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  1. #1

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    Baugrube zu tief, was nun

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage bezüglich Baugrubentiefe.

    Folgendes: Wir haben ein leicht abfallendes Grundstück. nach Druchsprache mit dem Architekten wie tief die Baugrube sein sollte, habe ich einen Tiefbauer beauftragt die Baugrube auszuheben. Leider habe ich und mein Architekt uns missverstanden. Ich bin von dem Nullpunkt Grundstück ausgegangen und er von Nullpunkt Ergeschoß im Haus (Höhenmeter waren in dem Plan angegeben).

    Nun ist die Baugrube ca 70cm zu tief!


    nun meine Fragen:


    Ist es möglich einen Teil der erde wieder n die Baugrube zu schütten und alle 10 Zentimenter mit einer Rüttelmaschine zu verdichten (ich weiß, ich habe hier keine bodenklassen angegeben, leider noch nicht informiert)? Würde diese Maßnahem ausreichen? Was passiert, wenn der Boden nicht komplett verdichtet ist? Gibt es noch andere Möglichkeiten, wie z.b. nur mit Kies und Splitt auffüllen?

    Mein Architekt meinte, er würde eventuell an allen 4 Ecken Stützpfeiler einarbeiten.


    Vielen Dank für Eure Antworten


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  2. Baugrube zu tief, was nun

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  3. #2

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    Ob das ausgehobene Erdreich für einen tragfähigen Wiedereinbau geeignet ist, kann der Baugrundgutachter sagen.
    Sand wäre es wohl, bindiger oder schluffiger Boden (Lehm z.B.) wohl kaum.
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  4. #3

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    70 cm zu tief‼ Kann eigentlich gar net sein!
    Wenn das Schnurgerüst stimmt, darf doch so ein Fehler nicht passieren, denn erstens spricht ja der Architekt die Arbeiten mit dem Erdbauer vor Baubeginn durch und zweitens kann der Erdbauer selbst ja auch Pläne lesen.
    Und Nullpunkt Grundstück – so was gibt’s überhaupt nicht.
    Und was sollen das für 4 Stützpfeiler sein? Hoffentlich weiß dein Architekt was er tut…
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  5. #4

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    70cm zu tief....das gibt endlich mal richtige Einkaufsmengen für den Beton.
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  6. #5
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    Wie gesagt, war meine eigene Schuld, ich bin vom Nullpunkt Grundstück ausgegangen und er von Nullpunkt Ergeschoß im Haus (Höhenmeter waren in dem Plan angegeben. wir haben in unserem Gespräch nur von Nullpunkt geredet und ich habe die Infos an den Tiefbauer weitergegeben. Nur leider den falschen Nullpunkt. So wie ich das jetzt verstanden habe, wird die Sache teurer aber ist auch kein weiteres Problem zum verdichten (Sand oder verdichtungsgeeignete Erde)?
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  7. #6

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    baugrundgutachter einschalten und von ihm das material, einbauweise und den verdichtungsgrad beziffern lassen. alles andere kann zu setzungen mit nicht überschaubaren folgen führen.
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  8. #7

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    evtl. zumindest mit einem Teil der zusätzlichen Höhe den Keller höher bauen...? Zieht aber auch ein bisschen Planungsaufwand nach sich. z.B. Entwässerung, Treppe etc. etc...
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  9. #8
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    Naja, wird das noch mehr Höhen und Tiefen im Zuge des Baus geben?

    - selbst beauftragt -> keine Bauleitung insgesamt, BL überhaupt beauftragt?
    - Baugrundgutachter an Bord?
    - Abstimmung zeitlich erfolgt über wen?
    wird im Raum Stuttgart gebaut? anstehender Baugrund? Sohle gegen Aufweichen geschützt? (Nässeempfindlichkeit der Böden, dann muss das mehr ausgebaggert werden.) Was für eine Gründung (die vier Eckpfosten sollen welchen Sinn haben)?
    Sand ist hier ein kostbares Gut, eher Mineralgemisch, Betonrecycling. Für den Wiedereinbau der anstehenden Böden hier müßte gekalkt werden. lohnt bei der kleinen Fläche nicht.
    usw.
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  10. #9

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    Ich glaube, ich würd den Keller einfach 70 cm höher machen... Platz kann man doch nie genug haben für Regale... Endlich mein eigenes Hochregallager
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  11. #10
    Avatar von alex2008
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    das eine oder andere Baugrübchen habe ich ja schon mal ausgebaggert.
    Aber bisher wurden mir fast immer die NN-Höhe der Aushubsohle genannt und mir auch immer ein Höhenfestpunkt und dessen NN-Höhe gezeigt.

    bei den wenigen Fällen Wo nicht waren sich die Planer noch nicht ganz einig welche Tiefe notwendig ist oder man hat nie jemanden mit auch ein bischen Ahnung gesehen.
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  12. #11

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    Wenn der Achi die bauleitung macht, dann könnte er folgendermaßen vorgehen:
    Verschiedene Lösungen samt geschätzter Kosten und Folgen anbieten:
    z.B. Höherer Keller (falls möglich)-> Treppen etc.
    Auffüllen mit Bestandsboden
    Pfeiler: Da wäre ich nicht sicher, ob da 4 ausreichen-> Statiker. unser Häuslein steht auf 10, (12,80x8,50 Grundfläche) der Nachbar mit dem kleinsten Haus (9x10) immer noch auf 6.
    Auch evtl Folgen für die Bauzeit bedenken.
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  13. #12
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    Wo ist der TE abgeblieben?
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  14. #13
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    kennt irgend jemand noch Gründe, was für dieses gottverdammte Architektennull spricht?

    außer NN bzw. heute NHN kommt uns nichts auf den Plan.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    kennt irgend jemand noch Gründe, was für dieses gottverdammte Architektennull spricht?
    Dass größere Häuser meist komplexe vertikale Maßsysteme haben, in denen man es sich unnötig schwer macht, wenn da bspw. steht: OKRD = 580,59 m ü. NN / OKFFB = 580,71 m ü. NN, statt OKRD = -0,12 m / OKFFB = 0,00 m und lediglich einmal im Plankopf steht (+/- 0,00 m = 580,71 m ü. NN). Für die allermeisten Gebäude ist die absolute Höhenlage von Bauteilen nur zweimal wichtig, nämlich beim Erstellen der Bodenplatte und beim Erstellen der Attiken bzw. Firste. Alles andere bezieht sich nur auf das interne System. Das ist bei öffentlichen Erschließungsanlagen natürlich anders.
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  17. #15

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    Im Industrie- und Gewerbebau planen wir auch immer mit +/-0.00 auf einen (oder mehrere) Festpunkt(e) im Werksgelände bezogen Plus Angabe +/-0.00m = xyz.99m u.NN. So können wir sehr gut mit den Plänen aus den 50er und 60er Jahren operieren und unsere Pläne auch in vielen Jahren noch verwenden, egal on NN, HN, NHN, DHHN, ETRS, GPS, Gallileo usw. Einzige Ausnahme: Höhenangaben für Entwässerung und sonstige Anschlüsse der örtlichen Ver- und Entsorger am Übergabepunkt. Nur das muss dann immer wieder kontrolliert und angepasst werden.

    Gruß
    Holger
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