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Übergang Fassadendämmung - Dachdämmung

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  1. #1

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    Übergang Fassadendämmung - Dachdämmung

    Hallo

    bei uns ist der Übergang zwischen der Fassadendämmung zur Dachdämmung per Kleberschicht realisiert.
    Ist das OK? Meines Erachtens entsteht da eine Wärmebrücke, da ja die Wärme von der Wand über den Kleber direkt nach oben ziehen kann. Eigentlich hatte ich gedacht, dass die Mineralwolle direkt an die Dachdämmung anschließt oder die Verklebung maximal mit Bauschaum gemacht wird.

    Was denkt ihr?
    Und noch wichtiger: Kennt ihr Dokumente, wo beschrieben ist, ob das erlaubt ist, oder umgekehrt, wo explizit gesagt wird, dass da keine Wärmebrücke durch Kleber entstehen darf?


    Hier noch eine Skizze:

    Name:  skizze-dachdaemmung.bmp
Hits: 494
Größe:  413.9 KB

    Über der Dachdämmung natürlich noch Ziegel etc.

    Gruß
    janikar
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  2. Übergang Fassadendämmung - Dachdämmung

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  3. #2

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    Zitat Zitat von janikar Beitrag anzeigen
    Kennt ihr Dokumente, wo beschrieben ist, ob das erlaubt ist, oder umgekehrt, wo explizit gesagt wird, dass da keine Wärmebrücke durch Kleber entstehen darf?
    man nennt es detailplanung, die vor der ausführung gemacht werden muss. dort wird der übergang bei unterschiedlichen materialien verbindlich geregelt. spachtelmassen, bauschaum etc. stellen dann nur die notlösung dar.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke Rolf, das habe ich mir schon gedacht.
    Und wenn ich es richtig verstanden habe, macht die Detailplanung der Handwerksbetrieb, der für die gesamte Dämmung beauftragt wurde. Oder?
    Die haben offensichtlich nichts gemacht. Müssen die die schriftlich machen? Kann ich die (kurzfristig) einsehen?
    Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass ich gerade auch die Übergänge sauber "will".

    Es ist eben durchgehend 1-2 cm Spachtelmasse, beim Sparren, der etwa 1 cm vorsteht dementsprechend "nur" 0-1 cm.
    Gruß
    j.
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast
    Planung macht der, den Du damit beauftragst, i.d.R. ein Architekt.

    In deinem anderen Thread schreibst Du von "mein Energieberater". Hast Du bei dem Planung in Auftrag gegeben?

    Oder einfach dem Handwerker gesagt: "Mach mal Dämmung!"?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Aussage unseres Handwerkers gerade eben:
    "Das geht gar nicht anders, da muss Kleber dazwischen, sonst hält das nicht. Das ist keine Wärmebrücke, damit erhalten Sie keine Probleme."

    Ich tendiere gerade zu einem Gutachter. Oder habe ich gerade unnötige Panik?

    Gruß j.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Planung macht der, den Du damit beauftragst, i.d.R. ein Architekt.

    In deinem anderen Thread schreibst Du von "mein Energieberater". Hast Du bei dem Planung in Auftrag gegeben?

    Oder einfach dem Handwerker gesagt: "Mach mal Dämmung!"?
    Nein, ich habe mit dem vereinbart, dass er die Dämmung macht und die Koordinierung übernimmt, so dass alle Anschlüsse passen. Der war auch etwas teurer als einzelne Handwerker, hat das aber damit begründet, dass er uns dafür den ganzen Planungs- und Koordinierungsaufwand abnimmt und das alles bei sich intern macht.
    Das Ganze wird zusätzlich noch von unserem Energieberater (der uns ja auch die Empfehlung zur Dämmung gegeben hat) und von einem Architekt aus dem Bekanntenkreis ab und zu mal betrachtet.
    Aber auch die sind nicht explizite Experten im Bereich WDVS.

    Nach deren Einschalten haben die Handwerker schon ganz vielen Mängelbeseitigungen zugestimmt, bzw. wir haben uns auf Kompromisse geeinigt (z.B. Fenster, die haben ja schließlich zugegeben, dass es kein Einbau von außen war, aber ein kompletter Austausch wäre unverhältnismäßig gewesen) fangen aber jetzt wieder an, alles Kleinzureden und selbst bei den zugesagten Mängelausbesserungen zu verhandeln.

    Das Vertrauen in deren Fachkenntnis sinkt eben mit jedem Mangel, den wir finden, bei manchen reagiere ich vielleicht über (Platten waren falsch rum, ...), bei anderen (Kreuzfugen, Kleber in den Fugen, durchlaufende Fugen an den Fensteröffnungen, Platten ohne Kleber, .... steht in der DIN 55699 ) ist meine Skepsis absolut berechtigt gewesen.

    Langer Rede kurzer Sinn: Ich will, dass es wie von denen versprochen "fachgerecht" ist, dazu sind aber eben Quellen notwendig, wo ich das nachlesen kann. Hat jemand dazu möglichst allgemeingültige Quellen?
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  8. #7

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    hol dir einen öbuv SV für WDVS, die Firma nimmt dich nicht ernst da du mit deinem angelesenen Wissen nicht gegenhalten kannst.

    duchlaufende Fugen lassen sich z.b. nicht immer verhindern und sind zulässig (wie sollte man sonst Mineralwolle brandbarrieren über den Fenstern anbringen?).

    Es sit für die Firma wohl lukrativer einen Mangel kleinzureden als ihn zu beiseitigen, fachgerechtes Arbeiten ist da Nebensache.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    ob nun mit oder ohne planung muss der handwerker trotzdem mangelfrei leisten. die risiken werden jedoch größer wenn ohne planung gearbeitet wird. in deinem fall hätte man mit einer planung einen versatz oder eine falzausbildung in den fugen ins auge fassen können und dem handwerker dies als lösung vor arbeitsaufnahme mit auf den weg geben. vom handwerker kann man nicht während der ausführung solch eine lösung als gratisleistung erwarten. koordination ist etwas anderes als planung. der gutachter wird auch nur feststellen können, dass der mangel mit einer intelligenten planung vermieden werden konnte! eine mangelbeseitigung wird jetzt aufwändig.
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  11. #9
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    Hallo,

    danke für die Rückmeldungen.
    @uban: Wir haben jetzt einen Sachverständigen, der sich das mal anschaut, morgen bekommt ihr also ein Update.
    @rolf: klar, Koordination und Planung sind eigentlich 2 unterschiedliche Sachen, aber ich habe in meinen Mails immer klar gemacht, dass ich unter Koordination auch die Absprache verstehe, wie die Übergänge gemacht werden (also Planungsleistungen). Vielleicht war das nicht der richtige Fachbegriff, aber zumindest hätte die Rückmeldung kommen können, dass sie die Planung von mir erwarten. Hätte ich dann ja auch gemacht, aber ich hab die so verstanden, dass die das alles klären.

    Oder mal andersrum, eine Firma, die behauptet, dass sie schon viel Erfahrung mit Vollwärmeschutz sammeln konnte, die sollte doch auch Erfahrung mit solchen Übergängen haben? Es sollte dann doch normal sein, dass man, wenn man weiß, dass da noch eine Fassade dazukommt, auch entsprechend "breit" Dämmung aufs Dach draufgelegt wird, oder?
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