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Heizkosten Galeriewohnung

Diskutiere Heizkosten Galeriewohnung im Forum Energiesparen, Energieausweis auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Heizkosten Galeriewohnung

    Servus,

    hab mir ein Objekt angeschaut. Galeriewohnung, ca. 175m² Wohnfläche mit Spitzboden.
    Der Verkäufer sagte das er ca. 200€ im monat Gaskosten hat! Da hats mich fast aus den Schuhen gehaun.

    Das Dach ist isoliert. ca. 15 Jahre her nach damaligem Standard vermute ich. Weiterhin verfügt das Dach über 12 Dachfenster. Doppelverglast.

    Sind die 200€/monat realistisch für eine Galeriewohnung? Das diese Wohnungen schwer zu heizen sind und mehr benötigen als ne normale Wohnung war mir bewusst, aber so viel?


    gruß
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  2. Heizkosten Galeriewohnung

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  3. #2
    feelfree
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    Da sämtliche interessanten Angaben fehlen, ist keine Aussage möglich, außer dass 200€ viel sind. Und das hast Du ja selbst schon gemerkt.
    Zu welchem Preis kauft er das Gas ein?
    Wie wird die Wohnung beheizt (Etagen/Zentralheizung, Fußbodenheizung, ...)?
    Warmwassererzugung ebenfalls mit Gas? Wenn ja, wieviel Warmwasser wird verbraucht?

    Zum Vergleich: Ich habe in meiner 10 Jahre alten Galeriewohnung, 92qm im 6-Familienhaus, Gaskosten (incl. Warmwasser für 4-Personenhaushalt) von weniger als 40€/Monat.
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  4. #3

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    Wenn der Verkäufer Ihnen mündlich sagt, dass er 200 im Monat zahlt, können es auch 300 oder mehr sein...
    vor 15 Jahren (als 1998) war es um die Luftdichtheit oftmals nicht so gut bestellt. leider kann das die Heizkosten (aber auch das Bauschadenrisiko) empfindlich erhöhen...
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Zum Vergleich: Ich habe in meiner 10 Jahre alten Galeriewohnung, 92qm im 6-Familienhaus, Gaskosten (incl. Warmwasser für 4-Personenhaushalt) von weniger als 40€/Monat.
    - Zentralheizung
    - Warwasser wird auch mit Gas beheizt.
    In der Galerie steht sogar noch ein Kaminofen weil die 2 Plattenheizkörper in der Galerie nicht ausreichen.

    Aber 40€ ist ja echt wenig. Da zahl ich ja schon mehr in meiner jetzigen Mietwohnung 75m² (ohne Galerie!)

    Die Aussenwände sind halt nicht isoliert. Bestehen nur aus Ziegelsteinen und Putz. Da würd ich am ehesten ansetzen und evtl. ne GBT demnächst weil die jetzige Anlage auch schon 15 Jahre auf dem Buckel hat.

    Unter 100€ wenn ich kommen würde wäre schon mal klasse. Ist das realistisch mit neuer Aussenwandisolierung ?
    Da würde ich jedes Jahr 1200€ sparen! Da hat sich die Aussenisolierung innerhalb von 15-20 Jahren amortisiert.



    Gruß
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  6. #5
    Avatar von Geodesy
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    Zur Einschätzung kann ich auch nichts sagen, aber vllt helfen Dir zur Einschätzung mal folgende Zahlen (umgerechnet auf dem m² pro Monat)

    Heizkosten:
    von mir 36 Cent (Bj. 2009, kein Gas!)
    feelfree so um die 41-42 Cent
    meinem Nachbarn (Bj. 2009 Gas) 70 Cent
    Deine 1,14 €
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  7. #6

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    Wie ist das Dach isoliert? Hast Du genauere Angaben dazu bekommen?
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  8. #7

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    Dachstandard vor 15 Jahren, keine Dämmung (Isolierung ist etwas ganz anderes) der Wände, da kann man schon 100 kWh/(qm a) ausgehen. Das wären dann bei 175 qm 17500 kWh an Gas + WW ergibt das dann ca. 20000 kWh. Bei einer alten Therme werden dann das ganz schnell 30000 kWh und mehr. Ich weiss zwar nicht was eine kWh Gas jetzt kostet, aber wo weit daneben wird das nicht liegen.
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  9. #8

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    Das käme dann auf runde 150€/Mon., zzgl. Grund-/Meßentgelt.
    Liegt immer noch unter den genannten 200, allerdings weiß man ja nichts über das gewesene Nutzungsverhalten.

    Handelt es sich denn um ein EFH oder um eine Wohnung in/auf einem MFH?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Nutzungsverhalten weiß ich nicht. Das kann auch stark variieren.
    Es ist ein EFH Haus.

    Wieviel könnte man denn mit Aussenwanddämmung nach heutigem Standard an Verlustenergie einsparen?
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  11. #10
    feelfree
    Gast
    Ein EFH mit EINER Galeriewohnung und 15 Dachfenster? Besteht das nur aus Dach oder auch aus Wand?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von ma4er72 Beitrag anzeigen
    Wieviel könnte man denn mit Aussenwanddämmung nach heutigem Standard an Verlustenergie einsparen?
    Das könnte man höchstens ganz grob schätzen, weil es zu viele Unbekannte in der Gleichung gibt.

    Eine einfache Möglichkeit hat man durch Vergleich der U-Werte, sprich U-Wert der Wand heute und U-Wert der Wand nach Sanierung. Die Differenz mit 100kWh p.a. multiplizieren, und dann das Ergebnis mit der Fassadenfläche multiplizieren. Aber wie gesagt, das ist nur einmal eine grobe Abschätzung.

    Nebenbei bemerkt, 2.400,- € p.a. sind ganz schön viel, aber unmöglich ist das nicht. Es gibt genügend Häuser aus den 70er Jahren, und die Leute wären froh, wenn sie "nur" 2.400,- € p.a. an Heizkosten hätten. Oben wurden 30.000kWh p.a. geschätzt, das ist schon einmal eine Größenordnung die passen kann. Einordnen kann man die Zahl aber nicht, denn Häuser und Nutzerverhalten sind einfach zu verschieden.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das könnte man höchstens ganz grob schätzen, weil es zu viele Unbekannte in der Gleichung gibt.
    Servus Ralf.

    Habe leider die U-Werte nicht bei der Hand, müsste dazu erst einen Energieberater beauftragen.

    Aber selbst wenn man es nur ganz grob schätzt, könnte man ja einen Circadaumenwert in den Raum stellen. Nur damit ich weiß wo in etwa die Reise hin gehen kann.
    10% , 50% Einsparung durch Außenwanddämmung?
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  14. #13
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    12 Dachflächenfenster ....

    Die sehe ich als große Quelle des (Verbrauch-) Übels ...

    Gruß
    Achim Kaiser
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  16. #14

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    Zitat Zitat von ma4er72 Beitrag anzeigen
    Servus Ralf.

    Habe leider die U-Werte nicht bei der Hand, müsste dazu erst einen Energieberater beauftragen.
    und woher soll ich die Werte wissen? Ich kenne ja noch nicht einmal das Haus, geschweige denn dessen Wände/Wandaufbauten.

    Ich versuche es einfach mal mit einem Beispiel. Unterstellen wir mal, dass der Wandaufbau einen U-Wert irgendwo zwischen 1,0 und 1,5W/m2K hat. Durch eine Fassadendämmung sollte es problemlos möglich sein, den U-Wert in Richtung 0,2W/m2K zu bringen. Die Differenz vor/nach der Maßnahme dürfte also irgendwas um 1W/m2K betragen. Das macht dann 100kWh p.a. pro m2 Fassadenfläche.
    Bei Erdgas kannst Du die kWh grob mit 7Ct. ansetzen, also wären das 7,- € pro Jahr und pro m2 Fassadenfläche.
    Preissteigerungen sollte man für eine längerfristige Betrachtung auch berücksichtigen.

    Ich hoffe, Du fragst mich jetzt nicht, wie große die Fassadenfläche ist. Da ist selbst meine Glaskugel überfordert.

    Ach ja, den o.g. Rechenweg kann man auch für andere Bauteile nutzen.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Solange man den Anteil der Außenwand an der Gesamthülle nicht kennt, kann man nicht einmal grob über den Daumen schätzen.

    Es ist auch anzuraten, einen BDT durchführen zu lassen.
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