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Unterschied KFW55 zu KFW40

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  1. #1

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    Unterschied KFW55 zu KFW40

    Servus zusammen,

    wir planen im kommenden Jahr ein Fertighaus zu bauen. Aktuell haben wir Angebote für KFW55 und KFW40 Häuser.
    Der Preisunterschied liegt aktuell bei 40.000 € (KFW55 günstiger) bei gleicher Leistungsbeschreibung (meines Erachtens nach).
    Sicherlich gibt die KFW nochmal einen Batzen Geld zu guten Konditionen zum KFW40 dazu.

    Frage meinerseits: was ist der explizite Unterschied vom KFW40 zum KFW55 Haus?

    Gruß
    der Ahnungslose
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  2. Unterschied KFW55 zu KFW40

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  3. #2

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    Zitat Zitat von maik74er Beitrag anzeigen
    Servus zusammen,

    wir planen im kommenden Jahr ein Fertighaus zu bauen. Aktuell haben wir Angebote für KFW55 und KFW40 Häuser.
    Der Preisunterschied liegt aktuell bei 40.000 € (KFW55 günstiger) bei gleicher Leistungsbeschreibung (meines Erachtens nach).
    Sicherlich gibt die KFW nochmal einen Batzen Geld zu guten Konditionen zum KFW40 dazu.
    Aus der KfW bekommst du 2500 EUR "Erlass" wenn du 40 statt 55 machst.

    Zitat Zitat von maik74er Beitrag anzeigen
    Frage meinerseits: was ist der explizite Unterschied vom KFW40 zum KFW55 Haus?

    Transmissionswärmeverlust maximal 55% vom Referenzgebäude - Primärenergiebedarf maximal 40% vom Referenzgebäude.

    Für "55" sind die Zahlen 70/55%

    Ich befürchte nur das dir das grad nicht weiterhilft....

    Kurzfassung: wenn 40 40k EUR mehr als 55 kostet, dann lass es.
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  4. #3
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    .....danke für die hifreiche Antwort. Dann heisst das also im Klartext, das der KFW40 Anbieter anders isoliert, und dafür 40K € mehr haben möchte?
    Dann ist die Entscheidung wirklich leicht.
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  5. #4
    MoRüBe
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    40 k€ Mehrkosten zum 55er? Na, da kocht einer aber richtig ab

    Fakt ist: Ohne die Randbedingungen zu kennen, wird Dir niemand (!!) ein Eff 40 zusagen. Du brauchst nur ein Fenster zu ändern und schon wars das mit dem 40er. Es reicht schon aus, wenn die Himmelsrichtungen nicht passen.

    Ansonsten ist mein kfw-Standpunkt bekannt: lass die Finger vom 55/40er Haus. Freu Dich über nen gute Dämmung und gut ist.
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  6. #5

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    Wenn das nicht das gleiche Haus mit unterschiedlichem Dämmstandard und ggf. Haustechnik ist, dann vergleichst Du schnell Äpfel mit Birnen. Ggf. sind auch andere Dinge
    hochwertiger oder schlicht die Wohnfläche auch etwas größer ...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von MoRüBe Beitrag anzeigen
    Ansonsten ist mein kfw-Standpunkt bekannt: lass die Finger vom 55/40er Haus. Freu Dich über nen gute Dämmung und gut ist.
    Ich dachte immer, das sei:
    Dämm für KfW 40, aber verzichte auf die Programme und Zuschüsse für KfW 55/40, weil Du mehr bezahlst als Du reinholst!

    Ganz aktueller Lesestoff:
    http://www.bauexpertenforum.de/showt...hf%FChrung-der
    Dann weisst Du mal, was da so alles nötig wird für 55.
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  8. #7
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    Was heisst bei dir ne gute Dämmung?? Also KFW55 soll es schon werden.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von maik74er Beitrag anzeigen
    Was heisst bei dir ne gute Dämmung?? Also KFW55 soll es schon werden.
    Ich wollte am Anfang auch unbedingt KfW40 erreichen - weil ich dachte das das ein Gütesiegel wäre.

    Dann habe ich mich schlau gemacht. Und mit meinem Anbieter gesprochen.

    Ergebnis ist: wir haben KfW70 Standard - Transmissionswärmeverlust liegt bei 56% - Primärenergiebedarf bei 60%.

    Das reichte gerade nicht mehr für KfW55 - aber die Dämmung ist fast KfW40. Warum? Weil die EnEV eben nach "Primärenergie" geht - aber man bezahlt ja "Endenergie". D.h. da werden Faktoren mit reingenommen etc. Mit einer Pelletsheizung kommst du viel einfacher auf KfW55 als mit einer Gasheizung z.B. - und das bei der gleichen Gebäudehülle.

    Da steckt also Politik drin. Bei mir wäre nur mit Solarthermie noch vertretbar was zu reissen gewesen - das macht aber mit einer Sole-WP echt keinen Sinn...

    Dazu kommt das man zwar 2500 EUR Tilgungszuschuss für KfW55 bekommt - dafür muss man den Bau aber auch vom Sachverständigen überwachen lassen - das kostet. Bei KfW70 bekommt man das günstige Darlehen und am Ende reicht ein Schriebs das alles so gebaut wurde wie berechnet (ausgestellt vom Planer).

    Orientiere dich an guten Bauteilen - U-Werte von Wand, Dach, Kehlbalkenlage, Fenstern etc ...
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  10. #9

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    @Maik: Du kannst den KFW 55 Standard auf mehreren Wegen erreichen. KFW 55 ist nicht gleich KFW 55. Dämmung, Pelletsöfen, Erdwärmepumpen, Solar etc. das wird alles miteinander (z.T schön) verrechnet um dann auf die gewünschten Zahlen zu kommen. Ob man sich dadurch etwas erspart oder die Umwelt schont ist dabei irrelevant.
    Da sind wir auch schon bei der Wirtschaftlichkeit. Um ohne meterdicke Wände und tonnenschwere Fenster überhaupt auf KFW 55 zu kommen brauchst Du auf jeden Fall die entsprechende Heiztechnik. Da wären z.B. Pellets, Erdwärme, WW Solar,PV und das idealerweise auch noch in Kombination. Das kostet natürlich und wird an anderer Seite wieder eingespart, damit die Endsumme noch ins Budget passt.
    Ich halte es da wie MoRüBe:
    Investiere dein Geld in den Rohbau (hält ein Leben lang), Fenster (halten 30-40 Jahre) und dann kommt der Rest.
    Wir planen erstmal komplett auf regenerative Energien zu verzichten und investieren dafür in die Wärmedämmung (Perlitziegel, kein WDVS und entsprechende Fenster).
    Wenn in 10,15 Jahren die Speichertechnik (vielleicht) soweit ist, dass man die Energie der 2 wöchigen Hitzewelle auch speichern kann ohne sich 20Tsd Liter Wasser in den Keller zu stellen, wird es wieder interessanter.

    Beachte auch, dass bestimmte Heizsysteme z.B. WP zwingend eine FB benötigen, da die Vorlauftemperatur sehr niedrig ist.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    Wir planen erstmal komplett auf regenerative Energien zu verzichten und investieren dafür in die Wärmedämmung (Perlitziegel, kein WDVS und entsprechende Fenster).
    Wenn in 10,15 Jahren die Speichertechnik (vielleicht) soweit ist, dass man die Energie der 2 wöchigen Hitzewelle auch speichern kann ohne sich 20Tsd Liter Wasser in den Keller zu stellen, wird es wieder interessanter.
    sowas wird leider niemals kommen, weil dann könnten alle KOSTENLOS Energie erzeugen und man könnte nichts mehr daran verdienen.
    Nur allein nur Dämmung geht ja auch nicht.

    Gute Dämmung, FBH, Gas (ohne Solar) und KWL ... ist in meinen Augen die beste Kombination. Nur damit schafft man keine Kfw 70 oder besser.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Gute Dämmung, FBH, Gas (ohne Solar) und KWL ... ist in meinen Augen die beste Kombination. Nur damit schafft man keine Kfw 70 oder besser.
    Doch - das sollte KfW70 schaffen - die KWL und die Dämmung sollten als Ersatzmaßnahmen doch reichen.
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  13. #12
    MoRüBe
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    jaha....

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ich dachte immer, das sei:
    Dämm für KfW 40, aber verzichte auf die Programme und Zuschüsse für KfW 55/40, weil Du mehr bezahlst als Du reinholst!
    .
    .. Ralf, ich wollte doch nur einmal nicht mit dem Holzhammer schreiben , aber wenn mich dann keiner versteht?
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  14. #13
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    Was heisst bei euch FB, FBH?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    MoRüBe
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    Vermutlich ein H vergessen. Fussbudenheizung FBH
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  17. #15
    Themenstarter

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    Ahaa !!Also ich danke allen für die Antworten. Für euch zur Info. Wir werden dann wohl ein KFW 55-Bau umsetzten, mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Fussbodenheizung, PV-Anlage (8-10KWh) und somit irgendwann im Sommer nächsten Jahres hoffentlich ein autarkes Haus haben.
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