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  1. #1

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    Welchen Estrich oder Beton nehme ich zum füllen?

    Hallo,

    leider gibt es das den Thread Estrich und Bodenbeläge nicht im Altbau Thread, deswegen stelle ich meine Frage hier. Hoffe das ist ok.

    Ich habe ein Reihenmittelhaus aus dem Jahre 1978 gekauft und habe eine neue Heizung einbauen lassen. Dazu habe ich den Estrich an der Wand entlang (siehe Anhang) für die Kunstfoffheizungsrohre aufgestemt mit bzw. abgeflext.

    Mein Frage ist was nehem ich am besten um das wieder zu zumachen. Die Schlitze sind ca. 8cm hoch und 10cm breit. Mir wurde gesagt das man am besten Fließestrich nimmt, ein anderer sagt wiederum nimm einfach schnell Beton.

    Und was sollte ich unter den Estrich machen von wegen Schall?

    Der Estrich muss nicht unbedingt in drei Tag trocken sein. Als Bodenbelag kommen keine Fliesen.

    Danke für eure Antworten

    Gruß
    SaniMeck
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  2. Welchen Estrich oder Beton nehme ich zum füllen?

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  3. #2

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    wieviel aufbau hast denn noch in der höhe zum estricheinbau? beton scheidet wegen der korngröße aus.

    typischer fall von erst machen, dann nachdenken.
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  4. #3
    Shadowblues
    Gast
    Problematisch ist auch die Anbindung an den bestehenden Estrich. Grade nach Arbeit mit einer Flex entsteht eine grade Kante an welcher kein neuer Estrich / Beton kraftschlüssig anbringbar ist (ausser mit Kunstharz).

    Was ist unter dem Estrich? Was ist unter den Rohren? Was für ein belag kommt da drauf?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke für eure Antworten.

    Also unter den Rohren ist nur die Betonplatte. Der Heizungbauer hat gesagt da muss kein Styropor rein oder so weil die ja schon Isoliert sind. In der höhe habe ich noch ca. 5-6cm.

    Wie würdet ihr das machen, wenn man die Rohre nicht aufputz machen wollte? Uns wurde schon als Tip genannt das man an der gerade Kante schlitze reinflext.
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  6. #5

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    den schlitz hätte man breiter machen müssen, so dass links und rechts der rohre wenigstens ein 4 cm breiter streifen trittschalldämmung kommt. eine trägerplatte (blech) drüber gelegt, dass die heizungsrohre überdeckt sind. folie drauf und mit estrich aufgefüllt. nach dem durchhärten und durchtrocknen des estrichs die anschlussfuge kraftschlüssig verharzen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    ja das leuchtet mir ein, damit der estrich ein besseren halt und anschluss hat.
    Wenn ich jetzt den schlitz nicht breiter flexen will, was könnt ihr mir raten?
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  8. #7

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    Mhhh... Beten? Familienpackung AWG-Hormon-Pillen kaufen? Du erwartest jetzt allen ernstes, das wir dir Murks gesundbeten?
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  9. #8

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    leg unten einen pass geschnittenen randämmstreifen über die heizungsrohre, an der wand machst du ebenfalls einen randdämmstreifen und füllst den estrich ein. nach dem durchhärten und durchtrocknen des estrichs die anschlussfuge kraftschlüssig verharzen.

    danach kannst du nur hoffen, das es hält. meine einbauanleitung entspricht nicht den anerkannten regeln der technik, risiken bleiben bei dir.
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  10. #9
    Shadowblues
    Gast
    Wäre es nicht besser unten Perlite Schuettung reinzugeben? Dann eine Folie drueber, Randdaemmstreifen an die Seite und rein die Bruehe. Dann verharzen .. (was nicht billig ist)

    Roger
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  11. #10
    Themenstarter

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    Danke rolf a i b und Shadowblues, vielen Dank für die Tipps. Ich werde mal schauen mit welchen der beiden Varianten ich besser klar komme. Das mit der Perlite Schüttung hört sich auch nicht schlecht an.

    Aber was ist denn so teuer an dem verharzen? Ich sag mal ist ja nicht viel fläche.

    Und klar das Risiko ist immer auf meiner Seite wenn ich was selber mache als Hobbyhandwerker :-)
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    Shadowblues
    Gast
    Problem mit dem verharzen ist, dass die Suppe, wenn Du Pech hast, unten wieder rausläuft und nicht im Spalt bleibt. :-)

    Vielleicht hat ja jemand nen Tip wie man das verhindert.
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  14. #12

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    wen perlite, dann lieber als gebundene schüttung, ist einfach stabiler als das staubige zeug. die gebundene schüttung ziehst du mit oberkante der heizrohre ab. dann den dämmstreifen drauf und weiter, wie ich es beschrieben habe.

    alle medien sollten auf dem rohboden liegen. kreuzungen und überlagerungen mindern den estrichquerschnitt.
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