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  1. #1

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    Prozess des Haustüraussuchens - wie und wo starten?

    Hallo Euch!
    Wir müssen für unser Bauernhaus eine Haustür aussuchen und kaufen...

    Folgende Rahmenbedingungen:
    - ca. 220cm breit (Tür plus li+ re ein Festelement)
    - oben drüber ein Korbbogen / Oberlicht
    - Holz oder Alu, Kunststoff eher nicht
    - dezent zweifarbig (weiß / grün)
    --> also eine etwas "größere" Haustür

    Nun waren wir bei einem etwas größeren Fenster/Türenhändler Vorort - dieser arbeitet aber eben nur mit XXL Fabriken zusammen, was uns sehr unfelxibel vorkam.

    Idee war ein Tischler. Aber wovon ich Angst habe: der stellt Türen nach bestem Wissen und Können her - aber, wie sieht das Ding in 10 Jahren aus? Habe Angst, dass dort die Langzeiterfahrungen fehlen...

    Nächste Frage: Holz oder Alu?

    Was uns jetzt erstmal interessiert ist, wie geht man vor? Mit wem spricht man? Wie habt ihr es gemacht?

    Oder kann ggf. jemand in Norddeutschland (SH, HH, NDS, MV) ggf. sogar jemanden empfehlen?

    Würde mich über ein paar erste Ratschläge zum Start freuen.

    Danke
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  2. Prozess des Haustüraussuchens - wie und wo starten?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    so gut wie der schreiner macht´s keiner!
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Türen und Fenster für alte Gebäude und im Denkmalschutz, würde ich auch über einen Tischlerbetrieb bestellen. Hier kommt alles aus einer Hand und passt auch zum Objekt. Viele Tischlereien haben gute Referenzlisten und Objekte die man sich auch ansehen kann.
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  5. #4

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    Bei den Fensterherstellern ist die Haustür oftmals eine Art "Nebenprodukt". Braucht man, um sich Komplett-Anbieter nennen zu können (Fenster, Sonnenschutz, Haustüren, usw. alles aus einer Hand).
    Entweder wird selbst produziert oder auch zugekauft.

    Tischler/Schreiner ist in dem Fall flexibler, was Sonderwünsche betrifft.
    Deine Angst ist aber natürlich verständlich: Ein 7-Mann-Betrieb ist eher anfällig, dass es ihn in 10 Jahren nicht mehr gibt, als ein Riesenhersteller, den es seit 90 Jahren gibt.

    Für deine Fragestellung ist noch folgende Variante interessant: Es gibt reine Haustür-Hersteller, die nix anderes tun als Haustüren zu bauen. Die machen keine Fenster, keine Innentüren, keinen Sonnenschutz, etc. sondern nur Haustüren.
    Davon gibts mehrere (die beliefern auch Fensterfirmen, Tischlereien usw.), die entwickeln auch, reagieren auf geänderte Anforderungen (Größen, Ausführung, Einbruchhemmungs-Klassen, Wärmedämmung, etc etc) und stehen untereinender im Wettbewerb. Daher ist dort auch eine hohe Qualität zu erwarten.

    Ich meine, es wäre für dich durchaus eine Variante zum Fensterhersteller und zum Tischler, wenn du dort anfragst.
    Ich selbst (arbeite bei einem Fensterhändler) biete Haustüren generell nicht über meinen Fensterhersteller an, sondern über den genannten Haustüren-Hersteller. Weil der einfach eine wesentlich größere Auswahl hat und auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis besser ist.

    Eine Pauschal-Aussage kann man aber ohnehin nicht treffen. Du hast hier keine 08/15 Anfrage, sondern brauchst was besonderes.
    Und da musst du dir einfach die Zeit nehmen, die verschiedenen Anbieter in Qualität und Preis miteinander zu vergleichen.
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  6. #5

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    ich würde auch immer zum Schreiner gehen. Und ich persönlich bin kein Freund davon, sich bei der Haustür zu "verkünsteln".
    Ich kann mir die Öffnung jetzt noch nicht richtig vorstellen, aber ich würde wohl immer versuchen, ein glattes, geschlossenes Türblatt ohne Glasausschnitt, mit Wetterschenkel zu nehmen. Daneben und Oberlicht einfache Glasfelder ohne Strukturglas.
    Evtl. ein Briefschlitz in das Türblatt unten rein, wenn's gewünscht ist.
    Farbe nach Wahl, gern auch ruhig anders als die Fenster.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Moin!
    Besten Dank. Dann werd ich mal mit ein zwei Schreinern in der Umgebung sprechen - und mal hören, was die mir so zu sagen haben...

    @romeo toscani: Kannst du mir ggf. zwei drei von den erwähnten reinen Türherstellern nennen? Ggf. per P-Nachricht.

    Danke
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  8. #7
    Avatar von sniper
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    moin alfons

    in aller ehren, aber das ist der größte fehler in der thermischen gebäudehülle

    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    Evtl. ein Briefschlitz in das Türblatt unten rein, wenn's gewünscht ist
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    das sehe ich nicht so. Warum soll das der allergrößte Fehler sein? Ich habe sowas, da ist eine Klappe mit Dichtung innen und eine ebensolche außen, beide thermisch getrennt voneinander. Das ist soweit dicht und ist dennoch funktional.

    ganz ehrlich: ich bin ein Freund hoher Energieeffizienz. Aber diese darf sich m.E. auch mal der Nutzung und Funktion unterordnen. Vor allem dann tut mir das nicht weh, wenn es quasi keine Auswirkungen hat.
    Ich kann super damit leben, ich hab keinen dusseligen Briefkasten irgendwo rumstehen und kann in Unterhosen meine Zeitung holen ;-)

    "größte" Fehler in der Gebäudehülle passieren woanders...
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  11. #9
    Avatar von sniper
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    moin alfons

    ich finde es ist schwierig der bauherrschaft zu erklären, wie wichtig gute fenster mit dreifachdichtung und hohen dämmwerten sind ,das gleiche bei haustüren und wandbildnern

    sowie die dichtigkeit der gesamten gebäudehülle und dann kommt überspitzt gesagt ein scheunentor in die hochdämmemde tür

    ich glaube dir das es funktioniert, aber wenn man mit der 2 kommastelle rechnet um kfw mittel zu bekommen, dann mache ich mich mit so einem ding unglaubwürdig

    das fehler noch an andere stelle gemacht werden, steht außer frage
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