Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1

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    Wärmezähler Warmwasser / Heizung

    Mein Verbrauchsabrechnungsdienst informiert mich, dass ab 1/2014 aufgrund der neuen Heizkostenverordnung die Warmwasserversorgung mit separaten Wärmezählern zu ermitteln ist.

    Ausgangslage Ölheizung mit WWspeicher, Heizkessel erneuert in 2008 von Viessmann, Speicher alt
    3 Wohnungen mit Zentralheizung und Abrechnung über Messdienst, davon eine Wohnung mit Durchlauferhitzer, also sep. Warmwasserversorgung.

    Bisher wurden Heizkosten und Warmwasserkosten vom Abrechnungsdienst nach "Formel" ermittelt.

    Der Zulauf zur Heizungsanlage (z.B. zum Nachfüllen) und zum Wasserspeicher wird über getrennte Uhren ermittelt.

    Der WWverbrauch in einer Wohnung wird über WWZähler ermittelt mit der Folge, das der restliche Verbrauch auf die 2. Wohnung entfällt.

    Was ist nun nachzurüsten? Kosten Montage, Kosten Gerät/Wärmezähler??
    Wer kann helfen und Tipps geben.
    Danke vorab.
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  2. Wärmezähler Warmwasser / Heizung

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  3. #2

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    Was ist nun nachzurüsten?
    Mindestens ein Wärmezähler (im Speicherladekreis) UND Warmwaserzähler für ALLE Zapfstellen der 2. Wohnung (denn die bisher von Euch praktizierte Differenzmessung ist unzulässig).
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Mindestens ein Wärmezähler (im Speicherladekreis)
    kann man das näher erläutern, z. B. Typ und an welcher Stelle zu montieren, Preis Gerät, Grobzeitaufwand Montage?, was bedeutet bitte mindestens?


    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    UND Warmwaserzähler für ALLE Zapfstellen der 2. Wohnung (denn die bisher von Euch praktizierte Differenzmessung ist unzulässig).
    warum?? Wohnung 1 = Mieter
    Wohnung 2 = ein Eigentümer

    Trennung wäre enorm arbeits- und kostenaufwändig.. da Trennung vor der 1. Wohnung kaum realisierbar und Alternative eigentlich nur unschöne Verbrauchszähler an jeder Zapfstelle bedeuten würden......
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  5. #4
    Avatar von Schmitt
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    Zitat Zitat von the blue cloud Beitrag anzeigen
    Alternative eigentlich nur unschöne Verbrauchszähler an jeder Zapfstelle bedeuten würden......
    Ist aber im Bestand die Einzige Möglichkeit den Vorgaben zu entsprechen.

    mfG. Schmitt
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  6. #5
    Themenstarter

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    was ist, wenn ich am Kesselausgang eine Verbrauchsuhr installieren lasse und den Gesamtverbrauch WW damit messe und den Verbrauch der 2. Wohnung bereits messe - dann muss sich doch rechnerisch der Verbrauch der ersten Wohnung ergeben....?
    Allenfalls minimale Abweichungen..oder

    Vergessen hatte ich darauf hinzuweisen, dass es eine 2 Warmwasserleitung (Rücklauf-Zirkulation) gibt.

    Abweichungen im Minimalbereich habe ich auch beim Kaltwasserverbrauch. Im Jahr ist eine Differenz von etwa 1 qm zur Hauptwasseruhr des Versorgers und der Addition aller geeichten Einzeluhren (je Mieter, Garten etc).
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  7. #6

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    AW: Wärmezähler Warmwasser / Heizung

    Zitat Zitat von the blue cloud Beitrag anzeigen
    ...Vergessen hatte ich darauf hinzuweisen, dass es eine 2 Warmwasserleitung (Rücklauf-Zirkulation) gibt.
    ...
    Damit beantwortet sich Deine Frage nach dem WW-Zähler im Speicherausgang von selbst, wenn Dich abrechnungsrechtliche Gründe schon nicht interessieren.
    Als Vermieter hast Du Dich an Recht und Gesetz zu halten.
    Im EFH kannst Du basteln.



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  8. #7

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    Zitat Zitat von the blue cloud Beitrag anzeigen
    was ist, wenn ich am Kesselausgang eine Verbrauchsuhr installieren lasse und den Gesamtverbrauch WW damit messe und den Verbrauch der 2. Wohnung bereits messe - dann muss sich doch rechnerisch der Verbrauch der ersten Wohnung ergeben....?
    Allenfalls minimale Abweichungen..oder
    Nein. Denn ein Kleinverbrauch der einen Wohnung könnte zulasten der anderen Wohnung erfaßt werden.
    Und was passiert, weine einer dieser Zähler mal hängt?
    Daher: nicht erlaubt

    Vergessen hatte ich darauf hinzuweisen, dass es eine 2 Warmwasserleitung (Rücklauf-Zirkulation) gibt.
    Damit wäre eine Messung am Warmwassrausgang des Speichers ohne jede Aussagekraft.
    -> nutzlos

    Abweichungen im Minimalbereich habe ich auch beim Kaltwasserverbrauch. Im Jahr ist eine Differenz von etwa 1 qm zur Hauptwasseruhr des Versorgers und der Addition aller geeichten Einzeluhren (je Mieter, Garten etc).
    Über tatsächliche Abweichungen (die man auch nicht vorhersagen kann) braucht man nicht zu diskutieren, weil gesetzlich klar geregelt ist, wie ermittelt werden darf und wie nicht.
    Und da scheiden Differenzmessungen im MFH kategorisch aus.

    kann man das näher erläutern, z. B. Typ und an welcher Stelle zu montieren, Preis Gerät, Grobzeitaufwand Montage?,
    Nach Besichtigung Deiner Anlage - ja. Aus der Ferne ohne nähere Angaben - nein.
    Pi über Daumen würde ich mit max. € 1000,- rechnen.

    was bedeutet bitte mindestens?
    Weniger geht nicht, mehr geht aber.
    Hier: Man könnte die Gelegenheit nutzen und einen zweiten WMZ für den Gesamtheizkreis mit einbauen.


    Anders sähe es in einem 2-Familien-Haus aus, wo eine Wohnung vom Eigentümer selbst bewohnt wird (da gelten erleicheterte Anforderungen). Aber hier hat das Gebäude eben 3 Wohnungen (welche auch alle - zumindest heizseitig - an die Anlage angeschlossen sind).
    Ob man so weit gehen könnte, nur die Warmwasserseite zu betrachten und dort dann die Einliegerregelung anzuwenden, wäre rechtlich zu klären. ME unzulässig und auch nicht zu empfehlen.
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  10. #8
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    Danke Julius, das hilft schon mal etwas weiter. Auch die Variante 2 Fam. Haus bei WW bleibt zu prüfen.


    Fasse ich das zusammen, wäre empfehlenswert sowohl den WW-Bedarf als auch Heizkreislauf jeweils nach dem "Ofen" mit je einer Messuhr zu versehen, um so den Verbrauch der Anlage optimaler auf Heizen + Warmwasser zu verteilen.

    Ich kenne zwar die Mietgebühren der diversen Anbieter nicht, sehe aber z.B. im Internetverkaufshaus Markengeräte wie Allmess von ca. 150 €. Ich denke, das sind die erforderlichen Geräte?

    Da sich ja alles um den "Ofen" herum abspielt, sollte der Installateur überall gut herankommen.
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  11. #9

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    Vorsicht beim Preisvergleich:
    Diese Angaben beziehen sich gerne nur auf die reine Meßkapsel.
    Da gehören aber etwas mehr Teile dazu.
    Und wer würde derart gestelltes Material verbauen?

    Wie einfach der Einbau bei Dir ist, kann man - wie gesagt - ohne Kenntnis der genauen örtlichen Bedingungen nicht sagen.
    Aber das Vorhandensein freier gerader Rohrstrecken würde die Sache erleichtern.
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