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  1. #1

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    Ist das so richtig ...

    Hallo zusammen,

    dies ist mein erster Beitrag hier im Forum und ich hoffe, dass ich soweit alles richtig mache .

    Zu meinem Vorhaben bzw. Problem:

    Zusammen mit einem Architekten und Statiker habe ich ein Garage geplant, die neben dem bereits existierenden Haus errichtet werden soll. Die Garage soll unterkellert werden, damit ich dort noch Abstellraum habe. Erstellt wird dieser Keller aufgrund von Grundwasser mit Doppelwänden, die mit WU ausgefüllt werden. Bereits vor der ganzen Planung habe ich Sorgen gehabt, da die Gründungssohle unter dem Fundament des Hauses liegt, was bedeutet, dass das Fundament des Hauses unterfangen werden müsste (nach DIN 4123). Daraufhin habe ich meinen Architekten und Statiker gefragt, wie es denn aussieht, wenn ich mit dem Keller 1 m vom Haus wegbleibe. Dieser sagte mir dann, dass das dann okay wäre und ich keine Unterfangung machen müsste. Es würde reichen, wenn ich von der Unterkante des Hausfundamentes mit 60 Grad abbösche. So ganz traue ich dem Braten jedoch nicht, denn wenn ich so im Internet nachschaue, lese ich immer, dass man eine Berme von 2 m haben müsste, damit man nicht unterfangen muss. Die habe ich aber nicht, denn die Mauer des Kellers würde nur 1 m vom bestehenden Fundament entfernt und wenn direkt ab Fundamentunterkante Haus eine Böschung gemacht wird, kein Platz für eine Berme sein.

    Nun meine Frage: Hat der Planer recht? Eigentlich ist er doch der Fachmann und ich müsste ihm das so abnehmen. Mich macht das schon stutzig, denn das Unternehmen, was den Bodenaushub machen sollte, das wäre aber heikel und auch der Lieferant der Doppelwände war skeptisch. Er meinte, dass ich eine 60° Böschung gar nicht hinbekommen würde. Oder muss ich doch unterfangen? Wenn ja, würde das ca. 4 m des bestehenden Fundamentes betreffen, die ich ca. 1,50 m unterfangen müsste. Kann mir jemand die ungefähren Kosten dafür nennen?

    Noch ein paar Infos:

    - der Keller hat die Maße: 8 x 3 x 2 m
    - Abstand zum Streifenfundament Haus 1 m
    - Tiefe des Streifenfundamentes Haus: 0,80 m
    - 4 m der Kellerwand lägen parallel zum Streifenfundament des Hauses, der Rest geht weiter hinaus auf das Grundstück
    - das Streifenfundament, neben dem der Keller errichtet werden soll hat eine Länge von ca 9,70 m

    Für jegliche Tipps und Hilfen schonmal DANKE
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  2. Ist das so richtig ...

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Erstellt wird dieser Keller aufgrund von Grundwasser mit Doppelwänden, die mit WU ausgefüllt werden.
    Dir ist klar das es "nur damit" nicht getan ist, sondern eine richtige Weiße Wanne für diesen Lastfall geplant werden muss? Fugenbleche, Schwindrohre, Bewehrung etc...
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  4. #3

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    Nachfrage 1):
    Du willst eine unterkellerte Garage neben einem NICHT unterkellerten Haus bauen - Abstand 1 m?

    Nachfrage 2):
    Wie tief gründet die Garage unterhalb des Unterkante Hausfundament?

    Nachfrage 3)
    Kolibri = Boot oder Vogel?
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  5. #4
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    Also die ersten Antworten kamen ja mal fix, hier noch die Antworten:

    @ultra79: Das ist mir klar und ich habe mich auch schon an die Fachfirma gewandt. Die planen das durch mit Pentaflex-Fugenblechen. Die Bewehrung wird auch gemacht, dazu habe ich die gesamten Bauantragsunterlagen (Statik etc.) an die Herstellerfirma der Wände geschickt.

    @Ralf D:
    zu Nachfrage 1): Ja, das Haus ist nicht unterkellert, der Abstand vom Haus beträgt dann 1m.
    zu Nachfrage 2): Der Keller gründet ca 1,50 m unterhalb des Hausfundamentes
    zu Nachfrage 3): Kolibri = Vogel, Hummingbird konnte ich nicht nehmen
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  6. #5
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    Hier noch ein Schnitt:

    Schnitt.jpg
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  7. #6
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    Und noch eine Ansicht von oben, wenn noch mehr gewünscht ist, kann ich das gerne schicken ...

    Ansich von oben.jpg
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  8. #7

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    Alles, was mir dazu einfällt ist - die spinnen,die Römer (unter der Voraussetzung, Deine Planer seien Römer)

    Kein verantwortungsbewusster Tiefbauer wird das so ausschachten!
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  9. #8
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    Was wäre denn die Alternative? Doch unterfangen? Dann könnte ich den Keller direkt 4 m breit machen. Ich mache mir da halt auch Sorgen, aber mein Architekt sagt, dass das passt.

    Wie sähe es denn mit der Standsicherheit aus, wenn ich nur den hinteren Teil des Kellers ab Fundamentecke Haus machen würde, dann aber 4 m breit. Okay, der Keller wäre dann kleiner, aber besser als nix. Muss ich dann auch was unterfangen?
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  10. #9

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    Da wird man wohl unterfangen oder spunden müssen.

    Beides dürfte teurer sein, als die Garage selbst....
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  11. #10

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    ....aber mein Architekt sagt, dass das passt.
    Dann drück' dem Kollegen doch die Schaufel in die Hand und laß ihn aber einer kritischen Tiefe (unterhalb der Fundamente des Hauses) ausheben!

    So wie dargestellt wird es ja in der Realität nicht sein. Auch für die Bodenplatte und die darauf zu erstellende Wand braucht es einen sogenannten Arbeitsraum, also Platz für die dort werkelnden Handwerker.
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  12. #11
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    Mmmh, dann lohnt sich das wohl nicht mit der Garage ... Wie hoch wären denn die ungefähren Kosten für das Unterfangen? Es müssten ja ca. 4 m unterfangen werden.

    Wie sieht es denn mit der anderen Alternative aus, die ich erwähnt habe?
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  13. #12
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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Dann drück' dem Kollegen doch die Schaufel in die Hand und laß ihn aber einer kritischen Tiefe (unterhalb der Fundamente des Hauses) ausheben!
    --> Mache ich, aber bringt nix, wenn nachher alles einstürzt ...

    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    So wie dargestellt wird es ja in der Realität nicht sein. Auch für die Bodenplatte und die darauf zu erstellende Wand braucht es einen sogenannten Arbeitsraum, also Platz für die dort werkelnden Handwerker.
    --> Ich weiß nicht, wieviel Arbeitsraum die Wände brauchen, da es ja Fertigelemente sind. Die Bodenplatte sollte genug Arbeitsraum haben.
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  14. #13

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    Arbeitsraum neben der Bodenplatte min 50 cm. = 70 ° Böschung = nur in Fels u.ä.zulässig
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Kolibri Beitrag anzeigen
    Wie sähe es denn mit der Standsicherheit aus, wenn ich nur den hinteren Teil des Kellers ab Fundamentecke Haus machen würde, dann aber 4 m breit. Okay, der Keller wäre dann kleiner, aber besser als nix. Muss ich dann auch was unterfangen?
    Aufgrund der Böschungen und Arbeitsräume, die Du dann zwangsläufig benötigst, wird hierbei zuviel unterhalb UK Fundament Haus ausgeschachtet.
    Du müsstest dann zwischen Fundamentecke Haus und Keller Garage noch entspr. Abstand machen. Dann bleibt aber (so gut wie) kein Keller mehr übrig.
    Oder halt auch unterfangen.
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  17. #15
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    Ach man, das ist doch alles ein Mist.Dann werde ich mich wohl mal erkundigen, was es mich kosten würde, das Haus zu unterfangen. Ich habe einen befreundeten Bauunternehmer, mal sehen, was der sagt. Wenn mir jemand einen Anhaltspunkt bzgl. der Kosten geben könnte, wäre ich sehr dankbar. Ich stelle mir das so vor, dass man dann Meter für Meter entlang des Fundamentes mit einem Minibagger ausschachtet, dann unterfängt und dann mit dem nächsten Meter weiter macht. So wäre ich dann auf der sicheren Seite und es geht ja auch "nur" um ca. 4 m, die vom Fundament unterfangen werden müssen.

    @RMartin: Braucht es wirklich soviel Arbeitsraum zum Aufstellen von Fertigwänden? Soweit ich das verstanden habe, werden diese per Kran aufgestellt, dann mit der Bodenplatte fixiert und ausgegossen. Von außen muss man dann doch gar nicht dran. Bei meiner Idee geht es dann nur um den Raum, der mit 3,80 m hinter dem Haus weitergeführt wird. Ist das dann wirklich noch kritisch?
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