Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 16
  1. #1

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    7

    Frage Zementestrich, nachfolgend Ausgleichsmasse - wie lange trocknen lassen?

    Moin, ich bin neu hier und habe folgende Situation:
    Ich habe in dem Haus was wir gekauft haben das Badezimmer vollständig entkernt und neu aufgebaut, neue Rohrleitungen neue Abwasserleitungen etc.
    Das Bad hatte ursprünglich einen Bodenablauf und deswegen Gefälle im Fußboden. Darauf waren im Mörtelbett kleine Fliesen verlegt, dieser Aufbau wurde vollständig entfernt.
    Ich habe dann in einer Raumecke ein bodengleiches Fertig-Duschelement darauf gesetzt (Produktname entfernt 65 mm hoch) und für die Eckbadewanne mit Gasbeton einen Bereich abgetrennt.
    Auf der restlichen Fläche habe ich mit Randdämmstreifen und Styropor-Platten eine Fertigestrich-Mischung aufgebracht, aber 1 cm unterhalb der Nominalhöhe, die durch die Höhe des Duschelements festgelegt ist. Die Estrich-Schicht ist jetzt zwischen 4 und 5,5 cm dick (wegen Gefälle des Untergrunds).
    Darauf kommt dann eine wasserführende kleine Fußbodenheizung, die laut Anleitung mit Ausgleichsmasse vergossen werden soll. Die Heizung soll nicht den Raum heizen sondern nur für warme Füße sorgen, weil sie aber relativ wenig Leistung hat muss sie eben dicht unter die Fliesen. Das ist dann der fehlende Zentimeter.



    Was ich mich jetzt frage ist: Muss ich den Estrich erst durchtrocknen lassen bevor ich die FB-Heizung samt Ausgleichsmasse aufbringe? Oder trocknet das trotzdem vernünftig durch wenn die Ausgleichsmasse oben drauf liegt?
    Ich könnte nämlich schon mit den restlichen Arbeiten fortfahren (Wanneneinbau, Abdichtung Wannen- und Duschbereich, Wandfliesen etc.) wenn der Fußbodenaufbau fertig wäre (also begehbar aber noch nicht durchgetrocknet). Mit den Bodenfliesen würde ich dann so lange warten bis der Boden komplett getrocknet ist.

    Die Ausgleichsmasse ist auch zementbasiert.
    Geändert von JamesTKirk (10.06.2013 um 13:16 Uhr) Grund: Produktname entfernt, es geht auch ohne
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Zementestrich, nachfolgend Ausgleichsmasse - wie lange trocknen lassen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    01.2007
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Architekt + Sachverst.
    Beiträge
    23,476
    das sollte in den verarbeitungsrichtlinien deiner ausgleichsmasse drin stehen, bei welchem feuchtegehalt die masse aufgetragen werden kann. wenn nicht, den hersteller fragen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Lebski
    Gast
    Diese Ausgleichsmasse muss ja einen Verbund eingehen. Was ist dafür vorgesehen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    7
    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Diese Ausgleichsmasse muss ja einen Verbund eingehen. Was ist dafür vorgesehen?
    Du meinst jetzt daß ein Haftvermittler aufgetragen werden muss? Ich war bisher davon ausgegangen dass eine Ausgleichsmasse auf Zementbasis sich ohne Probleme mit einem Zement-Estrich verbindet. Aber anscheinend stimmt das so nicht?
    Würde ein Haftgrund die weitere Trocknung verhindern weil er die Oberfläche versiegelt?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Lebski
    Gast
    Verarbeitungsvorschriften hast du? Wir haben nämlich keine...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    7
    Das hier habe ich gefunden. Entspricht dem was hinten auf den Säcken draufsteht. Macht mich aber auch nicht wirklich schlauer. "Sauber, trocken und tragfähig" ist ja der allgemeine Persilschein in solchen Fällen.
    http://www.baumit-selbermachen.de/ch...X_06-02-13.pdf
    Zitat:
    Der Untergrund muss fest, tragfähig, sauber und gleichmäßig ausgetrocknet sein. Die Anforderungen
    von DIN EN 12 004 und DIN EN 13 813 müssen erfüllt sein. Extrem glatte Untergründe aufrauen oder
    mit Zementhaftschlämme vorbehandeln. Zur Verbesserung der Oberflächenqualität können Estriche
    oder Betonböden einmal mit Haftgrundierung vorbehandelt werden. Beim Ausgleichen von
    Zementestrichen an aufgehenden Bauteilen Randdämmstreifen anbringen, um ein Hinterlaufen zu
    verhindern.
    Nur im Innenbereich anwenden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Lebski
    Gast
    Da steht schon alles notwendige drin. Wenn man es nicht versteht, sollte man es vieleicht nicht selbst machen. U. a. ist das Material für FBH nicht geeignet!

    Wo soll eigentlich die alternative Abdichtung hin? Auf die Ausgleichsmasse über die FBH etwa?

    Mal ehrlich: da ist doch nix geplant, bei dem Aufbau.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    7
    Kann man den Text nicht auch so verstehen dass das Zeug nicht AUF Estrich verlegt werden darf der eine Fußbodenheizung hat (hat meiner ja nicht)?
    Noch liegt ja nix ausser dem herkömmlichen Estrich, und der liegt auf PE-Folie. Ich könnte also noch auf ein anderes Material ausweichen und wäre dankbar für Hinweise auf Alternativen.
    Und wie eingangs erwähnt hat die FB-Heizung ja nicht die Leistung einer normalen FB-Heizung, weil sie ja nicht den Raum beheizt, also wird es auch nicht so warm, also gibt es auch weniger Wärmeausdehnung. Und ich vermute das ist der Hauptgrund warum das Material nicht für FBH verwendet werden sollte??

    Im Übrigen hätte ich es gerne machen lassen, aufgrund der kleinen Fläche von 4,5 m² wollte sich aber kein Estrichleger so richtig damit anfreunden. Antwortenspektrum reichte von "vielleicht in sechs Wochen" bis zu "das lohnt sich für mich nicht".
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    7
    Hm OK. Hab noch ein bisschen google bemüht und sehe ein dass man wohl flexible AG-Masse braucht. Beim Hersteller der Heizmatte steht das auch in der Verlege-Anleitung. Von einer zusätzlichen Abdichtung steht dort nichts.
    http://www.veria.de/media/111951/ins...ia_aquamat.pdf
    Also kauf ich wohl eine andere AG-Masse.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    01.2007
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Architekt + Sachverst.
    Beiträge
    23,476
    aufbauhöhe mind. 13 mm ist schon mal eine zahl. da werden etliche säcke verschwinden.

    der 1. link sagt eigentlich vom namen her schon alles!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    7
    ??
    Ich rechne 5 m² x 0,013 m = 0,065 m³ = 65 Liter Volumen. Ein Sack soll ca. 15 Liter Masse ergeben. Das sind 5 Säcke - Sind das "etliche Säcke"? Ich denke nicht. Oder hat da jemand bei den Einheiten einen Fehler gemacht?
    Im Übrigen finde ich es viel netter, wenn man sich nicht über eine Frage lustig macht sondern konstruktive Antworten gibt.
    Ich bin sicher 95% der Leute hier haben bedeutend mehr Ahnung als ich, deswegen frage ich ja hier nach. Schade dass man dann so wenig zielführende Antworten wie die obige erhält, und dass der Ton hier so unfreundlich ist.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von puresound Beitrag anzeigen
    Und ich vermute das ist der Hauptgrund warum das Material nicht für FBH verwendet werden sollte??
    Falsch vermutet. Das ist nicht der Hauptgrund, sondern ein Grund von Vielen. Bin mal gespannt, wie Du da bei einem wasserführenden System überhaupt etwas Brauchbares zustande bringen willst. Der Aufbau ist von vornherein schon falsch geplant.
    Jetzt kannst Du noch eine E-FBH auf dem Boden unterbringen, und selbst das wäre mit der genannten Ausgleichmasse nicht fachgerecht.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2013
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    7
    Dass diese Ausgleichsmasse nicht geht hab ich schon verstanden. Danke.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14
    Lebski
    Gast
    Fassen wir mal zusammen:
    FBH ist aus Dänemark. System ohne System, keine Grundierung, Ausgleichsmasse vom Hersteller, von alternativer Abdichtung kein Wort, obwohl sowas in der BRD aRdT ist.

    Dein Plan, den Estrich früh zu bearbeiten, kann man nicht unterstützen, da können unzälige Probleme auftreten... es könnte auch klappen, ist aber nur ne geringe Chance. Was du nun machst, musst du selbst wissen, bist ja der Planer.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von puresound Beitrag anzeigen
    Dass diese Ausgleichsmasse nicht geht hab ich schon verstanden. Danke.
    Es ist nicht nur die Ausgleichsmasse die Deinem Aufbau Probleme bereiten wird, sondern auch die FBH.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen