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  1. #1

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    Windrispenband & Dachfenster

    Hallo.

    Als ich heute Abend auf der Baustelle war, staunte ich nicht schlecht...
    Ist es normal, dass ein Windrispenband einfach mal so durchtrennt wird?
    Was wäre eine normale Ersatzmaßnahme, so wie es ist kann es denke nicht bleiben - da hätte man auch keins einbauen brauchen.

    Leider Architektin noch im Urlaub, ich leicht erregt und Bauleiter informiert...
    20130722_175420.jpg
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  2. Windrispenband & Dachfenster

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  3. #2

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    Nein, normal ist das nicht.
    Normal ist auch der Sparren-Bypass neben dem Fenster nicht oder das die Unterkante der Decke unterhalb der Oberkante des Fensters liegt.
    Ersatzmaßnahmen sollte der Tragwerksplaner vorgeben, er kennt (oder vermutet?) den Kräfteverlauf in diesem Dach.
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  4. #3

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    Du kennst Diese Art der Wechselung nicht? Ist doch gang und gebe, wenn man nur wenig Platz braucht...

    Fenster/Deckenschnittpunkt: Ist halt schon mal so, wenn wenig Platz ist, stört eher weniger, kann man mit Trockenbau trotzdem sauber hinbekommen...


    Mit der Windrispe ist doof... Da muß halt der Tragwerkplaner was zu sagen...


    *edit* Hab die Sparrenwechselmöglichkeiten gefunden als Bild...




    So, und nu gehe ich Sparren auswechseln und Fenster einbauen...
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  5. #4

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    Als Laie mal eine Frage zu der Einbauhöhe dieses Fensters, im Idealfall sollte doch das obere Innenfutter parallel zur Decke verlaufen, also quasi waagerecht (Lichteinfall/Luftzirkulation), dies scheint hier aber gar nicht mehr möglich zu sein oder täuscht die Optik?

    mfG

    JaquesTati
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  6. #5

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    gibts auf der anderen seite noch ein durchlaufendes Windrispenband?
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  7. #6

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    Egal - weil es wenn überhaupt - das für die andere Zugrichtung sein wird!

    Statiker her und Aussagen treffen lassen. Ich wage die Prognose, Begeisterung wird das nicht auslösen!
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Egal - weil es wenn überhaupt - das für die andere Zugrichtung sein wird!
    Hm jein... Die Kraftübertragung kann auch durch die Pfetten erfolgen. Das 2. Band mach das System meistends unbestimmt. Jetzt währe es warscheinlich bestimmt.

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Statiker her und Aussagen treffen lassen. Ich wage die Prognose, Begeisterung wird das nicht auslösen!
    Da stimme ich dir allerdings zu...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Ja Ninng Beitrag anzeigen
    Hm jein... Die Kraftübertragung kann auch durch die Pfetten erfolgen. Das 2. Band mach das System meistends unbestimmt. Jetzt währe es warscheinlich bestimmt.
    Hast Du Dich mal gefragt, wofür diese Bänder da sind, was sie aussteifen und wie die Kräfte in die Bänder kommen?
    Und in welcher Richtung die Bänder Kräfte ableiten können?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Hast Du Dich mal gefragt, wofür diese Bänder da sind, was sie aussteifen und wie die Kräfte in die Bänder kommen?
    Und in welcher Richtung die Bänder Kräfte ableiten können?
    Hast du dich mal gefragt wie der Kraftfluss in so einem Dach wirkt?
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  11. #10

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    Ja - und ne Antwort habe ich auch bekommen.
    Sogar zweimal!
    Einmal in der Lehre und einmal im Grundstudium im Fach Tragwerkslehre

    Gegenfrage - von welcher Kraft, die da fliesst (ich bleib mal bei dem falschen Ausdruck) redest Du denn. Wer/Was übt die worauf aus?
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  12. #11

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    Ja Ninng hat schon recht:
    Eine Dachausteifung muss nicht immer notwendigerweise über Rispenbänder erfolgen. Wenn die Pfetten unbeweglich verankert sind (z.B. über aussteifende Wände in Querrichtung zu Windlast und Pfette), sind Rispenbänder redundant.

    mfg Ortwin
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  13. #12
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    schon einmal so einen Dachstuhl gesehen? Bei der Geometrie des TE?
    Es gibt mehrere Möglichkeiten ne Hütte auszusteifen.
    Der TE hat nun mal durchgeschnittenes WR, weil man nachträglich ein DFF reingebastelt hat.
    Wer hat weitere Infos?

    Nebenbei: Das mit dem statisch unbestimmt und jetzt bestimmt - habe ich auch nicht verstanden...
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  14. #13
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    Ich trage mal noch ein paar Details nach.
    Es wurden pro Seite 2 Bänder gespannt.
    Pro Seite ist nun noch je ein Band intakt und eins eben durchtrennt... die Dachfenster waren von Anfang an bekannt für die Ausführung - keine kurzfristige Idee.
    20130627_175729.jpg

    Für uns heißt es also, bei dem TWP nachzufragen.
    Mal schauen was dabei rum kommt, werde weiter berichten...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Geht die Frage an mich, PeMu?
    Nein, ich bin auch nicht der Meinung dass das mit dem durchtrennten Windrispenband in diesem Fall in Ordnung geht, wohl eher nicht.

    Mein aufklärerischer Beitrag zielt vielmehr auf die landläufige Meinung ab, dass IMMER, IMMER ein Windrispenband notwendig ist, was ja so nicht richtig ist. Kommt immer drauf an, wie der Statiker das rechnet…
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  17. #15

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    Ich wollte damit sagen das es meist aussreicht eine Dachscheibe auszusteifen und das wenn in der anderen Dachscheibe das Rispenband in der selben Richtung noch intakt ist, es warscheinlich nicht zum versagen der Konstruktion in Folge von Exzentritäten und Windlast führen würde. (bewußt Konjunktiv). Da die Lastermittlung etc. nicht bekannt ist muss sowieso der Statiker sein OK geben.

    Zu Thema bestimmt/unbestimmt:
    Wenn man das Flächentragwerk nach der Fachwerkmethode Konstruiert und beide Dachscheiben aussteift, (wie hier geschehen) ist die warscheinlichkeit sehr groß das es sich dann um ein unbestimmtes system Handelt. nimmt man nun die Austeifung aus einer Scheibe raus wirds wieder bestimmt. (Abzählkriterium...)
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