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Dampfbremse zweilagig???

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  1. #1

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    Dampfbremse zweilagig???

    Hallo zusammen,

    ich habe zwei Trockenbauer, die unterschiedliche Aussagen treffen. Was stimmt denn....

    Folgendes.

    -Neubau
    -Spitzboden (nicht gedämmt)
    -unter den Dachziegeln ist eine diffusionsoffene Sperrbahn
    -Spitzboden soll eventuell später gedämmt werden

    Es geht um den Aufbau der Holzbalkendecke.....

    Der erste Trockenbauer hat erzählt (nachdem ich erwähnt habe, dass der Spitzboden später ggf. gedämmt werden soll), dass die Mineralwolle in der zwischendecke beidseitig mit Dampfbremse abgesichert werden muss.

    Siehe Bild:


    Das bedeutet: unter der OSB Platte (Richtung Zimmer) eine Dampfbremse, dann Mineralwolle und dadrunter noch eine Dampbremse.

    Kann das sein. Der zweiter Trockenbauer meint dass es nicht richtig ist oberhalb und unterhald der mineralwolle Damfbremse anzubringen???

    Was stimmt den nun?

    Grüße,
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  2. Dampfbremse zweilagig???

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  3. #2

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    Der Erste Trockenbauer hat lustige Ansichten...


    JETZT hast du ein Dampfdruckgefälle, danach hast du gleichstand... Du brauchst JETZT eine Dampfsperre auf der warmen Seite, später ist die überflüssig...ABER!

    Du musst die Dampfsperre des Spitzbodens später an die Mauern angeschlossen haben! Also an die Luftdichte Schicht des unteren Geschosses! Die muß durch die Kehlbalkendecke durchgehen. Sonst brauchst du tatsächlich SPÄTER 2 Dampfsperrren, damit die Mitteldecke nicht an den Rändern nicht luftdicht ist...
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  4. #3
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    okay, ich wiederhole mal....

    -den ersten Trockenbauer kann ich vergessen. Die zweilagige Dappfbremse ist für die Tonne.
    -Dampfbremse muss einlagig auf der Zimmerseite angebracht werden
    -wenn später der Spitzboden gedämmt wird, wird die Dampfsperrbahn ebenso einlagig angebracht und an den Wänden schön abgedichtet.

    By the way... Ein Bekannter hat erzählz, dass man den Spalt zwischen den Kehlbalken (Holzbalkendecke) mit Styrodur schließen und mit Silikon schön abdichten kann. Somit wäre es zu den Seiten und nach unten dicht. Nach oben hätten wir die OSB Platte.

    Geht das oder ist das einfach schlecht. Muss die Mineralwolle nicht atmen? es wäre dann ja komplett dicht.
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  5. #4

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    S I L I K O N ! ! ! ich fass es nicht, bei solchen Bekannten brauchst du keine Feinde mehr
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  6. #5
    Themenstarter

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    okay, also Silikon hatte er mit abdichten der Sryrodurplatte zwischen den Kehlbalken gesagt. Sollten man das nicht?
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  7. #6
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    okay, also Silikon hatte er mit abdichten der Sryrodurplatte zwischen den Kehlbalken gesagt. Sollten man das nicht?
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  8. #7

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    Silikon ist KEIN Dichtmittel, außerdem muss dieses Detail doch geplant sein / werden, was sagt den der Planer / Archi dazu?

    Du musst die Dampfsperre des Spitzbodens später an die Mauern angeschlossen haben! Also an die Luftdichte Schicht des unteren Geschosses! Die muß durch die Kehlbalkendecke durchgehen. Sonst brauchst du tatsächlich SPÄTER 2 Dampfsperrren, damit die Mitteldecke nicht an den Rändern nicht luftdicht ist...
    da steht es doch auch...
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  9. #8
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    Der Erste Trockenbauer hat lustige Ansichten...
    Begründung? Ich finds in Ordnung, weil

    Du musst die Dampfsperre des Spitzbodens später an die Mauern angeschlossen haben! Also an die Luftdichte Schicht des unteren Geschosses! Die muß durch die Kehlbalkendecke durchgehen. Sonst brauchst du tatsächlich SPÄTER 2 Dampfsperrren, damit die Mitteldecke nicht an den Rändern nicht luftdicht ist...
    es damit ja bestätigt wird, mir aber bislang niemand erklären konnte, wie man die Luftdichtheit an der Kehlbalkenlage entlang mit Anschluß an die Dampfbremse im unteren Dachgeschoß dauerhaft und funktionsfähig sollte ausführen können.

    Die Diskussion über die Führung der Dampfbremse an der Kehlbalkendecke bei erst späterem Ausbau/Dämmung des Spitzbodens haben wir schon vor Jahren bis zum Erbrechen geführt. Einfach mal die Suchen-Funktion nutzen und dann die Beiträge durchblättern.

    Richtig wäre es für den Neubau gewesen, wenn es erst gar nicht zu einer Unterbrechung der luftdichten Ebene durch eine Kehlbalkendecke gekommen wäre. Siehe hierzu Praxishandbuch, Gebäudedichtheit, 1. Aufl. 1999, S.26. Derzeit leider vergriffen.
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  10. #9
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    Zu der Sache mit Styrodur nochmal.....

    wir haben ein Gesims... Die Idee ware gewesen abschließend an die Außenwand passgenau Styrodur anzubringen und an den Rändern mit Dichtsilikon abdichten. Nach Innen dann mit Mineralwolle weiter dämmen. Ist das schlimm? Somit wären doch die Ränder auch dicht.. Oder.

    Ich habe soeben meinen Planer angerufen... Er hätte nichts dagegen. Ich bin mir aber nicht sicher ob er sich an dieser Stelle wirklich auskennt....
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  11. #10

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    Sorry, das ist MURKS...

    Da gehören Zugelassene Materialien hin, kein SILICON!

    Eine Möglichkeit wäre schon mal OSB und passendes Klebeband (ist aber auch tricky das passend hinzubekommen, hab ich bei mir so machen müssen... Ist scheißeviel Arbeit!)

    Aber für ANDERE wo ich meinen Kopf für hinhalten muß? Nö...

    Da lieber 2 passende Dampfsperren führen die sauber liegen können und beide 100% geschlossen ausgeführt werden können...
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  12. #11
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    aaa, okay. habe ich das richtig verstanden...in richtung gesims -abschließend an der außenmauer- statt styrodur osb platte zu nehmen und abdichten. wenn es mit dem richtigen metarial abgedichtet ist brauche ich keine dampfsperre an der oberen seite der deckendämmung. sorry, wenn ich es nicht verstanden habe aber die trockenbauer erzählen unterschiedliche dinge. zumindestens die, die hier waren. styrodur dämmt doch auch sehr gut. warum eigentlich osb und nicht styrodur.
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  13. #12

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    Du brauchst einen PLANER der für die Planung seinen Kopf hinhält... Merkste wie das bei dir wirr durchläuft?

    und der Planer sagt dann den Trockenbauern wie es zu laufen hat...
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Moin,

    wenn du eh vorhast den Spitz mal auszubauen, warum machst Du dann nicht direkt eine Firstdämmung?

    Tom
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  16. #14

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    Dann hat er immer noch das Problem der Kehlbalkenlage...
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