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  1. #1

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    Frage Verlegung Stromleitung über fremnde Wohnung / Installationszonen

    Hallo zusammen,

    habe mal eine wichtige Frage an die Experten. Bei unsrer Wohnung in einem Mehrparteienhaus wurde von einer unter uns liegenden Wohnung 2 Stromkabel über einen Installations Schacht auf unsren Betonboden geführt. Anschließend wurden die beiden fremnden Stromkabel am Boden entlang ca. 2m entlang geführt in die Mitte des Raums und dann jeweils an 2 verschiedenen Stellen mittels Loch im Betonboden (vermutlich Kernbohrung) nach unten geführt. Schlichtweg es wurde in der Whg unter uns auf Schlitzen in der Decke verzichtet und der "Umweg" über unsre Wohnung genommen.

    Diese Methode der Installtion erfolgte natürlich ohne Rückfrage mit uns. Dies wird auch in den Nachbarwohnungen so gehandhabt, in jedem Zimmer sind etliche dieser fremnden Kabel vorhanden!

    Meine Fragen hierzu.

    Ist dies zulässig oder durch eine Bauvorschrift / Installationszonen Vorschrift verboten?
    Sollte ich einmal renovieren oder etwas umbauen müssen könnte ich die Leitungen ggf. beschädigen / Strom abzweigen von der andren Whg?
    Zusätzliche Stromleitungen im Schlafzimmer sind bestimmt nicht gesund wenn sie evlt. auch nochdazu unter dem Bett sind. Okay es kommt noch die Fussbodenheizung + Estrich darüber aber über einen Netzfreischalter muss man sich dann keine Gedanken mehr machen....
    Der Bauträger nimmt natürlich ein ordenliches Umplanungsbudget von den Kunden für extra Leitungsverlegung und stiehlt sich so für Ihn wohl sehr kostengünstig aus der Sache - ist dies legitim?

    Vielen Dank für Tipps vorab.
    Gruß, stevo

    P.S.:
    hatte die Suche angeworfen aber nichts konkretes gefunden, wobei ich mir gut vorstellen könnte das unser Bauträger nicht der erste ist der dies so handhabt.....
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  2. Verlegung Stromleitung über fremnde Wohnung / Installationszonen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wurde/wird die Kernbohrung nach den erforderlichen Brandschutz-Vorschriften ordnungsgemäß verschlossen?
    Die Leitungsverlegung ist suboptimal!
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  4. #3
    Themenstarter

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    aktuell sind nur die Löcher mit kabel drin ohne extrige abdichtung ect... denk das folgt evtl. noch. wie muss das abgedichtet werden?

    gibts eine grundlage aufgrund man den Bauträger auffordern könnte kabel in jeder eigenen whg zu verlegen?
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  5. #4

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    Du kannst froh sein, dass Du jetzt schon im Bau rumstiefeln darfst.
    Wenn Du den BT verärgerst sperrt er Dich bis zur Bezahlung der Schlußrechnung aus.

    Das Verlegen von Leuchtenzuleitungen über die Rohdecke der darüberliegenden Wohnung ist gängige Praxis.
    Dieser Bereich, einschließlich der Trittschalldämmung und des Estrichs gehört regelmäßig zum Gemeinschaftseigentum.
    Dazu muss Dich keiner fragen und es dürfte auch keine Kernbohrung sein, sondern eine kleines 12er Löchlein.
    Da wird nichts abgedichtet.

    Was daran suboptimal sein soll, lass Dir bitte von nolu erklären. Er soll Dir dann auch erklären, wie er Leuchtenauslässe in der Decke anfährt.
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  6. #5

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    Hört sich mal ganz danach an, dass einfach mal die Lampenkabel über die Rohdecke geführt wurden.
    Ist doch ganz normal... keinen Terz machen.
    Die sogenannten Kernbohrungen sind sicherlich in Dimension eines 12er oder 16er Bohrer...

    Oder hast du schonmal geschaut wo eure Lampenkabel so langlaufen? Wahrscheinlich durch die Bude über euch. Und nun?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Das Verlegen von Leuchtenzuleitungen über die Rohdecke der darüberliegenden Wohnung ist gängige Praxis.
    Dieser Bereich, einschließlich der Trittschalldämmung und des Estrichs gehört regelmäßig zum Gemeinschaftseigentum.
    Dazu muss Dich keiner fragen und es dürfte auch keine Kernbohrung sein, sondern eine kleines 12er Löchlein.
    Da wird nichts abgedichtet.
    Für Einzelleitungen durch raumabschliessende Bauteile mit Anforderungen an den Feuerwiderstand gelten Erleichterung, hier genügt wohl, die Öffnung rauchdicht zu schliessen.
    Anders sieht es mit den erwähnten Installationsschacht aus. Wenn sich dieser über mehrere Geschosse erstreckt (Mehrparteienhaus klingt erstmal danach) sind die Anforderungen an den Brandschutz zu beachten.

    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Was daran suboptimal sein soll, lass Dir bitte von nolu erklären. Er soll Dir dann auch erklären, wie er Leuchtenauslässe in der Decke anfährt.
    Naja, Leerrohre+NYM-J oder NYY-J in der Betondecke verlegt, wären auch noch gängige Varianten.
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