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Keller zubetonieren?

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  1. #1

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    Keller zubetonieren?

    Hallo Forum,

    ein Verwandter hat ein Gebrauchthaus geerbt, welches er kernsanieren möchte. Dieses besitzt einen Keller, Höhe ca. 180 cm, welcher halb aus der Erde steht. Dies führt dazu, dass man zum Zutritt in das Wohnhaus zunächst einmal eine Treppe erklimmen muss.

    Da an dem Haus noch ein großer Schuppen incl. Garage vorhanden und somit ausreichend Stauraum denkt er darüber nach, den Keller zuzuschütten /zubetonieren zu lassen. Dies geschieht aus zwei Gründen:

    - der Keller ist wie gesagt nur ca. 180 hoch, er selbst aber 187. Der Stauraum wird durch die Garage / Schuppen ausreichend sein.
    - er möchte die Treppe als Zugang zum Haus weg haben, da er (wie ich finde) vorausschauend denkt und in "20 Jahren den Rollator nicht erst die 5 Stufen hochschleppen" möchte.
    - er und seine Familie lieben hohe Decken

    Der vorhandene Fussboden soll also "nach unten" durchgebrochen werden; der noch-Keller bis auf nahezu Grundstücksniveau angehoben werden, also quasi eine 80 cm "Bodenplatte" und darauf dann eben der normale Fussbodenaufbau incl. FBH, so dass in Summe dann der neue Fussboden EG auf Grundstücksniveau ist (incl. bodenebene Türen zum Garten etc.).

    Nun die Frage: Hat jemand Erfahrungen damit? Welche Firma würde so etwas machen? (keine Namen, nur das Gewerk). Hier sind sicher doch auch statische Belange zu berücksichtigen? Ich sagte ihm auch schon, dass er dann auch entsprechend die Steckdosen und Lichtschalter runtersetzen müsste, aber das würde er in Kauf nehmen.

    Dank euch
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  2. Keller zubetonieren?

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  3. #2

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    Hier muss erstmal geplant werden.
    Angefangen bei der Untersuchung ob man die jetzige Decke über KG so einfach abbrechen darf bis über Umplanung von Fenstern, Türen, Haustechnik (wie schon angedeutet), Abdichtung, etc. muss da was geplant werden.
    Also klassischer Gang zum Architekten.

    Physisch ausführen tun die Arbeiten dann entspr. handwerkliche Gewerke.
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  4. #3

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    Da soll er erstmal mit dem Statiker sprechen, ein Baugrundgutachten wird wohl auch nötig werden, denn immerhin kommt ja "etwas" Gewicht dazu.

    Ausserdem bedenken, dass alle Leitungen (Elt, Gas, Wasser, Abwasser) im EG neu müssen. Und die Fenster dann plötzlich auf Scheitelhöhe sitzen.

    Und eine Treppe ins OG gibts auch? Wenn ja - die wird samt Deckenloch nicht mehr passen.
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  5. #4

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    bei derartigem umbauaufwand könnte abbruch und neubau preiswerter ausfallen.
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