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Gas Brennwert oder Gas Wärmepumpe

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  1. #1

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    Gas Brennwert oder Gas Wärmepumpe

    Hallo,
    mein Brennwertgerät ist nun 15 Jahre in Betrieb. Der Wärmetauscher ist nun undicht, so schnell kann es gehen.
    Was baut man am besten als Alternative ein? Oder gar das alte Gerät reparieren?
    Brennwertgerät ist ein Schäfer Domoplus DPSM30 mit einem Schäfer 80L Wandspeicher.
    Mein EFH hat 240m² Wohnfläche, im Jahr brauche ich zwischen 32k und 38k kWh Gas.
    Nun habe ich gelesen, es gibt auch Gaswärmepumpen, wie funktioniert das, macht das Sinn?
    LG
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  2. Gas Brennwert oder Gas Wärmepumpe

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  3. #2

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    Das alte Teil würd ich rauswerfen. Ebenfalls den Speicher. Auf jeden Fall würd ich schaun ob man das System irgendwie kostengünstig optimieren kann. Dämmung, hydraulischer Abgleich usw. Müßte sich mal jemand anschaun der Ahnung hat.

    Gas-WP sind meist für größere Leistungen gedacht und teurer in der Anschaffung.
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  4. #3
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    Hallo,
    die Heizkörper im Haus sind auf 40/30 ausgelegt worden, also recht groß.
    Die Rohre in unbeheizten Räumen sind 100% isoliert.
    Die Decke zum Dach ist komplett mit Rockwoll isoliert. Mehr geht nicht, da uraltes Reihenhaus in der Altstadt.
    Mauern sind im EG Granit, dann Mischmauerwerk. Der Albtraum für jede Heizung.
    Der jetzige Kessel hat 35 KW bei 40/30.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Bautzen Beitrag anzeigen
    Der jetzige Kessel hat 35 KW bei 40/30.
    Diese Leistungsklasse ist bei den o.g. Bedingungen sicherlich nicht erforderlich. Nach Deinem Gasverbrauch zu urteilen, liegt die Heizlast eher im Bereich < 15kW. Wenn Du nicht gerade Unmengen an WW jeden Tag benötigst, dann würde ich die nächste Therme kleiner wählen. Dadurch ergibt sich dann auch ein bessere Laufverhalten.

    Was die Gas-WP betrifft, so gibt es dafür mehrere Möglichkeiten. Vor einer Entscheidung solltest Du Dich aber intensiv damit befassen, denn die Hersteller versprechen viel. Rechnet man Konzepte mit solchen Gas-WP mal genauer durch, dann stellt man fest, dass sich die hohen Investitionskosten wirtschaftlich betrachtet kaum rechnen können. Wer also dem Thema Wirtschaftlichkeit oberste Priorität gibt, sollte erst gar nicht weiter nachdenken.

    Die einfachste Variante wäre ein Austausch der Therme gegen ein anderes Modell. Hinsichtlich Investitionskosten kann da keine andere Lösung mithalten. Es wäre noch zu prüfen, ob das LAS geändert werden muss, ansonsten ist die Aktion problemlos an einem Tag erledigt.
    Je nach Nutzung könnte man auch über eine Ergänzung mit Solarthermie nachdenken. Damit lassen sich die Verbrauchskosten noch weiter reduzieren, aber oftmals stehen die zusätzlichen Investitionskosten in keinem vernünftigen Verhältnis zu den möglichen Einsparungen.

    Mit einer Gas-WP kann man unter´m Strich noch einmal etwa 10-20% gegenüber einem Gasbrennwerter (mit/ohne Solar) einsparen. Diese paar Prozent sind aber teuer erkauft, denn die Investitionskosten liegen locker bei Faktor 4-5 im Vergleich zu einem einfachen Austausch des Gasbrennwerters.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Was bedeutet 40/30? Vorlauftemperatur 40 und rücklauf 30? Wie geht das bei Heizkörper?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo Jan81,
    das geht, indem man die Heizkörper entsprechend groß auswählt. Es gab für die Heizkörper eine Tabelle, wo man die Leistung ermitteln konnte.
    Der Wärmebedarf vom Haus wurde vor über 20 Jahren mal mit 140W/m² berechnet.
    Daher der 35KW Brennwertkessel. Ich vermute aber auch, das ein 20KW gerät reichen würde.

    Gas-WP gibt es nicht viel Auswahl, und die üblichen mit 40KW sind bissel groß und kosten 20000,-€.
    Also wird es vermutlich ein neues Brennwertgerät werden.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Bautzen Beitrag anzeigen
    Der Wärmebedarf vom Haus wurde vor über 20 Jahren mal mit 140W/m² berechnet.
    Daher der 35KW Brennwertkessel. Ich vermute aber auch, das ein 20KW gerät reichen würde.
    Damals wurde mehr geschätzt als gerechnet. Beheizte Fläche * 100W/m2, das passt schon.

    Bei 32.000-34.000kWh p.a. landet man nach Schweizer Formel bei knapp über 10-11kW, je nach Rechenmethode auch 12kW. Unterstellt man nun, dass die gesamte Wohnfläche nicht ständig beheizt wurde, dann ergibt eine Schätzung nach der obigen Formel eine zu geringe Heizlast. Deswegen habe ich die 15kW in den Ring geworfen (3400m3/250=13,9).

    Wer´s genauer haben will, muss sich hinsetzen und die Heizlast nach EN12831 rechnen, oder zumindest mal über die Hülle und Lüftungsverluste abschätzen.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo,
    sind Tipps erlaubt?
    Was würdet Ihr denn aktuell für Geräte empfehlen? Ich dachte an so was in der Art, wie in Artikelnummer 150659180328 in der elektronischen Bucht.
    Ist nur beispielhaft, um das Produkt zu zeigen. Soll keine Werbung sein, und mit dem VK habe ich nix zu tun.
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  10. #9

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    24kW (7kW min), da würde ich eher zu einer Therme in der 15kW Klasse (typ. 3kW min) oder notfalls noch 20kW Klasse (typ. 5kW min) greifen. Das hängt davon ab, wie der Rest der Hydraulik aufgebaut ist, ob man die hohe Startleistung in´s System bringt usw.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
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    ok, und 15kW reichen wirklich? Weil die Preisunterschiede zu 24 oder 30 sind ja minimalst!

    Hart finde ich das:
    Im Vergleich zu einem üblichen modernen Brennwertkessel sparen Sie mit dem Logamax plus GB172 bis zu 15 % Energie, Im Vergleich zu Altanlagen sogar bis zu 30 %. So machen sie sich schnell bezahlt und auch an den Klimaschutz wird gedacht.
    wie soll das gehen?
    Mein Kessel macht auch 99%
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  12. #11

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    Wie das geht?
    Na, wie immer! Unter Anwendung von Mathemathik und Logik.
    Denn eine Ersparnis von 3% oder auch von Nullkommanix erfüllt auch die Bedingung "spart bis zu 15%" bzw. "bis zu 30%"...
    Derartige Angaben entspringen rein der Phantasie der Verkäufer und Werbetexter. Mit technischer Realität haben sie nichts zu tun.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Bautzen Beitrag anzeigen
    ok, und 15kW reichen wirklich?
    Woher soll ich das wissen? Ich habe nur anhand der bisherigen Infos geschätzt. Wenn Du es genauer wissen möchtest, dann Heizlast ermitteln lassen.

    Es geht hier nicht um den Preisunterschied für das Gerät, sondern ob die Therme auch vernünftig funktionieren wird.

    Ach ja, zu den Sprüchen mit den Einsparungen, das würde ich ganz schnell vergessen. Wenn Du genügend Geld auf den Tisch blätterst, wird man Dir alles versprechen, einen Flug zum Mond inklusive. Die einzelnen Geräte nehmen sich nicht viel, ist ja logisch, die können alle nur Gas verbrennen. Unterschiede gibt es schon eher in der Bedienbarkeit, oder wenn mal der Service gefordert ist. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
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    OK, danke!
    Welche Hersteller, oder gar Geräte sind denn zu empfehlen?
    LG
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wenn ich auswandern wollte, würde ich wahrscheinlich gar nichts mehr an der alten Anlage machen.

    Meine Mutter hat den undichten Wärmetauscher an ihrer Gas-Therme für ca. 500 Euro wechseln lassen.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Bautzen Beitrag anzeigen
    OK, danke!
    Welche Hersteller, oder gar Geräte sind denn zu empfehlen?
    LG
    Keine Herstellerdiskussionen, siehe Nutzungsbedingungen.

    Schau Dir die verschiedenen Geräte an, vor allen Dingen die Bedienung. Mit der musst Du später klar kommen, ohne dass Du wegen jeder Kleinigkeit den Kundendienst anrufen musst. Dann achte darauf, dass der Handwerker der die Anlage verbaut, auch den Service bieten kann. Jeder hat so seine Favoriten, obwohl sie behaupten sie wären Allround Genies. Ob es dann eine B..... oder V..... oder E..... wird, ist egal.

    Gruß
    Ralf
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