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Treppe Pfosten - Befestigung

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  1. #1

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    Treppe Pfosten - Befestigung

    Hallo Forum,

    eigentlich hatten wir damals schon mit dem GÜ geklärt, das die Antrittspfosten unserer Bolzentreppe nicht unten auf dem Estrich/Fliesen stehen soll. Dafür wurde dann extra ein 20x20 großes Loch freigelassen, wo bisher keine Dämmung, keine Heizung und kein Estrich drin sind. Das war vor einiger Zeit. Jetzt wurde uns mitgeteilt, das der Treppenbauer es doch nicht auf dem Rohboden befestigen will. Der Bereich soll wieder verschlossen werden. Wir sollten uns das nochmal überlegen, da es bisher immer auf den Estrich und die Fliesen gestellt wurde und nie Probleme gab. Ich habe etliches damals und jetzt gelesen, das es nicht auf dem Estrich sein soll, wegen der Punktlasten. Obwohl aber eigentlich nichts passieren sollte.

    Jetzt haben wir mitgeteilt, das wir definitiv nicht wollen, die Treppe auf dem Estrich zu lagern. Da ich bisher nicht mehr auf den gesunden Menschenverstand traue, habe ich mal einige Details skizziert und will abwarten wie dies das lösen wollen. Was haltet ihr davon? Rosa sind dann Fliesen, aber der Pfosten hängt etwas höher durch das Auflager.

    capture2.jpg

    Gruss
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  2. Treppe Pfosten - Befestigung

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  3. #2

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    weder noch - die varianten sind nicht gut, schon gar nicht mit estrich auf dem holz. das wackelt alles.

    mach ein stahlprofil in T-form, der obere steg ist höher als der fußbodenaufbau, den pfosten nimmst du dann für das stegblech aus. dann verschraubst du den pfosten mit dem stegblech. das stahlprofil hat eine fussplatte, die unten auf der decke verdübelt ist. wenn der treppenbauer geschickt ist, macht er dir alle befestigungen verdeckt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ob er geschickt ist, wird sich rausstellen ;-) Was aber dagegen spricht, das er die Treppe auf die fertigen Fliesen stellen wollte.

    Das mit dem Holz war im unteren Bereich nur, das das Holz mehr auflagefläche unten auf der Bodenplatte hat, aber oben nicht breiter als der Pfosten selber wäre. Dazwischen könnte natürlich ebenfalls noch Dämmung sein, also das Holz wird erst weiter unten breiter.
    Ich habe etliche Details gesucht, aber nichts gefunden.

    Das mit dem Profil verstehe ich nicht so ganz. Ein T-Profil ist klar. Dieses sagen wir mal 25cm lange Profil steht also hochkannt in dem Loch, ist unten auf eine Stahlplatte verschweisst, welche auf die Bodenplatte gedübelt ist. Soweit richtig? Somit würde von oben gehen, das T-Profil aus dem Estrich rausstehen, so als ob ich halt ein T auf den Estrich gemalt hätte. Halt nur dreidimensional rausstehend. Was meinst du aber mit Stegblech?

    Ich glaube eine ähnliche Variante habe ich mit dem Bild "Auflager ?" gemeint, oder? Also die Gewindestange im der Bodenplatte verankern, darüber dann eine Stahlrohr (Distanzhülse) rübergeschoben, wo dann eine Scheibe drauf liegt, oder angeschweisst ist. Darauf würde dann der Pfosten lasten.
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  5. #4
    Gast23627
    Gast

    Zulassung Bolzentreppen

    in der Regel müssen bei Bolzentreppen:
    "die Antrittspfosten kraftschlüssig mit dem Boden, die Austrittpfosten kraftschlüssig mit der Decke verbunden sein!"

    Das sollte der Treppenbauer wissen und er muss auch so handeln sonst verliert die Bolzen-Treppe die Zulassung.

    Wie Er das macht ist Seine Sache.

    Ihre "Eigenentwicklung" halte ich unabhängig davon ob diese richtig oder falsch sind (das kommentiere ich jetzt nicht) für nicht zielführend, Sie geben dem Treppenbauer, sollte wider Erwarten etwas passieren, ein gutes Argument wie z.B. "ich habe nach den Vorgaben des Bauherrn gehandelt..., in die Hand.

    Gruß
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ok vielen Dank.
    Dann werde ich ihn machen lassen. Also unsere Treppe ist jede Stufe in der Wand einzeln verankert und auf der anderen Seite hängen die Stufen am oberen Handlauf mit Edelstahlstangen dran. 'Das ist doch dann eine Bolzentreppe, oder?
    Den dann unten ankommenden Pfosten wollte er auf die Fliese stellen. Das ist doch dann schon absolut falsch, auch wenn er dies dann mit dem Estrich verschraubt hätte.

    Aber ich warte ab und werde eine Info fordern, wie er gedenkt dies zu lösen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Habe nochmal versucht einiges zu recherchieren. Es gibt da anscheinend 2 Arten von Treppen die ich immer als eine Variante gesehen habe. Habe dies durch unterschiedliche Zulassungen gesehen.
    - handlauftragende Treppe (mit wandseitiger Wange oder Wandankern (dachte das sind die Bolzen))
    - Bolzentreppe (Stufen durch Bolzen tragend miteinander verbunden (nicht das Geländer trägt die Stufen)

    Wir haben somit eine handlauftragende Treppe wo die Stufen einzeln in der Wand verankert sind. Die Zulassung habe ich bei der Treppenfirma angefragt, habe nur von anderen die Zulassungen auf deren Webseite gelesen. Der Treppenbauer hatte mi aber eine Seite aus der zulassung geschickt, wo der Antrittspfosten mit Stahlbolzen bis zur Rohdecke gezogen wird (da ist dann ein Auflager dran) Soweit ich die anderen Zulassungen gelesen habe, muss die Treppe doch genau so gebaut werden, wie es dort beschrieben wird, oder? Darf ich hier den Hersteller nennen? Sicherlich nicht. Vom Treppenbauer kam jetzt der zweite Vorschlag (der erste war, das Loch mit Beton zu füllen mit Bewegungsstreifen zum Estrich und darauf eine Fliese zu setzen mit Bewegungsfuge von den anderen) den AntrittsPfosten bis zum Boden zu verlängern. Aber darf er das, wenn die Zulassung eine anderen Variante zeigt?
    Antritt.jpg

    Viele Grüße
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  8. #7
    Lebski
    Gast
    Wie "schwimmt" der Estrich bei der Version?
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  9. #8

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    der braucht unbedingt einen rettungsring!
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Wie "schwimmt" der Estrich bei der Version?
    Damit meinst du sicherlich, das der Stahlbolzen in der Zeichnung keine Trennung zum Estrich eingezeichnet ist, oder?
    Das ist mir aber schon klar, das dort ein Estrichstreifen oder ähnlich hingehört.

    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    der braucht unbedingt einen rettungsring!
    Und du meinst sicherlich auch den Estrichdämmstreifen um den Stahlbolzen. Mir ist das klar, beim Treppenbauer muss ich wohl noch sehen :-)

    Irgendwie hätte ich auch hier nicht erwartet, mal einwandfreie fachgerechte Arbeit zu erwarten. :-)
    Es ist doch aber immer erstaunlich wie "blind" die Leute ihre Arbeit machen. Mir als "Laien" würde es nicht im Traum einfallen die Treppe auf den Estrich/Fliesen abzustellen. Nachdem ich mit dem Sanitär/Estrich schon um stärkere (150kpa anstelle 100kpa) diskutiert habe, war MIR eigentlich klar, keine Treppenpunktlast AUF dem Estrich
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  12. #10
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    Aber zu meiner Frage mit der Zulassung, ob anders ausgeführt werden darf, habt ihr nichts gesagt?

    Hier als Beispiel einer handlauftragenden
    http://www.treppenmeister.com/global...treppe9011.pdf
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  13. #11

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    Den Pfoten kann man mit einer abgelasteten stockschraube befestigen! Somit steht der der Pfosten immer noch auf der fliese aber der Estrich kann trotzdem nachgeben und man hat den vollen halt vom Beton! Besser als die Fliesen Stückelei rund rum, das sieht doch abartig aus! Nur silikonfuge!
    Abgesehen von alledem ist die Befestigung vom austrittspfosten die wichtigere, weil bei einer freitragenden bolzentreppe die Lasten über den Handlauf abgetragen werden.
    Machs wie gezeichnet( Entkopplung hast du es genannt) und vergessen hartholz und alle andere.
    Denn durch die Entkopplung also eine große u Scheibe oder sowas steht der Pfosten nur rein optisch auf der fliese.
    Außerdem sind Treppen heutzutage nach spannbar
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