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  1. #1

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    Annuitätendarlehen. welche Variante ist die Beste?

    Hi!

    folgende Situation:

    - Kaufpreis Objekt 250 t€
    - Annuitätendarlehen 220 t€
    - eff. Zins ist bei allen Versionen gleich. Sagen wir mal 3,17%
    - Zinsbindung 20 Jahre


    nun habe ich mehrere Möglichkeiten wie ich das Annuitätendarlehen bediene:

    1. Jetzt Haus kaufen. Tilgung 3% über 20 Jahre:
    Monatsrate 1131€ / Restschuld 36t€

    2. noch 2 Jahre länger sparen. ca. 12t€ mehr EK.
    Tilgung 3 % / Monatsrate 1070€ / Restschuld 34t€

    3. wie 1. nur das die 12t€ in den ersten 2 Jahren als Sondertilgung beglichen werden.
    Tilgung 3% Monatsrate 1090€ / Restschuld 14t€

    4. die ersten 2 Jahre monatliche Tilgung 1600€. Danach auf 3% Runter.
    Hier habe ich keine Berechnung.

    Welche Variante ist eurer Ansicht nach die Bessere?
    Welche Beträge kommen bei 4. raus?


    gruß
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  2. Annuitätendarlehen. welche Variante ist die Beste?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo, prinzipiell ist das so nicht vergleichbar.

    - Was machst Du in Variante 1 mit den übrigen 20t€?
    - Warum hast Du in Variante 2 nur 20t€ mehr Eigenkapital, wärst aber in Varianten 3 und 4 in der Lage, über 40t€ an Zins und Tilgung in der gleichen Zeit zu zahlen? Oder ist zufällig im Moment die Miete genauso hoch wie Deine berechnete Finanzierungsrate?
    - 3 und 4 sind sich sehr ähnlich, aber Du gibst etwas weniger als 20000 Sondertilgung rein in Nummer 4, deswegen gibt es halt wahrscheinlich eine kleine Restschuld. Da gibt es im Netz Rechner, die Dir das genau ausrechnen (Google: Kreditrechner mit Sondertilgung)

    "Besser": Je mehr Geld Du am Anfang reinsteckst, desto schneller ist der Kredit weg und desto weniger Geld zahlst Du insgesamt. Also ist wahrscheinlich Nummer 3 dahingehend die beste Lösung, sofern Du die Liquidität nicht brauchst.

    Gruß
    Gurkensalat
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  4. #3

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    Warum ergeben sich bei 1. und 3. unterschiedliche Monatsraten wenn die anf. Tilgung doch gleich ist? Die SoTi ändert ja nichts an der Rate, sondern es ändert sich ja "nur" das Verhältnis Zins zu Tilgung.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Restschuld bei Variante 4:

    15,5 T€ bei einer Rate von 1.131 €
    34,9 T€ bei einer Tilgung von 3% des anfänglichen Darlehens (220 T€), Rate 1.065 €

    Die Aussagen von Gurkensalat verstehe ich irgendwie nicht.

    Mit der Rate hat R.B. recht.

    Wegen des Zinssatzes: Zumindest bei Variante 2 dürfte der wahrscheinlich anders sein.
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  6. #5
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    Da hat sich glaub ich ein Fehler, oder zwei, eingeschlichen. Sorry.

    Also nochmal:

    1. lassen wir weg da ich ja Geld monatlich übrig hab die ich dann für Sondertilgung nutzen kann. Siehe 3.

    2. noch 2 Jahre sparen. Dann Haus kaufen
    in dieser Zeit kann ich 500€ monatlich mehr sparen als wenn ich gleich ein Haus kaufe. EK in 2 Jahren ca, 36 t€
    Rate 940€ / Restschuld 9700€ /

    3. Jetzt kaufen. mit Sondertilgung 500€ monatl. = 12 t€ in 2 Jahren
    Tilgung 3% Monatsrate 1131€ (vorhin in der Zeile Verrutscht) / Restschuld 14t€

    4. Jetzt kaufen .die ersten 2 Jahre monatliche Rate 1600€. Danach auf 3% Runter

    Jetzt sollte es stimmen

    gruß
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  7. #6

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    Denke daran, dass für Sondertilgungen Vereinbarungen getroffen werden, was deren Anzahl bzw. Mindesthöhe (und Maximalbetrag p.a.) betrifft. In Deinem Fall trifft wohl eher eine nachträgliche Änderung der Tilgung zu, sprich Variante 3 ist gleich der Variante 4.

    Wenn es irgendwie darstellbar ist, dann würde ich die Sache jetzt durchziehen und die zusätzlichen Sparraten gleich in die Tilgung einfließen lassen. Ich glaube nicht, dass in 2 Jahren die Zinskonditionen deutlich besser sein werden, es ist eher von höheren Zinsen auszugehen (auch wenn diese nicht exorbitant steigen werden). Somit wäre ein Zinsvorteil durch das dann höhere EK ganz schnell wieder weg.

    Ergänzung: Wobei das EK in den 2 Jahren, im Verhältnis zum Darlehen, ja nicht so viel steigen wird.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Gurkensalat Beitrag anzeigen

    "Besser": Je mehr Geld Du am Anfang reinsteckst, desto schneller ist der Kredit weg und desto weniger Geld zahlst Du insgesamt. Also ist wahrscheinlich Nummer 3 dahingehend die beste Lösung, sofern Du die Liquidität nicht brauchst.
    Das ist zu simpel und so für sich gesehen auch falsch. Tilgen ist in dem Moment besser, in dem es für den betrachteten Zeitraum keine Alternativinvestition gibt die einen höheren Ertrag liefert. Ansonsten kann es unter der Einbeziehung einer Risikobetrachtung besser sein nicht zu tilgen und die Alternativinvestition durchzuführen.

    Da die Risikoaffinität unterschiedlich ist, mag es durchaus Personen geben die auch im aktuellen Niedrigzinsniveau Investitionsmöglichkeiten finden mit für Sie akzeptablem Risikoniveau die einen höheren Ertrag erbringen als die durch Tilgung ersparten Zinsen. Man darf da halt bei den Alternativen nicht nur auf den Zins gucken, sondern muss die Kombination Zins+Risiko betrachten.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von ma4er72 Beitrag anzeigen
    2. noch 2 Jahre sparen. Dann Haus kaufen
    in dieser Zeit kann ich 500€ monatlich mehr sparen als wenn ich gleich ein Haus kaufe. EK in 2 Jahren ca, 36 t€
    Rate 940€ / Restschuld 9700€ /
    Wird evtl. ein Nullsummenspiel. Baupreisindex 5% hoch in 2 Jahren, macht bei 250.000 Kaufpreis dann 262.500. Die 12.500 Euro Teuerung durch 24 Monate sind roundabout die 500 Euro mehr gespart inkl. der Zinsen.
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  10. #9

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    Mal unabhängig von den konkreten Modellen würde ich aktuell kaufen, einfach weil die Wahrscheilichkeit extrem hoch ist, dass Du steigenden Zinsen hinterhersparst. Wenn der Zinssatz nur um 0,5% steigt bis Du bei ner Monatsrate von 1223 € statt 1131 €. Klar, kann sein die Zinsen bleiben noch 3 - 4 Jahre auf dem historisch einmalig niedrigen Niveau, kann aber auch sein nicht. Viel weiter runter bei 20 Jahren Zinsbindung geht ja nicht mehr.

    Zusätzlich musst Du ja unterstellen, dass die Hauspreise weiter steigen werden in den nächsten zwei Jahren. Wenn dem so ist, und die Preise nur um 5% steigen, sind 12.500 € mehr zu zahlen.

    Wir haben änlich gehandelt - auch von der Kredithöhe und jetzt ein Haus gekauft, was noch "Potential" hat. Ich würde jetzt kaufen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von ma4er72 Beitrag anzeigen
    Hi!

    Welche Variante ist eurer Ansicht nach die Bessere?
    Ich finde die Frage ist so gestellt sinnfrei. Wenn Du nur das Baudarlehen betrachtest kannst Du dir das beliebig schön rechnen. Hat dann mit der Realität nichts zu tun. Weil Du völlig ausser acht lässt wo das Geld für höhere Tilungen herkommt, bzw. nicht betrachtest was Das Geld erträgt welches Du in einer Variante beispielsweise nicht tilgst.

    Meiner Meinung nach wäre ein besserer Ansatz von dem vorhanden Kapital und den monatlichen Zuflüssen auszugehen. Dann jede Kreditvariante mit entsprechenden Alternativanlagen ausfüllen. Am Ende müssen alle Varianten mit dem gleichen Kapital starten und während der gesamten Laufzeit zeitlich gleiche Zuflüsse haben. Und dann unterm Strich schauen was rauskommt.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von tanzbaer Beitrag anzeigen
    Das ist zu simpel und so für sich gesehen auch falsch. Tilgen ist in dem Moment besser, in dem es für den betrachteten Zeitraum keine Alternativinvestition gibt die einen höheren Ertrag liefert. Ansonsten kann es unter der Einbeziehung einer Risikobetrachtung besser sein nicht zu tilgen und die Alternativinvestition durchzuführen.

    Da die Risikoaffinität unterschiedlich ist, mag es durchaus Personen geben die auch im aktuellen Niedrigzinsniveau Investitionsmöglichkeiten finden mit für Sie akzeptablem Risikoniveau die einen höheren Ertrag erbringen als die durch Tilgung ersparten Zinsen. Man darf da halt bei den Alternativen nicht nur auf den Zins gucken, sondern muss die Kombination Zins+Risiko betrachten.
    Einverstanden, das ist prinzipiell richtig. Wegen der relativ unspezifischen Frage habe ich auch bewusst die Anführungszeichen um "Besser" gewählt. Ich kenne natürlich die Risikoaversion/-affinität des TE nicht, insofern ist der Hinweis auch gerechtfertigt.
    ABER:
    Ich würde tatsächlich im Moment niemandem, der eine 88%-Finanzierung plant, empfehlen, statt zu tilgen Risiken beim Investment einzugehen, da hier ja offensichtlich kein Geld übrig ist. [Glaskugel an: TE ist Bj. 72, ist also 40/41, hat keine riesigen Mengen Eigenkapital angespart und wird noch ca. 25 Jahre arbeiten; die Finanzierung ist so angelegt, dass sie um den 60. Geburtstag herum fertig ist; da ist kein Geld für riskobehaftete Anlagen da, von dem man es verschmerzen könnte, dass es bei der Finanzierung fehlt. Zur Zeit muss man schon gewisse Risiken eingehen, um etwas zu bekommen, das deutlich über den o.g. 3,17% liegt.]

    Gruß
    Gurkensalat
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  13. #12

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    Ich würde auch zu Variante 3 oder 4 tendieren. 12 T€ mehr EK machen keinen großen Unterschied beim Zinssatz, die Zinsersparnis könnte durch höhere Preise schnell aufgefressen werden.

    Wenn du auf die 500 € mehr Liquidität nicht angewiesen bist, nimm Variante 4, spart ein paar Zinsen.

    Hier über Alternative Invests zu diskutieren finde ich unsinnig, ihr mögt zwar inhaltlich Recht haben, aber dafür wurde das Forum nicht gemacht.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Nimm Variante 1 oder halt 3. Also jetzt bauen. 3% Tilgung. 5% Soti. ist bei den meisten Angeboten dabei. Wenn du in der Bauphase wirklich noch 500 Euro wegbringst packe sie auf ein Tagesgeld mit um die 1,8% Zinsen. Wenn alles fertig ist und du das Geld wirklich nicht brauchst kann man überlegen wir man das Geld dann am Sinnvollsten nutzt.
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  16. #14

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    Ich würde Variante 3 empfehlen nen ähnliches Modell haben ich auch.
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