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Ist diese Wand etwa doch tragend?

Diskutiere Ist diese Wand etwa doch tragend? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    ansebaut
    Gast

    Ist diese Wand etwa doch tragend?

    Hallo zusammen,

    wir haben unser Bad vergrößern lassen. Da wir aber nur Probleme mit dem Unternehmer haben (eine lange Mängelliste, Anwalt etc.) stelle ich mir die Frage, was ich auf dessen Aussage "das ist definitiv keine tragende Wand, die kann weg" geben kann.

    Dabei handelt es sich um eine 11,5er Wand im OG zwischen Bad und Kinderzimmer. Das OG überragt dort das EG um knapp 40cm (sieht man in den Plänen).

    Im Geschoss darüber ist nur der leere Bereich hinterm Kniestock (also keine Wand), im EG darunter ist jedoch eine Wand zwischen Küche und Flur. Im Keller ist sie nicht vorhanden (im Plan sieht man nur die ehemalige Wanne der Ölheizung, die war 90cm hoch und ist inzwischen nicht mehr).

    In der zwischen Bad und Kinderzimmer um 90cm nach rechts versetzten Wand verliefen ein paar Heizungsleitungen, die allerdings so gebaut waren, dass sie einen knappen Meter der Wand in Richtung Außenwand auch horizontal durchzogen.

    Ach ja, das Haus ist BJ 68.

    Nun die wichtige Frage: Sieht diese Wand für euch statisch relevant aus?


    Vielen herzlichen Dank!
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  2. Ist diese Wand etwa doch tragend?

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  3. #2
    ansebaut
    Gast
    Ach ja, Wasser und Abwasser verliefen darin natürlich auch, wegen dem Waschbecken (das ist ja auch im Plan eingezeichnet). Wasser / Abwasser kommt von der Außenwand, Heizungsrohre vom Keller hoch. Nach oben ist eine relativ große (ca. Handgroß) rechteckige Öffnung für die Heizungsrohe zum Dachboden.
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  4. #3

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    Laienmeinung:
    Zumindest aussteifend könnte sie gewesen sein.
    Oder eben nicht...
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  5. #4
    Avatar von Der Bauberater
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    Wenn das Haus nach den Plänen gebaut wurde, dann könnte man dazu was sagen. Da aber zu einem sehr hohen Prozentsatz nicht nach den Plänen gebaut wird/wurde muss man die Decke auf machen und rein schauen. Derjenige der rein schaut sollte auch etwas Ahnung haben und es mit den Plänen und der damaligen Statik vergleichen.
    Das ist sicher keine Frage für dieses oder ein anderes Forum!!
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  6. #5
    ansebaut
    Gast
    Die Decke aufmachen? Und dann? Der Bewehrung folgen und am Ende wieder alles neu gießen etc.? Habe ich noch nie gehört. Klingt aber echt verdammt teuer.

    Wenn dem so ist, dass im Grunde nie nach Plan gebaut wird, könnte man sich die ganzen Unterlagen doch sparen? Die haben ja dann keinen Sinn.

    Ich hätte mir doch einfach ein Zelt kaufen sollen
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  7. #6

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    Nein. Sondern vorher einen Statiker mieten.
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  8. #7

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    Du redest von der Wand zwischen Bad und KiZi in Verlängerung der Flurwand des KiZi??

    Ich würde mich nicht wundern, wenn sich die Decke von der Komunwand (Nachbarwand) auf diese Wand spannt und die damit tragend gewesen wäre!

    Genaues kann man ggf an Hand der Statik sagen. Wenn Dir eine Untersuchung Soll (PLanung) vs. Ist (tatsächlich gebaut) zu teuer ist, musst Du einfach einen Träger berechnen lassen, so als wäre die Wand tragend gewesen und den einziehen.

    Die Wand wurde versetzt? Aus was ist denn die neue Wand???
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  9. #8
    ansebaut
    Gast
    Das habe ich ja jetzt ggf. vor.

    Mir ging es nur darum, ob hier vielleicht irgendein Fachkundiger dabei ist, der aus den einfachen Plänen im Anhang gleich schließen kann, dass das nur statisch relevant sein kann oder aber nicht danach aussieht. Dass sich hier keiner festlegen will ist klar. Soll ja auch keiner; ich kann ja auch nicht von aus einem Lasten- oder Pflichtenheft ersehen ob es in der Ausführung Abweichungen gab. Aber ich kann anhand dessen ja sagen, dass es im Normalfall so oder sein müsste, sollte, könnte.

    Ich weiß ja auch nicht, ob eine statische relevante, sagen wir einfach mal laienhaft "tragende Wand" wirklich bis auf das Fundament reichen muss, demnach also auch im Keller vorhanden sein muss?

    Ich frage ja weil ich nicht weiß. Und wissen kann man doch ohne zweite Meinung nicht, oder?
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  10. #9
    ansebaut
    Gast
    Die neue Wand ist aus Ytong, die anders als vereinbart auf den Estrich gebaut wurde (darum und wegen einiger anderer Sachen ja Anwalt und so).

    Ein Träger würde bedeuten, dass an beiden Enden wieder kurze Wände errichtet werden müssten, oder? Bei der Länge des Raumes kann man dann aber auch gleich wieder zu machen.

    Das sind ja Aussichten. Und nur weil ich diesem ... geglaubt und vertraut habe. Aber da kann ich vermutlich nix gegen unternehmen, weil ja der Auftrag war "Wand versetzen zur Badvergrößerung".
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  11. #10
    ansebaut
    Gast
    Ärgerlich, dass man hier nicht bis zur nächsten Antwort editieren kann. Also leider wieder als neuer Beitrag:

    Was würde so eine Untersuchung Soll-Ist denn ungefähr kosten?
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  12. #11
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    Das Ganze kann man hier abkürzen. Ausgangslage ist Mängelliste, Anwalt -> Behauptungen aufstellen (Wand ist tragend - Punkt erledigt), Gegenbehauptung aufstellen (Wand ist tragend)
    a) einfach mal so in das Verfahren einwerfen
    b) fundierter Sachvortrag

    a) kann jeder
    zu b) braucht man einen Sachverständigen

    zu a) braucht man das Forum nicht
    b) kann das Forum nicht leisten.

    Nebenbei: Ferndiagnosen bei den Hütten, kannste gleich würfeln.

    Kosten: Welche Unterlagen stehen zur Verfügung?
    Bauteilöffnung erforderlich?
    Nachrechnungen erforderlic?
    Was soll begutachtet werden - erstmal überlegen - s.o. Anwalt, Mängelliste, Streit ...
    ->
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  13. #12
    ansebaut
    Gast
    Naja, ich habe ja nichts schriftlich, dass die Wand nicht tragend sei. Und ich weiß nicht ob die Nachweispflicht beim Bauunternehmen liegt..? Die streiten ja schon ab, dass eine Prüfung auf in der Wand befindliche Stahlrohre (Heizungsleitungen) deren Aufgabe gewesen sei. Das Statement: "man kann nur durch Öffnung sehen, was drin steckt".

    Nebenbei: Ferndiagnosen bei den Hütten, kannste gleich würfeln.
    Echt so schlimm? Dann überlege ich irgendwie zu verkaufen
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  14. #13

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    Unfug.
    Entwickelst Du Deine Weichware auch derart strukturiert und zielstrebig...?

    1) Gelbe Seiten zu Rate ziehen
    2) Statiker/Tragwerkplaner herbestellen
    3) diesen nach Kosten für Ermittlung abgebrochene Wand und neue Wand fragen

    Dessen Kosten haste eh an der Backe, weil niemand wissentlich so eine Hütte kaufen wird, ohne daß dies vorab geprüft ist. Und unaufgefordert mitteilen müßtest Du das jedem Kaufinteressenten!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    ansebaut
    Gast
    Dessen Kosten haste eh an der Backe, weil niemand wissentlich so eine Hütte kaufen wird, ohne daß dies vorab geprüft ist. Und unaufgefordert mitteilen müßtest Du das jedem Kaufinteressenten!
    Das ist klar. Würde ja auch wieder zurückbauen lassen.

    Aber wenn ein Fachmann, das unterstelle ich PeMu jetzt einfach mal, in derartiger Art anhand der Pläne urteilen kann, kann es mit dem Rest ja auch nicht so rosig sein.

    Entwickelst Du Deine Weichware auch derart strukturiert und zielstrebig...?
    Darauf sollte ich nicht antworten, mache es aber dennoch: Nein, denn da stehe ich dem Kunden gegenüber in der Pflicht; außerdem bringt mir das Geld. Das hier kostet mich nur ...
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  17. #15

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    Offenbar hast Du PeMu völlig mißverstanden.

    Er hat nur gesagt, daß man schon generell nicht aus der Ferne rein nach Plänen urteilen darf, aber bei diesen Bauten noch öfter als sonst schon Abweichungen der tatsächlichen Ausführung vom auf dem Papier geplanten vorkommen.

    Deswegen ist weder das Haus schlecht noch Dein Umbau unmöglich.
    Nur muß das dazu eben ein (zu bezahlender) Fachmann VOR ORT prüfen!

    Sinnvoller wäre dies vorher gewesen, nun aber umgehend jetzt.
    Der kann dann auch gleich die neue Mauer auf Estrich beurteilen.
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