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Welches System/welcher Unterbau für FBH unter Industrieparkett?

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  1. #1

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    Welches System/welcher Unterbau für FBH unter Industrieparkett?

    Hallo zusammen,
    Ich hoffe auf Eure Unterstützung:
    Ich möchte eine FBH und Industrieparkett. Das Haus ist BJ 64, der alte Estrich ist raus. Das Haus ist nur zum Teil unterkellert, das Wohnzimmer z.B. nicht. Der Keller wird genutzt und z.T. Dann auch beheizt. Laut Parkettleger und Installateuren alles kein Problem. Aber jeder schlägt was anderes vor.
    Welches System ist hier optimal? Ich habe mit drei Installateuren gesprochen und bin jetzt sehr verunsichert.
    Ein Mattensystem ohne Estrich wäre dem Parkettleger am liebsten wegen der glatten Oberfläche.
    Der Hersteller weist aber darauf hin, dass der Fußboden dann federn kann. Trifft das auch bei 2,2 cm dickem Parkett zu?
    Der nächste Installateur empfiehlt Kupferrohre in Heissasphalt. Das ist aber teuer und die Oberfläche müsste noch geschliffen werden.
    Ist das wirklich notwendig?
    Mir geht es jetzt nicht darum, um jeden Preis billig wegzukommen. Ich möchte in dem Haus viele Jahre mit Freude wohnen. Möchte aber unnötige Ausgaben vermeiden.
    Danke für Eure Hilfe, Caya
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  2. Welches System/welcher Unterbau für FBH unter Industrieparkett?

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  3. #2

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    Wieviel Aufbauböhe steht zur Verfügung?
    Betonboden?

    Ich wüsste jetzt keinen Grund warum hier Heissasphalt und eine CU-FBH zum Einsatz kommen sollte. Das kostet ja ein Vermögen, wenn ich nur mal an die vielen CU Rohre denke die im Boden versenkt werden müssen. Wenn dann noch ein 22mm Parkett drauf kommt, muss die FBH mit engem Verlegeabstand realisiert werden, da solltest Du darüber nachdenken einen Kupfermine zu kaufen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,
    danke für Deine schnelle Antwort. Untendrunter ist Beton, der ist aber total huppelig. Die Aufbauhöhe soll möglichst gering sein, weil sonst die Türen zu niedrig werden. Heissasphalt wurde außerdem wegen der kürzeren oder nicht vorhandenen Trocknungszeit empfohlen. Was würdest Du raten?
    Viele Grüße Caya
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  5. #4

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    Mit "Aufbauhöhe möglichst gering" kann man nicht viel anfangen, da sollten schon Zahlen auf den Tisch.
    Erschwerend kommt hinzu, dass man entsprechend viel Dämmung braucht, gerade wenn sich darunter keine beheizten Räume befinden. Allein die Dämmung sorgt für eine erhebliche Aufbauhöhe.

    Ich würde wenn immer möglich einen konventionellen Aufbau bevorzugen. Der Vorteil ist, dass man da mit den geringsten Kosten rechnen kann. Es gibt aber auch Systeme die mit einer geringeren Aufbauhöhe aufwarten können. Eine Möglichkeit wären beispielsweise Trockenestrichplatten. Damit lässt sich die Aufbauhöhe um ca. 25-30mm reduzieren. Vorteil, man kann weiterhin die üblichen FBH Rohre (16mm od. 17mm) verwenden. Die gibt es preisgünstig an jeder Straßenecke.
    Dann gibt es Noppensysteme mit einer Aufbauhöhe von etwa 50mm mit 16er Rohr, und sogar mit ca. 30mm Aufbauhöhe und 14er Rohr. Erreicht wird das durch eine sehr geringe Rohrüberdeckung.

    Bei all den genannten Aufbauhöhen kommt noch Dämmung hinzu. Hierzu gibt es Normen (EN1264) und die EnEV will auch noch mitspielen. Unabhängig von irgendwelchen Normen sollte man allein schon aus Eigeninteresse das Thema Dämmung nicht vernachlässigen. Man will ja den Raum heizen und nicht den Keller darunter, oder gar das Erdreich unter´m Haus.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,
    Was ist denn ein konventioneller Aufbau? Ganz normaler Estrich? Welche Vorteile hat der Gegenüber dem von Dir erwähnten Trockensystem?
    Das mit der Dämmung leuchtet mir ein. Welches Material sollte das sein und was ist eine Vernünftige Stärke? gibt es irgendwas was nicht "ausdünstet"?
    Und: der betonboden ist sehr huppelig, muss das erst noch ausgeglichen werden?
    Sorry dass ich so nachfrage, aber von den "Fachleuten" Krieg ich keine Auskünfte....
    Liebe grüsse C.
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