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Gip-Wandbauplatten - fahgerechte Verarbeitung

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  1. #1

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    Frage Gip-Wandbauplatten - fahgerechte Verarbeitung

    Gips-Wandbauplatten - fachgerechte Verarbeitung


    Hallo zusammen,

    wir haben in unserer Wohnung als Extrawunsch die nichttragenden Wände aus Gips-Wandbauplatten mit höherer Dichte bestellt.

    Jetzt habe ich aber bedenken, ob die Investition es Wert war, da ich glaube, dass die Wandbauplatten nicht fachgerecht verlegt wurden.

    Hier die Fotos:
    gips_foto1_.jpg gips_foto2_.jpg

    Laut dem Hersteller MultiGips werden die Platten wie folgt Verarbeitet:


    Vollfugiges Verkleben
    Bauteile aus Gips-Wandbauplatten werden mit Gipskleber DIN EN 12860 zusammengefügt.
    Der Einsatz von GipsTrockenmörteln DIN EN 13279, z.B. GipsHaftputze B4/20/2, ist zum
    Verkleben der Gips-Wandbauplatten nicht zulässig. Der Gipskleber muss sowohl auf die Stoß- als
    auch auf die Lagerfugen aufgetragen werden, um die kraftschlüssige Verbindung von
    Gips-Wandbauplatten zu gewährleisten (vollfugig verklebt). Der satte Auftrag des
    Gipsklebers gewährleistet die statischen sowie die schall- und brandschutztechnischen
    Eigenschaften des Bauteils. Der an den Fugen austretende Gipskleber wird nach leichtem
    Erhärten aufgenommen oder – z.B. bei Ansetzflächen – nach dem vollständigen Erhärten
    oberflächenbündig abgestoßen.

    http://www.vg-orth.de/data/006_platb...rung_84115.pdf

    "... (vollfugig verklebt). Der satte Auftrag des Gipsklebers ..." - Das scheint nicht der Fall zu sein. Ausserdem sind die Löcher und Spalten von über 30 mm dick völlig unnötig mitten in der Wand eingebaut und später verspachtelt.

    Jetzt ist die Frage ob nur ich das s osehe, oder ob es tatsächlich nicht fachgerecht verabeitet wurde.

    Wenn dadurch Schalltechnisch nachteile entstehen, dann war für mich der Aufpreis für die Wandbauplatten mit höheren Dichte umsonst.

    Ich würde geren Euere Meinung dazu lesen.

    Vielen Dank im Voraus!

    Grüsse
    Nick
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  2. Gip-Wandbauplatten - fahgerechte Verarbeitung

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  3. #2
    feelfree
    Gast
    Ich bin Laie, aber wie besoffen muss man eigentlich sein, um so eine Arbeit abzuliefern?
    Am besten gefällt mir der akkurate obere Wandabschluss...
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  4. #3

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    die schalltechnischen nachteile hast du mit den installationsdurchführungen im decken-wandanschluss sowieso. ich hoffe, dass beide decken keine allzu großen durchbiegungen haben im späteren zustand. dann steigern sich deine schalllschutzbefürchtungen. welches schalldämmmaß wurde denn vertraglich vereinbart? wenn du zweifel hast, dass dies nicht erreicht wird, dann musst messungen veranlassen.

    was sagt denn dein bauleiter zur ausführungsqualität?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    welches schalldämmmaß wurde denn vertraglich vereinbart?
    Es wurde kein Schalldämmaß vereinbart, so weit ich weiss. Die Bauplatten mit höherer Dichte, zwecks besserem Schallschutz, habe ich als Nachtrag beauftragt.

    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    was sagt denn dein bauleiter zur ausführungsqualität?
    Der Bauleiter hat mit der ausführender Firma gesprochen, dei versichern die Löcher komplett zu verschliessen, sodass es keine Hohlraume gibt.

    Wobei ich habe nur deise 30mm grosse Löcher bemängelt und nicht die fehlende vollfugige Verklebung (ich bin ein Laie und muss mich erst durch die Dokumente von MultiGips durcharbeiten).

    Danke!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ein kurzes Update, wie es ausgegangen ist:

    - die breiten Spalten wurden ausgefüllt
    - die dünnen sind von beiden Seiten verspachtelt, wobei das Material nur wenige Millimeter in die Spalten eingedrungen ist
    - es ist jetz auch zu spät irgendwas zu ändern, da Elektrik und Fußboden bereits vertig sind
    - den Aufpreis für die Gips-Wandbauplatten mit höheren Dichte von ca. 900 EUR wird uns nicht berechnen

    Mit den Hohlräumen in den Wänden müssen wir wohl leben.

    Vielen Dank noch mal an alle Beteiligten.
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