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  1. #1

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    Frage Bauwasser im Winter

    Hallo zusammen,

    nächste Woche soll mit unserem EFH begonnen werden. Dazu muss ich natürlich Bauwasser bereitstellen. Der Wasserversorger ist garnicht glücklich darüber, wegen dem bevorstehenden Winter. Mindestens muß ich den Anschluß "einhausen" und gut isolieren. Wie mache ich das am besten, und wie lange kann der Anschluß dann auch mal Frost vertragen, bevor der Wasserversorger (kostenpflichtig) die Wasseruhr wieder abbauen muß?

    Hat hier irgendjemand Erfahrungen in dieser Richtung?

    Danke für die Hilfe!

    Mathias
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  2. Bauwasser im Winter

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  3. #2
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    Gibt es einen Hydranten in der Nähe?
    Heutzutage unter der Erde, einmal nachfragen. Und dann das Standrohr mit Wasseruhr ausleihen. Die Hydranten frieren anscheinend nicht ein.

    Ich hab's so gemacht und gut war's. Die Bauarbeiter haben den Anschluß nur tagsüber angebracht - über nacht and am Wochenende abgebaut.

    Nebenstraße ca. 15 m Entfernung zur Baustelle.
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  4. #3

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    Hallo Mathias,

    Anschluß "einhausen“ – z. B. mit einer selbstgebauten, alle Seiten bis auf den Erdboden umschließenden Bretter“bude“
    gut isolieren – in diese Bretterbude alles voll stopfen mit Mineralwolle, so dass die Wasseruhr nicht einfrieren kann. Habe ich auf meinen Baustellen auch schon so gemacht.
    Aber Achtung: alle Leitungen und Anschlüsse in der Bretterbude müssen dicht sein, damit nicht auslaufendes Wasser die MiWo nass macht!
    Übrigens – wenn die Uhr einfriert müssen Sie eine neue bezahlen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Oder das ganze in Brunnenringe Frostfrei im Boden verlegen. Die Wasserführendenteile mit Dämmmatten einpachen. Brunnenring mit Holzplatte und Folie abdecken. = Ausnutzung der Erdwärme
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  6. #5
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    Das wäre dann wie mit den Unterflurhydranten.
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  7. #6
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    @ Dein Vorschlag ist der gängigen - WENN ein Hydrant in der Nähe ist, dann machen wir das so auch. Aber wenn nur Provisorisch, dann.....
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  8. #7
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    ... baut Ihr euch selber einen Unterflurhydranten.
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  9. #8
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    Jau, nur wir stellen die Ringe etc. rein legen muss es dann der Versorger.
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  10. #9
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    Wichtig war der Exkurs für den Fragesteller schon, denn Unterflurhydranten frieren ja per Definition nicht ein.

    Man muß dem Kind nur den richtigen Namen geben.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Daumen hoch Noch nicht weiter...

    Hallo,

    danke erstmal für die Antworten.

    Bin aber leider noch nicht recht weiter. Ein Hydrant ist zwar in der Näche (25m), unser Wasserversorger meint aber, für das Standrohr 5€ pro Tag (!) haben zu wollen.

    Alternativ bietet er an, normalen Anschluß zu machen und wenn längerer Frost kommt die Wasseruhr wieder abzubauen und später wieder anzubauen. Kostet dann 25€ pro Abbau und weitere 25€ pro Anbau. Selber abbauen dürfen wir auch nicht, weil verblombt... (Weiß eigentlich jemand, was so ne Wasseruhr kostst, wenn die kaputgeht?)

    Habt Ihr schonmal was von Frostschutzheizungen für Außenrohre und Wasseruhren gehört? Bringt das was und woher bekommt sowas kurzfristig?

    Danke für die Antworten!

    Mathias
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  12. #11
    gast-
    Gast
    Google doch mal nach übergabeschacht.

    Das kommt der Ausführung von Mark Caden sehr nahe.

    Damit dürfte Ihr Versorger doch einverstanden sein.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Themenstarter

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    Idee

    So, nachdem ich jetzt (auch dank Eurer Infos) dem Menschen bei der Wasserversorgung mühsam alle Varianten aus der Nase gezogen habe, steht meine Lösung jetzt. Es wird doch die Standrohrvariante für den Hydranten. Ich kann das Standrohr jederzeit kurzfristig von jetzt auf gleich abholen (ca. 15 min per PKW) und auch jederzeit wieder zurückbringen, wenn ich es nicht brauche (Frost oder halt Bauabschnitte ohne Wasserbedarf). Die 5€ zahle ich nur für die Tage, wo ich das Rohr tatsächlich hatte. Damit komme ich dann wohl auch nicht teurer als mit einem festen und frostsicheren Bauwasseranschluß.

    Danke für Eure Hilfe!

    Mathias
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  15. #13
    Bauexpertenforum
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    ... und manche Handwerker mit Dauerwasserverbrauch haben auch so'n Rohr und rechnen dann selber ab. Die entlassen Sie dann aus dem Thema Bezahlen für Bauwasser.
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