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Kachelofen als Alleinheizung

Diskutiere Kachelofen als Alleinheizung im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Kachelofen als Alleinheizung

    Hallo zusammen,

    eine Frage zur Förderfähigkeit per KfW.
    Ich gedenke, meinen Neubau (Einfamilienwohnhaus, Wohnfläche über 2 Geschosse ca. 110 qm) allein mit einem wassergeführten Kachelofen mit Solarunterstützung mit Wärme zu versorgen. Kachelofen mit manueller Stückholzbefeuerung. Weil Brennholz "vor der Tür" in rauen Mengen zur Verfügung steht.

    Habe ich damit eine Chance in die KFW-Effizienzhaus-Förderung hinein zu kommen? Hier KfW70? Aus den mir vorliegenden Unterlagen werde ich irgendwie nicht so richtig schlau diesbezüglich.
    Was sagen die Experten hier?

    Vielen Dank vorab für die Antworten.
    Grüße Martin
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  2. Kachelofen als Alleinheizung

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  3. #2

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    Es wird also IMMER Jemand im Haus sein?
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  4. #3

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    Muß doch gar nicht. Mit einem entsprechendem Puffer kann man auch mal 2 Tage weg sein... Und als Back-Up gibt es irgendwo noch nen Heizstab...
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  5. #4

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    meines Erachtens rechnet man das so, als ob man eine Scheitholz-Zentralheizung im Keller stehen hat. Muss natürlich wasserführend sein. Ist ja im Grunde auch nichts anderes, nur dass der Heizkessel zufällig im Wohnzimmer steht...

    Bei einem solchen Konzept würde ich immer eine thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung empfehlen. Nicht, dass man im Wohnzimmer zuheizen muss, wenn es eigentlich dort warm genug ist, weil man aber Warmwasser braucht oder es in irgendeinem anderen Raum zu kühl ist...

    Und: einen Ofen mit möglichst hohem Anteil "wasserseitig" wählen. Sonst wird's auch in diesem Fall im Wohnzimmer zu warm und wo anders möglicherweise nicht.
    Und bloß nicht die Heizflächen im Wohnzimmer einsparen, weil man denkt, man habe dort ja eine Heizung. Hat man nämlich in dem Fall, in dem man solar heizt, nicht.
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Es wird also IMMER Jemand im Haus sein?
    Will das das die KfW auch wissen?

    Im Ernst, es wird NATÜRLICH nicht immer jemand im Haus sein, es wird aber immer jemand da sein, der den Ofen bei Bedarf anfeuern kann.
    Daher: Ich bin dankbar für jeden Hinweis, für jeden Erfahrungswert, aber hier geht's mir in erster Linie um die Förderfähigkeit durch die KfW.
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  7. #6
    Avatar von sk8goat
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    Die Frage ist ja letztlich ob sich dies so im EnEV berücksichtigen lässt, dass man damit KfW 70 hat.

    Ich denke schon, aber man kann es sicher nicht pauschal sagen. Dein Planer sollte das einfach klären können.

    Es scheint dich zwar nicht zu interessieren, aber die meisten Leute die eine Heizungsanlage dieser Art wollen, lernen erst hinterher in welchen Dimensionen dies abläuft.
    Ich würde mal in Richtung großer Pufferspeicher, viel Solarthermie, effizienter Ofen denken.
    2000l Pufferspeicher, besser 3000l; Solaranlage 20-40qm auf 60° aufgständert; evtl. Holzvergaser fürs Wohnzimmer. Mit entsprechendem Aufwand und Kosten.
    Ist jetzt nur meine Denke und sicher kein Ersatz für eine vernünftige Planung.
    Gibt es denn schon eine Heizlastberechnung?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von treefrog Beitrag anzeigen
    ....aber hier geht's mir in erster Linie um die Förderfähigkeit durch die KfW.
    Hier geht es doch wohl um das Programm 153 (Energieeffizient Bauen), und da findet sich in der Bestätigung zum Kreditantrag unter "Lüftung und Heizungsanlage" folgender Punkt:

    dezentraler Wärmeerzeuger (Kaminofen) mit Einbindung ins Zentralheizsystem, der nur für eine ausschließliche Biomassenutzung zugelassen ist,......
    ob sinnvoll oder nicht, das ist ein anderes Thema.

    Nachdem ein Haus KfWxx einen geringen Heizenergiebedarf haben sollte, ist das Heizen ausschließlich mit einem wasserführenden Ofen nicht ganz einfach. So ein Konzept kann man sicherlich erstellen und auch umsetzen, aber wie gesagt, der Teufel steckt im Detail. Man sollte auch die WW-Erzeugung nicht vergessen.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    ich kenne einige Häuser mit einem solchen Konzept. Wichtig ist natürlich ein guter Wärmeschutz, damit der Bedarf schon mal klein ist. Ein kleiner Bedarf lässt sich einfach leichter im Wohnzimmer zuheizen als ein großer. Nicht vergessen sollte man, dass das gesamte Brennholz durch's Wohnzimmer getragen werden muss.
    Ansonsten: ich halte so ein Konzept für interessant, sofern es zum Nutzer passt...
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  10. #9

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    Man darf auch nicht vergessen, dass die Bäume nicht von alleine umkippen, sich kleinsägen, selbstständig trocknen und sich dann auf den Weg in den Ofen machen. Das kann man mit seinem momentanen körperlichen Zustand vielleicht problemlos bewerkstelligen, aber was ist in der Zukunft?
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  11. #10

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    ...man kann Brennholz auch ofenfertig kaufen. Ich würde keinem Laien empfehlen, selbst in den Wald zu gehen, um Bäume zu fällen. Einfach zu gefährlich.
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  12. #11

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    Dann ist es aber finanziell kaum noch interessant, mit Stückholz zu heizen.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Dann ist es aber finanziell kaum noch interessant, mit Stückholz zu heizen.
    Schau Dir mal an was da momentan in den Wäldern rum rennt und wie dort gewerkelt wird, da spielt Wirtschaftlichkeit schon lange keine Rolle mehr.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Naja.
    Der Fragesteller ist Zimmerer.
    Daher nehme ich an, daß er z.B. an die Verwertung von Restholz aus "eigener" Verarbeitung denkt.
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  16. #14
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    Hallo,

    die Frage des ans Brennholz kommen haben wir hinter uns. Die Einwände und Bedenken sind sicherlich berechtigt. Ich behaupte da aber einfach mal, dass ich kein Laie mit laienhafter Ausrüstung bin. Wahrscheinlich hilft auch die mehrjährige Erfahrung in dem Metier u. a. auch im Job, damit sich - zumindest was meine Wenigkeit betrifft - hier dazu niemand Gedanken zu machen braucht :-)

    KfW70 scheint machbar mit dem Konzept wenn ich die Antworten dazu richtig deute. Und ausgeführt wurde es auch schon. Mit der Dimensionierung von Ofen und Solarthermie muss natürlich ein Spezialist beschäftigt werden, wenn's dann soweit ist, das ist klar.

    Grüße Martin
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  17. #15

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    Warum nicht einfach mal bei der KfW nachfragen bevor man weiter in so eine Planung einsteigt?
    Der für KfW sowieso erforderliche Planer sollte das auch zuverlässig beantworten können.

    Gruß
    Ralf
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