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  1. #1

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    Fugendicke bei Poroton-Steinen mit Perliten. Sind 40 Steine = 10,00m?

    Ich plane grade einen Grundriss für ein Haus mit z.B. Poroton T8 36.5 P. Laut Datenblatt ist jeder Seit 24,8 cm breit. Da es ja sicher sinnvoll ist, wenn man möglichst wenig Steine schneiden muss, würde ich die Abmessungen gleich bei der Grundriss- und Fensterplanung einbeziehen.

    Frage ist nun, kann man davon ausgehen, dass ein Stein inkl. Fuge am Ende 25,0 cm ergibt? Also am Ende eine 10m Seite mit genau 40 Steinen gelegt wird? Was sind eure Erfahrungswerte?
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  2. Fugendicke bei Poroton-Steinen mit Perliten. Sind 40 Steine = 10,00m?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    du entwirfst gerade ein haus mit 10 m kantelänge, wenn ich das richtig verstanden habe. nach deinem beitrag kann man auch vermuten, dass du gleichzeitig in der werkplanung und statik steckst, wenn du die fensteröffnungen bereits so genau planst und das mauerwerk bereits detailliert festlegst.

    bist du dir sicher, dass du auf dem richtigen weg bist und dich nicht verrennen wirst?
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  4. #3

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    Steine müssen idR ohnehin irgendwo geschnitten werden. Warum solte man eine Grundriss zwanghaft um das Steinraster planen wollen.

    Hier wird genau verkehrt herum zu planen versucht.

    Man plant vom Großen ins Kleine / vom Groben ins Feine.

    Erstmal Räume sortieren, positionieren, ausrichten.

    Dann raumzusammehänge herstellen. Treppe nicht vergessen!

    Fassaden, aussichten, Ausblicke (achtung: einblicke,...)

    Aber hier: Wir bauen ein Haus gem. dem Steinraster.

    Wird sicher ein spannender Grundriss......
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  5. #4

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    Vielleicht bisschen offtopic, aber für mich interessant:

    Ich dachte immer, dass versucht wird im Hochbau/ vor allem Wohnungbau im 1/8-Meter Raster zu planen.

    So ist es uns Bauings in der Schule immer erzählt worden, dass das die Architekten so machen (sollten).

    Gilt das nun gar nicht mehr?
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  6. #5
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    Ich will nicht böse klingen, aber leider habe ich das nicht gefragt. Meine Frage war ganz konkret, wie dick die Fugen sind.

    So ganz doof bin ich auch nicht, um dass ich mein Haus nach Steinmaßen plane!!! Die 10m Kantenlänge waren auch nur ein Beispiel, um das Problem für euch möglichst einfach darzustellen. Grundrisse sind auch größtenteils schon fertig, es geht jetzt um die Details. Und wenn ich nun mal am Ende die Möglichkeit habe, z.B. ein Fenster um 10cm beliebig zu verschieben, ohne dass es Auswirkungen auf die Nutzung hat, dann mache ich dies doch gern.
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  7. #6

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    Ich dachte immer, dass versucht wird im Hochbau/ vor allem Wohnungbau im 1/8-Meter Raster zu planen.
    Natürlich wird man nicht ohne Not aus einer 3,00 m Öffnung eine 3,10 m - Öffnung zaubern. Da wird man bei 3,00 m bleiben oder 3,25 m ...

    Andererseits ergeben sich sehr oft Maße aus der Möblierung bzw. der Möblierungsmöglichkeit, den BH-Wünschen, oder irgendwelchen Gestaltungsideen.

    Dennoch: grundsätzlich solte man schon verschnittfrei oder verschnittarm zu planen versuchen!
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  8. #7

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    nach achtel-meter wird nach wie vor geplant, bei manchen auch nicht. raumlängen und -breiten sowie fenster-und türöffnungen lassen sich wunderbar im achtel-meter raster einplanen.

    Carstensson - deine fugen werden wohl 2 mm haben, hättest du auch selbst drauf kommen müssen, wenn du mit 248 mm steinen planst und wenig schneiden möchtest.
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  9. #8

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    ...wie dick die Fugen sind.
    Steinraster ist 25 cm. Stoßfugen werden stumpfgestoßen. Hier ist aber natürlich etwas "Spiel" (=Toleranz) mit drin, weil Steine nicht immer 100-%-ig maßhaltig sind.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Carstensson Beitrag anzeigen
    Also am Ende eine 10m Seite mit genau 40 Steinen gelegt wird? Was sind eure Erfahrungswerte?
    Nein,
    die Ecken werden mit Eckziegeln gemauert um einen Verband zu erzielen, in den meisten Wänden wirst du wohl auch Fenster und/oder Türen haben, in deren Laibungen wird mit einem T7 Halbstein gemauert (wegen der zusätzlichen Stege zur Befestigung der Fenster). Schneiden wirst du wohl fast immer müssen.
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  11. #10
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    Super. Danke für die konkrete Antwort. Dann werde ich mich mal ans Verschieben machen ;-)

    Soweit ich die Anleitung von Wienerberger verstehe, wird in den Ecken bei den 36,5er Steinern kein Eckstein verwendet, sondern einfach die Reihen jeweils alternierend übereinander gesetzt. d.h. ein längs angelegter 36.5er entspricht damit genau der Länge von einem 25er und einem Halbstein. Oder?
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  12. #11

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    Was bringt die ganze Planerei, wenn der Maurer dann anders anlegt?
    Das Herstellen von Öffnungen wird im Angebot mit einkalkuliert, und mit den Laibungssteinen gerechnet.
    Ein Passstück ist mit den heutzutage auf jeder Bautelle vorhandenen Steinsägen in fast jedem Maß herstellbar.
    Du wirst kein günstigeres Angebot erhalten wenn Du den Ausführenden stolz darauf hinweist die Wandlängen und Lagen der Öffnungen auf Steinmaße optimiert zu haben.
    Oder läuft hier gerade eine verklausulierte Ausführungsabfrage für DIY?
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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  15. #13

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    Einfach ab und an mal die Themen- und Beitragshistorie des TE beachten
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