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Heizkörper verbrauchen weniger als Fußbodenheizung?

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  1. #1

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    Heizkörper verbrauchen weniger als Fußbodenheizung?

    Hallo,

    ich bin ein wenig durch einander. Bis jetzt dachte ich immer, dass die FBH weniger Energie verbrauchen würden durch die geringere Vorlauftemperatur.
    Jetzt habe ich auf einigen Seiten gelesen (keine Foren), dass in den heutigen Niedrigenergiehäuser die Heizkörper sogar bis zu 15% weniger verbrauchen würden.

    Zitat:
    Dabei wurden sowohl Systemverluste als auch externe Wärmegewinne (Sonneneinstrahlung, elektrische Geräte, Anwesenheit von Menschen) und -verluste einbezogen. Die Heizkörperheizung verbrauchte dabei rund 15 % weniger Energie als die Flächenheizung. Hauptgründe dafür sind die schnelle Reaktion der Heizkörper auf Wärmegewinne und die niedrigen Systemverluste. Wichtig ist jedoch auch die individuelle Temperaturregelung in jedem Raum. Die zentrale Regelung führt zur Überhitzung einiger Räume und damit zu beträchtlichen Einbußen an Energie und Behaglichkeit. Heizkörper sorgen für eine konstante Raumtemperatur und damit auch für eine höhere Behaglichkeit.


    Ich persönlich wollte nie eine FBH haben, aber da wohl in Zukunft mehr auf Wärmepumpen Technik setzen wird … bin ich davon ausgegangen, dass FBH schon fast Pflicht ist.

    Mir geht es nicht um Behaglichkeit und eindere Vorteile der FBH, sonder um Energie Kosten senken.

    Sind da vielleicht die mordernen Heizkörper die bessere Wahl?

    Gruß
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  2. Heizkörper verbrauchen weniger als Fußbodenheizung?

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  3. #2

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    Das Argument mit der schnellen Reaktion ist ein bisschen bei den Haaren beigezogen, denn sobald Fremdenergie in den Raum kommt, dreht der Thermostat den Kreis ab. Das ist bei FBH nicht anders als bei Heizkörpern. DAs Argument mit der zentralen Regelung ist Unsinn im Quadrat, und das mit den niedrigen Systemverlusten soll mir mal einer erklären. Mir ist nicht klar wie bei einem Heizkörperkreis mit typ. 55/45 die Systemverluste niedriger sein sollen als bei einem FBH Kreis mit 35/30.

    Bei Wärmepumpen sind hohe Heizkreistemperaturen der Tod jeder JAZ. Da können die Heizkörper noch so "modern" sein, sie können niemals mit so niedrigen Temperaturen gefahren werden wie eine Flächenheizung, zumindest wenn sie eine vergleichbare Leistung liefern sollen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Hier werden wieder mal Äppel mit Pferdeäppeln verglichen!
    Wenn dann bitte entweder Raumthermostat vs Raumthermostat oder Zentral vs zentral.
    Zentral vs. Raumabhängig muss unterschiedliche Werte ergeben.
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  5. #4
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    ... und die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen.

    Klar muss man sich die Wirkungsgrad der Schnittstelle - hier die Heizfläche - ansehen ... und ja ganz klar, wenns um die Regelfähigkeit geht haben die statischen Heizflächen die Nase vorn. Trägheit des Systems fordert eben auch seinen Tribut und der oftmals so heftig betonte Selbstregelungseffekt der FBH heilt auch nicht alle Nachteile.
    Auf der anderen Seite kommt eben die Frage der Systemtemperatur und der damit einhergehenden Wirkungsgradfrage beim Wärmeerzeuger ....

    Man muss sich schon die Bedingungen sehr genau ansehen unter denen das Resultat gemessen und geprüft wurde.

    Ich kann jedes *Konzept* so betreiben bzw. ein Szenario aufbauen, dass die Vorzüge oder Nachteile des jeweiligen Systems gut zur Geltung kommen oder eben die Nachteile überwiegen.

    Fakt ist ... eine gut gebaute HK-Anlage kann genauso effizient betrieben werden wie eine FBH-Anlage ... die Vor- oder Nachteile wiegen sich meistens auf ... die Frage ist daher meistens blos ... was passt am besten zum Wärmeerzeuger und zum Nutzungsprofil.

    Wenn WP, solare Heizungsunterstützung und solche Dinge die 1. Geige spielen ... Vorteil FBH.
    Wenn das Temperaturniveau nur die 2. Geige spielt ... Vorteil Heizkörper

    .... und nu ?

    Dazu kommen dann noch die persönlichen Präferenzen .... und es zeigt sich : Die Welt ist nicht schwarz oder weiss .... sondern Grautöne begegnen einem öfters als einem lieb ist ... und bei vielen *Wahrheiten* muss man sehr genau hinsehen wer sie in den Umlauf bringt.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das Argument mit der schnellen Reaktion ist ein bisschen bei den Haaren beigezogen, denn sobald Fremdenergie in den Raum kommt, dreht der Thermostat den Kreis ab. Das ist bei FBH nicht anders als bei Heizkörpern.
    aber der Unterschied ist doch die Trägheit, oder wo ist mein Denkfehler?
    Heizkörper: höhere VL Temp weil "punktuelle" (Heizkörperfläche) Strahlung.
    Flächenheizung: niedrigere VL weil Fläche.

    kommt Sonne, habe ich bei FBH aber erst mal viel Masse (Estrich) bereits erwärmt die die Wärme speichert. Ich habe also Wärme unnötig "vor-produziert"; Heizköper produzieren quasi auf Bedarf.

    Gerade in den Übergangszeiten, kann das doch einen ganz schönen Unterschied ausmachen. So wie aktuell: Heizung wieder angeworfen: jetzt müsste ich eigentlich abschätzen, wann es wieder warm genug wird, um 2 Tage vorher abzudrehen. das lässt sich mit Heizkörper besser steuern; obs denn 15% ausmacht? 15% bezogen auf was eigentlich?
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  7. #6

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    Einer Deiner Denkfehler:
    Die Speichermasse des Gebäudes wird ja auch bei Heizkörperheizung "vorab" erwärmt. Deren Wärmeträgheit ist (je nach Bauart desselben) erheblich größer.
    Während der Boden von der Sonne ausreichend bestrahlt wird, gibt ja auch ein erwärmter Heizestrich weniger Wärme ab.
    Dann das Märchen von den unterschiedlichen Raumtemperaturen und gar der darauf gründenden besonderen "Behaglichkeit".

    Insgesamt klingt das für mich wie ein Werbetext von Heizkörperherstellern...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    aber der Unterschied ist doch die Trägheit, oder wo ist mein Denkfehler?
    Heizkörper: höhere VL Temp weil "punktuelle" (Heizkörperfläche) Strahlung.
    Flächenheizung: niedrigere VL weil Fläche.

    kommt Sonne, habe ich bei FBH aber erst mal viel Masse (Estrich) bereits erwärmt die die Wärme speichert. Ich habe also Wärme unnötig "vor-produziert"; Heizköper produzieren quasi auf Bedarf.

    Gerade in den Übergangszeiten, kann das doch einen ganz schönen Unterschied ausmachen. So wie aktuell: Heizung wieder angeworfen: jetzt müsste ich eigentlich abschätzen, wann es wieder warm genug wird, um 2 Tage vorher abzudrehen. das lässt sich mit Heizkörper besser steuern; obs denn 15% ausmacht? 15% bezogen auf was eigentlich?
    Die Trägheit ist ein Effekt der erst einmal beim Abschalten des Kreises auftritt, dazu wird aber keine Energie mehr in den Kreis gepumpt, egal ob HK oder FBH. Beim Einschalten des Kreises macht sich die Trägheit dann durch eine Verzögerung bei der Wärmeabgabe in den Raum bemerkbar, das ist korrekt. Der Heizkörper hat ja nur eine kleine Fläche und heizt auch nicht den Raum, sondern erst einmal den Nahbereich. Das wird halt von vielen Leuten als "warmer Raum" empfunden, obwohl es so nicht ist. Auch ein Heizkörper muss alle Bauteile im Raum auf Temperatur bringen.

    Bei einem Raum mit Heizkörpern wird beispielsweise auch der Boden erwärmt, aber auch nur mit Verzögerung, denn zuerst einmal muss die Wärme in die Luft und von der Luft dann auf die Bodenoberfläche und dann langsam in´s Innere des Bodens. Luft ist zudem ein schlechter Wärmeträger.

    d.h. sitze ich vor dem Heizkörper, dann wird mir schneller warm als bei einer FBH. Befinde ich mich aber 4m o.ä. vom Heizkörper entfernt, denn ist der zeitliche Unterschied nicht mehr so groß.

    Ein bekanntes Problem bei Heizkörpern, insbesondere wenn diese knapp dimensioniert und mit hohen Temperaturen gefahren werden. Man hat in einem Raum eine entsprechende Temperaturwelligkeit, die bei einer Flächenheizung nicht auftritt. Hier ist auch die FBH gegenüber einer Wandheizung im Vorteil, weil sie den Raum gleichmäßig erwärmt.

    Ein Extrembeispiel um den Effekt zu verdeutlichen, ich kann morgens in aller Frühe hier im Büro am Schreibtisch sitzen und dank IR-Strahler ist es mir warm. Bewege ich mich nur 2m zur Seite, dann spüre ich die Kälte extrem. Ich habe also im Raum eine hohe Temperaturwelligkeit, sprich Temperaturunterschiede von mehreren K. Ist der Raum erst einmal auf Temperatur, dann kann ich mich frei im Raum bewegen und spüre die Unterschiede kaum noch, trotzdem sind sie vorhanden.

    Die Trägheit ist bei Neubauten kaum ein Problem, egal ob HK oder FBH, denn wenn ordentlich gedämmt, dann wird während der Heizperiode der Innenraum auf eine Temperatur x gebracht, und die behält er bei. Bei alten Gebäuden sieht das etwas anders aus, aber selbst die verlieren nach Abschalten der Heizung nur langsam an Wärme.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
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    Hallo, danke für die Antworten aber irgendwie nichts neues gelesen. Vielleicht habe ich einfach zu wenig Infos gelieft, deswegen würde ich gerne den Link reinstellen. Da ist eine Produkt beschreibung (habe jedenfalls nichts davon gesehen). WEnn der Link nicht erlaubt ist, dann bitte löschen.

    http://www.energie-experten.org/expe...eich-3364.html
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Einer Deiner Denkfehler:
    Die Speichermasse des Gebäudes wird ja auch bei Heizkörperheizung "vorab" erwärmt. Deren Wärmeträgheit ist (je nach Bauart desselben) erheblich größer.
    Während der Boden von der Sonne ausreichend bestrahlt wird, gibt ja auch ein erwärmter Heizestrich weniger Wärme ab.
    Dann das Märchen von den unterschiedlichen Raumtemperaturen und gar der darauf gründenden besonderen "Behaglichkeit".

    Insgesamt klingt das für mich wie ein Werbetext von Heizkörperherstellern...
    Das mag bei längeren durchgängigen Heizperioden schon stimmen, aber wie gesagt, rede ich von den Übergangszeiten (schnell wechselnder Bedarf). Wie Ralf schreibt: Die Temp. des Heizkörpers muss erst mal über die Luft in den Boden und das dauert länger als direkt durch die FBH.
    Dass das Ganze noch mit gefühlter Temp. und Welligkeit zusammenhängt leuchtet auch ein.
    Am Ende zählt aber: Wars mir Abends auf der Couch warm genug und wieviel habe ich dafür verbraucht. Und da kann es nach meinem physikalischem Verständnis schon sein, dass, bei schnell wechselnden Bedingungen, der Heizkörper im Vorteil ist, weil ich einfach weniger Masse erwärmen muss, bis die Wärme gefühlt bei mir ankommt.
    Jetzt könnte man noch argumentieren, dass sich dadurch auch Nachtabsenkung gerade in Übergangszeiten bzgl. Energieverbrauch zu Gunsten der Heizkörper vs FBH auswirken.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Hallo, danke für die Antworten aber irgendwie nichts neues gelesen. Vielleicht habe ich einfach zu wenig Infos gelieft, deswegen würde ich gerne den Link reinstellen. Da ist eine Produkt beschreibung (habe jedenfalls nichts davon gesehen). WEnn der Link nicht erlaubt ist, dann bitte löschen.

    http://www.energie-experten.org/expe...eich-3364.html
    hm, na gut...nennen wir es mal "oberflächlich". Wer einfach Siedlungen noch dazu unterschiedlicher Losgröße nur bzgl. Verbrauch miteinander vergleicht die "in etwa" einen Dämmstandard wie ENEV2009 haben, darf sich nicht wundern, wenn unterschiedliche Ergebnisse rauskommen. Das müsste man schon mal genauer anschauen...und oben war doch was gestanden von enem Heizkörperhersteller Pur....
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  12. #11
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    Die erwähnten Studie in dem Artikel wurden tatsächlich von einem Heizkörper Hersteller beauftrag. Mich persönlich würde eher eine neutrale Studie interessieren.

    Also ihr mein alles Blödsinn und in ein neubau gehört eine FBH rein?
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  13. #12

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    jein... Es kommt aufs Konzept an
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    jein... Es kommt aufs Konzept an
    Ein Konzept kann nur für die jetzige Situation gemacht werden, aber ist es auch Zukufts sicher?

    Ich kann mir schon vorstellen, dass wenn man eine Gas Therme hat, dass die Heizkörper vielleicht wirtschaftlicher in Moment sind. Nur was macht man in 20 oder 30 Jahren. Fussbodenheizung nachträglich zu verlegen ist deutlich teuerer.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Die erwähnten Studie in dem Artikel wurden tatsächlich von einem Heizkörper Hersteller beauftrag. Mich persönlich würde eher eine neutrale Studie interessieren.

    Also ihr mein alles Blödsinn und in ein neubau gehört eine FBH rein?
    Wenn wirklich mal eine WP angedacht sein sollte, dann auf jeden Fall FBH. Es gibt keine Heizfläche die mit vergleichbaren (niedrigen) Heizwassertemperaturen arbeitet, selbst Gebläsekonvektoren können da nicht mithalten (und haben andere Probleme). Auch wenn mal Solar als Heizungsunterstützung herangezogen werden soll, ist die niedrige Heizwassertemperatur von Vorteil.

    Zum Leitfaden, die ziehen dort wirklich alle Register, Hut ab. Ob ich das jetzt alles kommentieren soll? Besser nicht.
    Einen Hauptfehler den die Herren machen, sie unterstellen, dass FBH nur zentral geregelt werden und somit trotz Wärmeeintrag von außen weiter heizen. Das ist natürlich Unsinn. Der theoretische Ansatz ist richtig, sprich die Masse der FBH würde weiterheizen, auch wenn der FBH Kreis bereits abgewürgt wurde, aber maximal mit ihrem Anteil (Temperaturüberhöhung) zur Raumtemperatur. Der Anteil ist bei einer modernen FBH, die mit einer Oberflächentemperatur gefahren wird die nur gering über der RT liegt, natürlich gering.

    Na ja, die denken beim Heizen noch wie vor 40 Jahren, und versuchen das irgendwie auf die Neuzeit zu übertragen.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    also bzgl. Verbrauch würd ich mich nicht Pro Heizkörper entscheiden. Einziges Argument wären die Kosten vs. Invest für FBH. Heizkörper sind da idR schon deutlich günstiger.
    Den Komfort einer Flächenheizung möchte ich nicht mehr missen. Für mich pers. ist das kein Vergleich zu Heizkörper die wir vorher in der Mietwohnung hatten. Warme Füße sind super, aber da gibts auch andere die das nicht mögen.
    Die Zukunftsfähigkeit (niedrige VL Temp) ist das zweite Argument, aber für mich klar unwichtiger als der Komfortaspekt.
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