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  1. #1

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    Dämmung oberste Geschossdecke

    Hallo Forengemeinde,

    ich habe mich als Eigentümer eines ca. 80 Jahre alten Hauses mal bei euch angemeldet, da in den nächsten Jahren doch einige Sanierungsarbeiten anstehen.

    Eine Maßnahme, die ich kurzfristig durchziehen will, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke. Zum Ist-Zustand: Es handelt sich um eine Holzbalkendecke, die unten mit Brettern verschalt und verputzt ist. Die Zwischenräume der Balken ist mit Lehm ausgefüllt, nach oben befindet sich keine Abdeckung, d.h. der Lehm ist von oben sichtbar.

    Ich habe nun vor (in Eigenlesitung), oben eine weiter Balkenlage aufzubringen, die Räume zwischen den neuen Balken mit Isolierung zu füllen und das ganze oben mit einer Spanplattenlage begehbar zu machen. (Der Dachboden wird auf absehbare Zeit nicht als Wohnraum benötigt, daher auf jeden Fall Kaltdach)

    Nun zu meinen Fragen:
    - Welches Dämmmaterial eignet sich? Mineralwolle? Glaswolle? Wie sieht es mit den Kosten aus?
    - Welche Plattenart eignet sich zur Abdeckung? Spanplatte? OSB? Die Beanspruchung ist ehr gering. Soll nur ein sauberer Abschluss sein.
    - Thema Dampfsperre! Hier habe ich schon die verschiedensten Meinungen gehört. Ich persönlich habe Angst, daß mir das Haus sozusagen untern Hintern weggammelt wenn ich den Dachboden Luftdicht abschließe!(Ich bin bislang heilfroh, das ich mit Schimmel etc. überhaupt keine Probleme habe!!) Außerdem sehe ich echte Schwierigkeiten in der Realisierung einer 100% dichten Dampfsperre! Bitte um Meinungen und Praxiserfahrungen....

    Danke & viele Grüße,
    Altbau
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  2. Dämmung oberste Geschossdecke

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von saarplaner
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    Also bevor du hingehst und zusätzliches Gewicht auf die alte Holzbalkendecke bringst, muss erstmal die Tragfähigkeit und der Zustand dieser Decke bestimmt werden (Statiker, evtl. In Verbindung mit einem Zimmerer.

    Aus deiner Fragestellung scheint durch, dass du keinerlei Erfahrung mit solchen Arbeiten hast. Gerade dann sind grobe Fehler vorprogrammiert (mach dich mal mit der Funktionsweise einer Dampfsperre vertraut). Du brauchst hier erstmal jemanden, der mit dir ein Konzept bezgl. Dämmung erstellt, also einen erfahrenen Energieberater im Bereich Altbau.
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  4. #3

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    @Altbau: Um die Sätze des Saarplaners zu verdeutlichen: Die von Dir angedachte "Lösung" wird dir wahrscheinlich Tauwasser in die Konstruktion bringen!

    Abgesehen davon, dass Du die Details nicht beherrschen wirst.

    Du musst nachdenken über: Wärmedämmung in der Fläche, Dampfdiffusion, Wärmebrücken (welche verschärft werden, wenn die Flächen gedämmt werden), Luftdichtigkeit, Tragfähigkeit ...

    Mehr ist leider von einem Forum aus dazu nicht zu sagen.
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  5. #4
    Avatar von Flocke
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    Hallo Altbau. Die Dämmung bei Dir wird wohl komplexer als es Dir lieb ist. Von einer 100% Dampfsperre muß man Dir sowiso abraten. Lieber eine diffusionsoffene Dampfbremse verwenden. Eine Dämmung oberhalb der Lehmschicht wird in großen Teilen wirkungslos bleiben, da unter dem Lehm sicherlich noch eine Luftschicht von gut 10 cm vorhanden sein wird. Hier muß also ein gesammtes konzept erarbeitet werden, das in sich aufeinander abgestimmt ist. Voreiliger Aktionismuß ist hier fehl am Platz
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke für die schnellen Antworten!

    Also ich bin natürlich Laie, habe mich aber schon ein wenig mit dem Thema auseinandergesetzt. Was mich dabei störte - und daher meine Dampfsperrenfrage - ist die teilweise schon extrem kontroverse Argumentation Pro - Contra. Vielleicht können ihr mir ja mal sagen welches Dämmsytem bzw. welche Maßnahmen allgemein für die Beschriebene Sitation eingesetzt werden??? Bin mir bewusst daß man das am besten vor Ort beurteilt, es geht jetzt nur um grundsätzliche Einschätzungen.


    Danke,
    Altbau
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