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Feuchte Wand in Fensternische

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  1. #1

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    Feuchte Wand in Fensternische

    Hallo zusammen,

    auf der Suche nach dem Ursprung einiger Ameisen (den hab ich nicht gefunden) habe ich in einer Ecke unter/neben einem Bodentiefen Fenster in unserem Wohnzimmer eine sich leicht feucht anfühlende Ecke gefunden.

    Außen ist eine Perimeterdämmung mit Blechabschluss, und soweit ich da sehen kann (viel sieht man nicht - Terrasse schließ hier an) sieht das auch nach wie vor ok aus.

    Nun hat es die letzten Tage sehr heftig geregnet, auch und vor allem gegen diese Hausseite.
    Das Fenster wird dort eigentlich nie geöffnet, es gibt noch ein weiteres Fenster dieser Art und ein doppelt breites an der selben Seite. Diese sind aber alle iO, soweit ich das sehen/fühlen kann.

    Der feuchte Bereich, vielleicht fühlt sich das aber auch nur so an, messen kann ich das hier nicht, ist auf dem Bild dort, wo die Teppichleiste entfernt ist, wo der Putz grau zu sehen ist.

    Das Haus ist 7 Jahre alt, bisher hatten wir keine Probleme mit undichten Fenstern o.ä. (zumindest haben wir das nicht bemerkt).

    Kann sowas nach so starkem Regen "schon mal sein" und ist eher unkritisch, oder muss sich das jemand ansehen? An wen müssten wir uns da wenden? Fensterbauer, Maurer, Maler (Putz), ...?

    TSchau
    Stefan
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  2. Feuchte Wand in Fensternische

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  3. #2

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    um das zu erfahren muss man die mögliche schwachstelle suchen. ein foto einer feuchten stelle innen bringt nicht viel. theoretisch kann es auch kondensat sein. wie sind die fenster eingesetzt? dichtungsbänder innen und außen vorhanden?
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  4. #3
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    Feuchtigkeit dürfte schon höher gehen/kapilar aufsteigen: Sieht man daran, dass der Anstrich bereits Blasen wirft durch Dampfdruck.

    Feuchtemessung mit Anzeichnung des Feuchteverlaufs wäre für Ursachenermittlung sinnvoll. Außerdem Feuchteprüfung in unterschiedlichen Tiefen Putz + Mauerwerk ( nimmt die Feuchtigkeit in der Tiefe zu oder ab ).

    Gibts Bilder von der Terrasse: Mindestens ein Bild, auf der man den Tür- und Wandanschluß der Terrasse ans Haus im Überblick sieht.

    Der starke Regen ist mit Sicherheit nicht verantwortlich. Denn der kommt auch in Zukunft und den muß eine fachgerechte Bauwerksabdichtung locker verkraften.
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  5. #4
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    Hi,
    K.A. Wie da Dichtungsbänder verbaut sind.
    Die Dellen auf der Wand darüber sind dicke Farbklekse, sind uns wohl leider beim Streichen nicht aufgefallen, kein Bläschen o.a. Da fühlt sich auch alles normal an.

    Hier auch ein Foto des selben Fensters von Außen.
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  6. #5

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    hast du fotos vom rohbau mit eingebauten fenstern/fenstertüren?
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  7. #6
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    Naja, ich habe ein paar Fotos, aber so richtig viel sieht man da nicht, fürchte ich.
    Beide zeigen das Fenster, allerdings das eine nur die andere, untere Ecke., nicht die, die ich im Verdacht habe.
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  8. #7

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    von einem inneren dichtungsanschluss sieht man erst einmal nix. gibt es auch fotos mit gleichem oder ähnlichem bautenstand von außen?
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  9. #8
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    Muss ich leider passen, da habe ich nur das Haus als Ganzes und gerade vor dem Fenster ist ein Stapel der Isolierung.
    Kann man aber eh nicht wirklich was drauf erkennen. :-(
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  10. #9
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    Ist der Wandanschluß im Bereich der Türleibung bis hinter die Rolladenführungsschiene und dort mindestens 5 cm über UK Rolladenführungsschiene hochgeführt und dann am Türrahmen befestigt worden oder war die Rolladenschiene bei Herstellung der Abdichtung schon vorhanden und geht die Leibungsabdichtung deshalb nur bis an die Rolladenschiene? Siehe hierzu auch den weiteren Thread.

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...rekt-verputzen

    Das vordere Bankiraibrett muß eh entfernt und gegen ein Gitterrost ersetzt werden. Grund: Spritz- und Schnee-Tauwasser kann sonst ins Haus einlaufen. Nach den Fachregeln in der DIN 18 195-5 und den Flachdachrichtlinien müßte selbst dann noch ein Abdichtungsanschluß am unteren Türrahmen von mindestens 5 cm über OK Bankiraibelag vorhanden sein. Bankirai liegt also um 5 cm zu hoch. Nach Entfernung des vorderen Bretts sollte man sehen, wie die Abdichtung in der Horizontalen und der Vertikalen ( an den Leibungen ) am Türrahmen angeschlossen ist.

    Kannst Du mal ein Nahaufnahme bei geöffneter Tür auf den Rahmen , die Rolladenführungsschiene und den Buntsteinsockel einstellen?

    Worum handelt es sich bei dem grauen und dem hellen Material an der Unterkante des Bundsteinsockels unmittelbar über dem Holzbelag? Sieht aus wie ein gekantetes Blech mit oberer Silikonnaht. Wenn es das Trittblech sein sollte: Das befindet sich normalerweise an der Oberkante der Abdichtung und dann wäre die Bauwerksabdichtung nicht ausreichend hochgeführt und im Sockelbereich wasserhinterläufig.
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  11. #10
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    Hallo,
    also ich glaube, dass der Rolladen schon da war, als das Blech montiert wurde, dass läßt sich aber verm.nicht mehr nachvollziehen. Das Blech mit der Silikonnaht sitzt nur über der Kante der Isolierung, nicht auf der "Mauer". Wie es dahinter aussieht, kann ich vermutlich nicht mehr feststellen, aber ich schau mal, ob ich auf irgendwelchen Fotos was erahnen kann.
    Unter dem Brett sind ca 20-40cm Platz, Wasser kann also problemlos nach unten ablaufen.

    Heute früh habe ich nochmal geschaut, und musste an der Doppeltüre in der Raummitte, ebenfalls in der linken Ecke auch leichte Feuchtigkeit feststellen.
    Also das linke Fenster und das mittlere, jeweils in der linken Ecke.
    Andere Raum/Fensterecken sind trocken.

    Was mir noch einfiel: Der Raum hat Fußbodenheizung, kann es sein, dass da eine kleine Undichtigkeit ist, die sich so verteilt und sich dann an den Ecken (beides links) die Feuchtigkeit sammelt und nach oben zieht? Wie würde sich das äußern?

    Wie gesagt, mangels eigener Ahnung müsste ich eh jemanden Beauftragen, die Frage ist nur, wo fange ich an und vermeide unnötige Kosten. (FBH wäre mMn über die Versicherung abgedeckt (Wasserschaden), Undichtigkeiten am Fenster aber wohl eher nicht)
    Ob es zB so großen Sinn hat, den Fensterbauer, der das verbaut hat, zu befragen, weiß ich nicht. Und wer damals dieses Blech verbaut hat, weiß ich auch gar nicht mehr...

    Tschau
    Stefan
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  12. #11

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    detailzeichnungen vom fusspunkt fenstertür zum holzbelag mit dargestellter abdichtungslage darunter hast du wahrscheinlich nicht. entscheidend wird der übergang der vertikalen abdichtung zum fensterrahmen sein. dort vermute ich deine schwachstelle. kannst die 1. holzplanke abschrauben und ein foto vom untergrund bis in die leibungsecke an der feuchten stelle machen?
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  13. #12
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    Die Terrasse kat keinen Kontakt zum Haus. Foto probiere ich mal zu machen, aber wenn ich Heim komme, ist schon dunkel da kann ich nicht mehr bauen draußen.
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  14. #13
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    Unter dem Brett sind ca 20-40cm Platz, Wasser kann also problemlos nach unten ablaufen.
    Schon klar, dass das so ist. Sieht man daran, dass der Holzbelag am unteren Türrahmen ( Türschwelle ) zu hoch liegt. Nun ist es aber mal so, dass auf Deinem Bankirai-Belag Oberflächenwasser ( Regenwasser ) zur Wandleibung fließt. Wenn das in den Rillen des Bankirai-Belags in den Eckbereich der Wandleibung/Türrahmen fließt ( eben zur Seite und nicht nur nach unten ) und dort die Abdichtung wegen der vorher angebrachten Rolladenführungsschiene nicht hinter und dort mindestens 5 cm an der Wandleibung hochgeführt und am Fensterrahmen befestigt wurde, dann fließt das vom Bankirai-Belag kommende Oberflächenwasser an dieser Stelle ins Haus.

    Dass der Bankirai-Belag in Bezug auf die Höhe der Abdichtung an den Wänden und an der Türschwelle viel zu hoch liegt, sieht man am Blech + Silikon in der Leibung und an der fehlenden Aufkantung der Abdichtung am Türrahmen bis mindestens 5 cm über Oberkante Bankirai.

    Die erste Holzplanke vor der Türschwelle muß eh entfernt werden, da auch das erforderliche Gitterrost fehlt. Nach der Entfertung der Holzplanke wird man sehen, ob die Abdichtung hinter der Rolladenführungsschiene an der Wand hoch geführt und an in der Vertikalen ( ! ) am Türrahmen angeschlossen wurde.

    Noch mal lesen, was ich dazu bereits geschrieben habe: Es geht um die Höhe der Abdichtung im Eckbereich Türrahmen rechts ( von außen ), Bankirai und Wand hinter der Rolladenführungsschiene.

    Wenn Du es jetzt immer noch nicht verstehst, dann gebe ich es auf.
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  16. #14
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    Vielleicht reden wir ja wirklich aneinander vorbei :-)

    Die gesamte Terrassen konstruktion hat keinen Kontakt zum Haus und dieses Blech liegt auch nicht auf dem Holz auf, daher "kann" Wasser von dem Holz her gar nicht an die Wand kommen, da sind überall mind. 1-2cm Platz, auch an der Tür!
    Es tropft also besten Falls links/rechts oder vor der Tür nach unten (eben ca 20cm) auf das Blech, und (sollte) von da nach unten laufen.

    Die Frage ist daher für mich eher nicht auf die Terrasse bezogen, eher auf das Wasser, dass an die Wand/Rahmen regnet und daran herunter läuft.

    Trotzdem werde ich mal versuchen da das Brett ab zu bekommen und ein Foto zu machen. mal sehen, wann ich das hin bekomme.

    Irgendwer was zu meiner Idee mit der FBH?
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  17. #15

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    ich würde zunächst nach einem Abdichtungsmangel von außen suchen...
    Die Sachen mit der Fußbodenheizung kann schon sein, ich würde es zumindest nicht ausschließen. Haben Sie denn einen (nachweisbaren) Druckverlust an der Heizung?

    Ohne Feuchtemessungen und qualifizierte Suche wird man, befürchte ich, nicht weit kommen... Zu viele mögliche Ursachen sind zu berücksichtigen.
    Möglicherweise wird man auch Bauteilöffnungen machen müssen...
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