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  1. #1

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    Geprägte Vliestapete auf Q2 (teilweise Putz geglättet, teilweise TB gespachtelt)

    Hallo liebe Foristen,

    meine Name ich Steffen. Meine Freundin und ich haben uns eine ET Wohnung, Erdgeschoss über Bauträger gekauft.

    Am Bauträger kann ich nichts schlechtes festmachen. Er ist sehr flexibel und gibt die im Kaufpreis veranschlagten Kosten für Dinge, die wir jedoch selbst organsieren oder anderweitig an Fremdhandwerker vergeben, vol weiter. Man merkt dass diese BT schon 25 Jahre am Markt ist und selbst aus der näheren Umgebung ist. Auch alle am Bau beteiligten Firmen sind im Umkreis von 30 km angesiedelt.

    Das Haus ist für 11 Wohnung konzipiert, Massivbauweise mit Tiefgarage, 24er KS + 14 cm WDVS. Filigran-Fertigteildecke mit Aufbeton, Wohnungsgröße 97 qm

    Im Wohnungsbereich haben wir jedoch nicht nur Massivwände, sondern auch einige GK Wände.

    So nun zu meinen eigentlichen Fragen:

    1. wir haben vom BT die Kostenberechnung für die Malerarbeiten, Ausführung mit Rauhfaser (fällt für uns aus) an Wänden und Decken inkl. "ebenflächigen Verspachteln" der Decken, sowie Acrylfugen ziehen bekommen.

    1.1. was ist mit ebenflächigen Verspchateln gemeint, nur die Stoßfugen der Fertigteile verspachteln und eine bündige Ebene mit der Decke herstellen oder auch Verspachteln von evt. vorhanden kleinen Löchern in der Deckenfläche

    1.2. Acrylfugen, da wurden 204 lfm veranschlagt. Ich fragen mich nur wo die überall hin sollen. Bei den verputzten Massivwänden und der Decke konnte ich keine Fugen mehr erkennen, die Trockenbauwände hatten zwar einen Spalt zur Decke, da wurde dann aber ein Band drübergeklebt und verspachtelt, hat der TB gemacht . Wo sollen all diese Fugen nun sein. Ok die Anschlüsse an die Fenster kann ich noch nachvollziehen, aber sonst? die Türen und Rahmen selbiger kommen erst nach den Malerarbeiten rein.

    1.3 sollten tatsächlich doch überall Acrylfugen an den Übergang von Decke zu den Wänden hin, wäre es nicht sinnvoll, dass diese erst nach ein paar Monaten oder einem Jahr nachträglich gezogen werden, wenn das Gebäude fast getrocknet ist und evt. vorhandene Anfangssetzungen beendet sind. Und können wir das nich selbst machen, beim Bauträger sind 1,35 € netto/lfm angesetzt.


    2. wir wollen ja keine Rauhfaser und stehen nun vor der Entscheidung was wir machen. glatte Vliestapete inklusive Spachtelung auf Q3 Niveau kostet in etwa 1500€ netto Aufpreis (4,5 € x 330 qm Fläche)
    oder aber eine Vliestapete die geprägt ist wie die Erfurt 917 oder die günstigere Variante Erfurt 4300 . Wir haben uns gedacht, da die Tapete ja ähnlich wie Rauhfaser geprägt ist, werden eventuelle Unebenheiten gut kaschiert. Bei den vereinzelt vorhandenen Kellenschlägen, ich glaube es sind in der ganzen Wohnung 4 oder 5 Stück, bin ich mir nicht sicher ob die nicht zumindest nachgespachtelt werden müssen.
    In einer Studie der Firma Knauf habe ich nun gelesen, dass diese geprägten Vliestapeten auf Oberflächen in Q2 funktionieren und die Übergänge auf den Trockenbauelementen einwandfrei überdecken. Hat jemand von hier schon Erfahrungen mit diesen geprägten Vliestapeten, sowohl an Decken als auch an Wand.

    Uns persönlich würde ja die geprägte Oberfläche schon gut gefallen, zumal wir sonst viele Hochglanzmöbel haben und alles glatt wollen wir dann auch nicht.

    PS: über den BT sind für die Tapezierarbeiten folgende Preise veranschlagt, wie gesagt bezogen auf Rauhfaser

    Wände inkl. Streichen 5,80 €/qm netto
    Decke spachteln, Tapezieren, inkl. Streichen 7,35 €
    Acrylfugen 1,35 €/lfm netto


    Über aufschlussreiche Antworten würde ich mich sehr freuen.

    Gruß
    Steffen
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  2. Geprägte Vliestapete auf Q2 (teilweise Putz geglättet, teilweise TB gespachtelt)

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    zu 1.1
    Sollte in Deiner Baubeschreibung stehen. Ansonsten gibt es die Qualitätsstufen Q1-Q4, Spezifikationen dazu kann man online finden.

    zu 1.2
    Jetzt nicht, aber geh mal davon aus, dass sich die Wände/der Boden (Estrich) noch setzt. Mit Acry können kleinere Risse überbrückt werden.

    zu 1.3
    Ja, siehe oben. Oder zu besserst in 1-2 Jahren nochmal aus.

    zu 2
    Q2 und Rauhfaster geht schon bzw. liegt an Euren Ansprüchen. Ich persönlich finde Vliestapeten besser, wegen Rissüberbrückung und Entfernbarkeit. Der Verarbeitung ist aber schwieriger, falls Ihr das selbst machen wollt.

    Die Preise sind ok, mit Material?
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  4. #3
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    Hallo @ einmal

    wir wollen gar keine Rauhfaser haben.

    Was wir uns vorgestellt haben ist die Vliestapete von Erfurt entweder die 917 oder die 4300 sowohl an den Wänden, als auch an den Decken. Nur wird doch immer davon geredet bzw. ist das ja auch Erfahrung der Fachleute, das glattes Vlies nicht bei Q2 geht, da dann die Übergänge und Unebenheiten der Oberfläche voll durchkommt. Deswegen wollen wir ja solch eine strukturierte Vliestapete nehmen, erstens soll die die Übergänge gut decken und soll das bei Q2 gehen.

    PS: wir wollen definitiv nicht selbst tapezieren, da wir dafür nicht die Erfahrung und die Zeit haben und man soll ja nur das selbst machen, was man auch kann.

    Einzig die Wandflächen malern würden wir selbst wollen und die Acrylfugen setzen
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  5. #4
    Themenstarter

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    Kann mir eventuell noch jemand anderes Erfahrungen oder nützliche Infos geben. Gerade auch nochmal in Bezug auf die Acrylfugen. Nach allem was ich gelesen habe, ist es bei einem Neubau unsinn die gleich nach dem Tapezieren zu setzen, da hier noch mit Setz und Schwundrissen zu rechnen sei, bzw. die Acrylfugen bei ordentlicher Tapezierarbeit sowieso unnötig sind.
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