Grundleitungen üblicherweise ins Erdreich und darüber die Schotterschicht oder ist es auch üblich, die Grundleitungen IN die kapillarbrechende Schicht zu legen (im Sandbett).

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Grundleitungen in einer "lastabtragenden Schicht" nicht unbedingt ideal verlegt sind?!?
    Oder muss ich mir da keine Gedanken machen?

    Grüße, Max
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  2. Entwässerung IN oder UNTER kapillarbrechende Schicht

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  3. #2

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    1) Sand ist nicht kapilarbrechend, Sand ist kapilar! Also klären, über was geredet wird (ist von Bedeutung)
    2) Über was reden wir? Sohlplatte EG, Sohlplatte KG, .....?
    3) Leitungen unter Bodenplatten sind IMMER auf kürzestem Wege unter dieser heraus zu führen!
    4) Wie ist der Aufbau auf und unter der Sandschicht?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Entschuldigung, ganz vergessen.

    zu 1: Sand nur zum Einsanden der Rohre, sonst Schotter, kapilarbrechend
    zu 2: Wir reden über die Sohlplatte KG (später WU-Keller, mit Dämmung unter Sohlplatte)
    zu 3: richtig, so wirds gemacht
    zu 4: Wenn ich mich an den Aufbau recht erinnere ist der Aufbau wie folgt: Erdreich, Schotterschicht, Folie, Sauberkeitsschicht, Dämmung, Sohlplatte (hab den Plan gerade nicht greifbar)
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  5. #4

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    Zitat Zitat von DERMexxx Beitrag anzeigen
    zu 1: Sand nur zum Einsanden der Rohre, sonst Schotter, kapilarbrechend
    Wie soll das dauerhaft gehen. Kapilarbrechend bedeutet - mit grossen Hohlräumen zwischen den Steinen.
    Darin wird der Sand verschwinden, die Leitung wird versacken!
    Ausserdem - was soll bei einer WW das Brechen der kapilaren Wirkung??? Wer plant sowas???

    Sohle KG und dann Leitungen unter der Sohle. Das dann noch bei einer WW. Wieso das denn??? Alle Abaufstellen im KG müssen rückstaugesichert sein, mindestens ein WC muss ohne Rückstausicherung direkt ablaufen können (oder alles über eine Hebeanlage)

    Klingt für mich alles unausgegoren!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Wie soll das dauerhaft gehen. Kapilarbrechend bedeutet - mit grossen Hohlräumen zwischen den Steinen.
    Darin wird der Sand verschwinden, die Leitung wird versacken!
    das leuchtet ein, danke.

    Rückstausicherung entfällt, weil Gebäude in leichter Hanglage ca 5m über Kanalniveau liegt (so habe ich das verstanden)
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  7. #6
    Avatar von alex2008
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    die horizontal verlegten Leitungen haben in der Tragschicht eigentlich nichts verloren.
    Das verlegen auf der Aushubsohle und das anschließende überschütten ist übrigens auch nicht sinnvoll.
    Rohre sollten in einem Graben verlegt werden der möglichst nicht viel breiter ist als notwendig.
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  8. #7
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    und weil es bisher völlig untergegangen ist:
    • Grundleitungen, also Rohre unterhalb der Bodenplatte macht man nur noch für Abläfue im Keller, sofern man sie dennn unbedingt braucht oder zu brauchen glaubt
    • die Fallrohre aus den oberen Geschossen (ab EG) gehören in eine Sammelleitung unterhalb der Kellerdecke
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  9. #8
    Avatar von alex2008
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    So ein Mist! Wir haben keinen Keller und deshalb auch keine Kellerdecke
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  10. #9

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    na dann aber hurtig nachgekellert!
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  11. #10
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    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    und weil es bisher völlig untergegangen ist:
    • Grundleitungen, also Rohre unterhalb der Bodenplatte macht man nur noch für Abläfue im Keller, sofern man sie dennn unbedingt braucht oder zu brauchen glaubt
    • die Fallrohre aus den oberen Geschossen (ab EG) gehören in eine Sammelleitung unterhalb der Kellerdecke
    Hallo Herr Abt,

    Ihre Aussage hat mich nachdenklich gemacht.
    Wenn ich mir unsere Entwässerungsplanung so ansehe ist das dort nicht umgesetzt, denke ich.
    Vielleicht sind meine Bedenken auch völlig unberechtigt .... ich hänge mal einen Ausschnitt aus dem Plan an.
    Ist das nicht mehr "Stand der Technik"? Oder kann man das aufgrund unserer besonderen Entwässerungssituation (Hanglage) durchaus auch so umsetzen?

    Grüße, Max

    Entwässerung Schnitt.jpgEntwässerung.jpg
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  12. #11

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    Stand der Technik ist unwichtig, es gelten die anerkannten Regeln der Technik. Und die besagen - Leitungen auf kürzestem Wege unter der BoPla weg und nur dort, wo es unvermeidlich ist, überhaupt drunter!

    Warum? Wg.möglicher Schäden an den Rohren. Viel Spass bei der Reparatur einer solchen Leitung, wenn unter der BoPla ein Schaden auftritt.
    Ausserdem bergen unvermeidliche Setzungen des Gebäudes oberhalb der Leitungen immer das Risiko, die Lage der Leitungen zu veränden. Es können sich z.B. Säcke bilden.
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  13. #12
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Stand der Technik ist unwichtig, es gelten die anerkannten Regeln der Technik. Und die besagen - Leitungen auf kürzestem Wege unter der BoPla weg und nur dort, wo es unvermeidlich ist, überhaupt drunter!

    Warum? Wg.möglicher Schäden an den Rohren. Viel Spass bei der Reparatur einer solchen Leitung, wenn unter der BoPla ein Schaden auftritt.
    Ausserdem bergen unvermeidliche Setzungen des Gebäudes oberhalb der Leitungen immer das Risiko, die Lage der Leitungen zu veränden. Es können sich z.B. Säcke bilden.
    Danke, das ist nachvollziehbar...

    Könnte es bei einem evtl. Rückstau hier auch Probleme geben?
    Wenn ich das Entwässerungshandbuch richtig verstanden habe liegen wir ja ein gutes Stück über der Rückstauebene, oder?
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    Rückstauproblematik sehe ich nicht, wenn der Längsschnitt durch den Anschlusskanal die Höhensituation richtig darstellt
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  16. #14
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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Rückstauproblematik sehe ich nicht, wenn der Längsschnitt durch den Anschlusskanal die Höhensituation richtig darstellt

    Vielen Dank.
    Das beruhigt dann doch :-)
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