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WDVS ohne Dämmung der Sockel

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  1. #1

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    WDVS ohne Dämmung der Sockel

    Guten Tag,

    im Frühjahr diesen Jahres haben wir die Fassade mit 12 cm Polystrol dämmen lassen. VOrher wurden die Fenster ausgetauscht und erneuert.
    Allerdings wurde an dem Sockel ( Sockelhöhe 50 cm) nichts gemacht. Das huas ist zum grossen Teil unterkellert ( 70 %).
    DIe Kellerdecke ist auch nicht gedämmt.

    Könnte ich Probelme bekommen was Wärmebrücken angeht ? Könnte ich dadruch ejtzt auch meinem Haus schaden ?
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  2. WDVS ohne Dämmung der Sockel

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  3. #2

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    müsste man rechnen. Also eine Wärmebrücken-Detailuntersuchung. Pauschale Aussagen sind schwer, wenn man gar nichts weiß, sogar unmöglich.
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  4. #3
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    was kann den im schlimmsten fall passieren ??
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  5. #4

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    Zitat Zitat von GencAguila Beitrag anzeigen
    was kann den im schlimmsten fall passieren ??
    Was heißt im schlimmsten Fall? Dass ein Flugzeug auf Ihr Haus stürzt? Dass Ihr Haus unbewohnbar wird? Dass Leitungen einfrieren? oder dass man nacharbeiten muss?
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  6. #5
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    was kann im schlimmsten fall bei einer nichtdämmung des sockelbereichs passieren, war die frage gemeint...
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  7. #6

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    Hi,

    wir haben von zwei Jahren aus Kostengründen das gleiche gemacht, allerdings mit 16cm WDVS. Wir hatten damals alles mit einem Architekten besprochen und er meinte, da gibt es keine Probleme. Im schlimmsten Fall ist der Keller halt kälter als der Rest des Hauses (Baujahr 1968) bzw. muss stärker beheizt werden. Aus Kostengründen hat er uns eine Dämmung der Kellerdecke empfohlen (die wir aber aus Zeitgründen noch nicht gemacht haben ). Bisher keine Probleme außer 1000-1500 Liter Heizöl weniger pro Jahr :-)

    Ich würde vielleicht an Ihrer Stelle nochmal 100-150 Euro in die Hand nehmen und einen Fachmann kommen lassen, der sich das anschaut und ein paar Tipps gibt. Wenn die gut sind (wie z.B. Kellerdecke dämmen). Hat man das Geld schnell wieder reingeholt.

    lg,
    Christian
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  9. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Theoretisch wird es in einem Gebäude innenseitig an keiner Stelle kälter, wenn man außen teilweise Dämmung aufbringt. Bei der Kombination neue Fenster + WDVS passiert aber folgendes: Um die selbe Behaglichkeit (Stichwort kalt "abstrahlende" Wände) zu erreichen, wird weniger Raumtemperatur benötigt. Durch dichtere Fenster steigt die rel. Luftfeuchte im Raum, außer man passt sein Lüftungsverhalten konsequent an. Beides führt dazu, dass auf weiterhin ungedämmten Bereichen die Schimmelgefahr steigt (niedrigere Oberflächentemperatur + mehr Luftfeuchte). Das könnte hier im Sockelbereich der Fall sein. Vielleicht nicht mitten auf der Wand, aber im Bereich der Außenecken des Gebäudes. Besonders kritisch wird es, wenn da auch noch ein Möbelstück in der Ecke steht.

    Ich würde das im Winter beobachten. Sollte es tatsächlich Probleme mit Schimmel oder gar Tauwasser geben, müsste der Sockel gedämmt werden, am besten 30 cm tief ins Erdreich. Eine Dämmung der Kellerdecke bringt zur Lösung dieses Problems eher nichts, da der Haupt-Wärmestrom schräg nach unten außen über den Sockel zur Außenluft führt und nicht Richtung Keller.

    In dem Beispielfall, den ich mal hatte, war die Temperatur im Sockelbereich auf 50 cm Breite zwischen +12,5°C und knapp 10°C, die DIN 4108 verlangt an der kältesten Stelle +12,6°C.

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  10. #8
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    Vielen Dank für die ausführlichen ANtworten..

    wie ist es allerdings im Dachbereich , vor allem bei DAchschrägen... denn die Dämmung geht ja nur bis zu den dachschrägen.... und zur zeit ist nur der dachboden gedämmt ( geschossdecke) abe rnicht die schrägen...

    Ist da das selbe prinzip wie beim sockel ??
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