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Estrichwahl für Garage

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  1. #1

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    Estrichwahl für Garage

    Hallo,

    für folgendes Problem habe ich leider keine Lösung und hoffe auf eure kreativen Vorschläge:

    Wir haben eine Fertiggarage aus Massivholz ca 54m² -9x6 Meter-. Diese steht auf einem Sockel aus Beton (damit alles im Wasser liegt). Nun schließt das Garagentor leider nicht dicht auf dem noch sehr unebenen
    Rohbetonboden ab. Sprich im Winter dringt Wasser zwischen Gummilippe und Boden in die Garage. Weiter ist der Beton durch das permanente Abstauben nur schwer zu reinigen.

    Folglich muss ein Bodenbelag her. Im hinteren Teil der Garage befindet sich eine Tür diese hat ca 2.5cm Spiel zum Boden.

    Da der Betonsockel nicht im Wasser stehen soll und wie obig geschrieben ein anständiger Bodenbelag rein soll sind wir auf folgende Varianten gekommen:

    - Ausgleichsmasse + Feinsteinzeug verlegen Kosten bei ca 4000€ ---> 1 m³ Ausgleichsmasse 2000€ daher der hohe Preis ---> Idee gestrichen
    - Gussasphalt Angebote eingeholt: Kostenpunkt 5000€ ---> Idee gestrichen
    - (flüssig)Estrich ---> mindest Schichtstärke 50mm?? Kostenpunkt 600€

    Ich denke einleuchtend ist, dass Estrich die wohl sinnvollste Variante darstellt. Welche Schichtstärke würdet ihr empfehlen, damit der Estrich bei der Durchfahrt mit den Autos nicht beschädigt wird und nicht das "brökeln" anfängt. Im Einfahrtsbereich soll eine Edelstahlschiene verbaut werden, um den ersten Druck von der Auffahrt auf den Estrich zu mindern.

    Der lokale Estrichanbieter meint, dass 30mm die Untergrenze darstellen. Der Estichverleger meint, unter 50mm würde er auf gar keinen Fall verlegen.

    Meine Idee war nun hinter den Autos anfangend mit einer Schichtstärke von 70mm abfallend auf 50mm bis zur Ausfahrt ein leichtes Gefälle für den Ablauf des Regenwassers einzubauen. Hinter den Autos ca. 2 Meter ein steileres Gefälle zu nehmen und auf die Türe auslaufen lassen, damit diese sich noch ohne kratzen öffnen lässt.

    Habt ihr noch Ideen, bzw. Zahlen von der Materialstärke her?

    abendlichen Gruß
    wired
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  2. Estrichwahl für Garage

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  3. #2

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    Die Tür hat sich nach dem Boden zu richten, nicht der Boden nach der Tür. Mach den Estrich so wie der Verleger oder hersteller sagt, und mach die Tür raus und genügend höher wieder rein. Es kommt oft vor, daß man was beestrichen / verfliesen muß und Türen zu niedrig sind, die macht man dann raus und es ist den Türenleuten ihr Problem die Türen anzupassen
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  4. #3

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    tür und tor haben sich nach dem meterriss zu richten, dazu gehört auch oberkante estrich. da dies offensichtlich nicht vorhanden ist und auch eine erschöpfende planung dazu fehlt, sind diese fragen zwangsläufig. welcher aufbau geeignet ist, muss auch im kontext der bodenplatte betrachtet werden, z. b. aufsteigende feuchtigkeit von unten?
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  5. #4

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    Das ist ganz richtig. In der Praxis ist es aber so, daß in 80% kein Meterriss da ist - oder noch schlimmer, eins was irgendjemand "per laser und daher ganz exakt" gemacht hat, aber selbst innerhalb einem Bad von 1-2m Breite rechts und links 3 cm unterschiedlich ist ... Traue NIE Nivels die andere Leute gemacht haben !! Dafür sind oft schon Türen da, meist zu niedrig. Nun, am Estrich kann man nicht viel variieren, der sollte zwischen 4 und 5 cm dick sein (bei Verbundestrich aus Zement), da gibts keine Alternative als raus mit der Tür, die Türenleute müssen das dann lösen, zBsp die Tür unten 3cm absägen oder weiß der Kuckuck wie, das ist den ihr Problem. Ob man auch den Türrahmen abflext und die Fliesen unterschiebt, oder aber drumherum verlegt, hängt vom Fall ab; wo Feuchtigkeit ist, neige ich dazu, den Türrahmen unten abzuschneiden und ca. 5 mm über den Fliesen beginnen zu lassen, weil sonst das Holz Wasser nach oben saugt und das vergammelt dann
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  6. #5
    planfix
    Gast
    ich schreib mir hier noch die finger franzig.

    GARAGEN SOLLEN NICHT DICHT SEIN!!!

    GARAGEN BRAUCHEN BELÜFTUNG!

    LUFT IST ROSTSCHUTZ FÜRS AUTO
    LUFT IST HOLZSCHUTZ
    auch wenn moderne autos nicht mehr so viele abgase entwickeln müssen diese trotzdem raus
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  7. #6
    Themenstarter

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    Okokok,

    es ist ja zusätzlich noch ein Fenster drin. Über dies entsteht ebenfalls eine Belüftung, daher würde ich es an dieser Stelle nicht zu ernst nehmen. In gekipptem Zustand sollte da schon einiges an Luft rein und raus gehen.

    Mir ging es mehr um die Frage der Schichtstärke bzw. Bodenwahl.

    Habe nun nochmal beim zuständigen Lieferanten angefragt, welcher eine Schichtstärke von 5cm voraussetzt.
    Armierter Estrich kommt aufgrund der nach oben stehenden "Stahlstifte/spilter/fasern" und der damit entstehenden Gefahr für den Autoreifen nicht in Frage.
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  9. #7
    Lebski
    Gast
    Zum selbstständigen Entwässern benötigt man 2% Gefälle. Die sind aber nicht da. Ausserdem muss das gefälle bereits im Untergrund vorhanden sein, Estriche sind gleichmässig dick auszuführen.
    In Garagen sollte man Zementestriche verwenden, wegen der Feuchtigkeit. Gussasphalt könnte auch gehen.

    Die Frage nach aufsteigende Feuchtigkeit von Rolf ist nicht beantwortet.
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  10. #8
    Themenstarter

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    @Lebski,

    da es eine Garage ist, wäre mir die aufsteigende Feuchtigkeit an sich egal. Im Winter wird eh mehr als genug Wasser durch die Autos eingetragen.
    Könnte die "aufsteigende Feuchtigkeit" zu Problemen im Aufbau, Haltbarkeit etc. führen.
    --und denke daran, es gibt keine dummen Fragen

    Der Bodenaufbau der Garage hat neben einer normalen Stahlbewehrung eine ca 1-2 Meter starke Schicht aus Betonrecyclin unten drunter (war Kranstellplatz)
    Ich weiß nicht ob das irgendwelche Auswirkungen auf die aufsteigende Feuchtigkeit hat.

    Gruß
    wired
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