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  1. #1

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    Böse Bruchsteinkeller - Mäusebefall

    Hallo an alle und ein großes "Hilfe, die Mäuse kommen".
    Wer hat sowas schon erlebt?

    Situation: Siedlungshaus ohne Tierhaltung, Vollunterkellert 60 cm Bruchsteinmauerwerk in Lehm, beidseitig unverputzt
    EG zweischaliges Mauerwerk 20 cm,
    umlaufende Sperrung unter der obersten Bruchsteinlage.
    Fußboden 50 cm über Gelände,

    Problem: Mäuse haben sich in den vergangenen beiden Jahren im Bruchsteinmauerwerk eingenistet und legen dieses nun frei,
    dh. sie wühlen sich durch die Fugen, welche durch die unregelmäßigen Steine sehr groß sind.
    Jetzt sind das Löcher und bei Regen läuft mir das Wasser in den Keller.
    Aber das Hauptproblem was ich seit gestern sehe ist, dass sich der Mauerwerksverband auflößt, d.h. die Last wird nicht mehr richtig flächig abgetragen,
    sondern eher punktuell, glaube ich, denn ich hab festgestellt, dass schon 2 der Bruchsteine frische Risse haben.

    Fragen: Wie bekomme ich das läßtige Mäuseproblem im Keller in den Griff, bevor die "Lieben" es sich im ganzen Haus bequem machen oder zwischen den EG Wänden spazieren gehen.
    Am Anfang hab ich's mit Mäußetötulin (Giftweizen aus dem Handel) versucht, aber diese Tierchen sind wohl langsam resistent dagegen.
    Und was noch wichtiger ist, wie kann ich die Fugen fachgerecht schließen?

    PS: Ich habe eine Katze, leider rassig und fürs fangen zu alt.

    Über Hinweise und Tipps wäre ich sehr erfreut. carmio
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  2. Bruchsteinkeller - Mäusebefall

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  3. #2

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    Ist der Mensch heutzutage nicht mehr imstande sich einiger Mäuse zu entledigen?!
    Folgende Vorgehensweise geordnet nach Eskalationsstufe:
    1. Fallen
    2. Gift (was gescheites, nicht das vom Baumarkt)
    3. Katze die fähig ist Mäuse zu fangen
    4. Kammerjäger

    und am Schluss gegen einen Wiederbefall vorbeugen. Mäuse leben nur da wo es was zu fressen gibt
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  4. #3

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    Zitat Zitat von nachttrac Beitrag anzeigen
    Ist der Mensch heutzutage nicht mehr imstande sich einiger Mäuse zu entledigen?!
    Folgende Vorgehensweise geordnet nach Eskalationsstufe:
    1. Fallen
    2. Gift (was gescheites, nicht das vom Baumarkt)
    3. Katze die fähig ist Mäuse zu fangen
    4. Kammerjäger

    und am Schluss gegen einen Wiederbefall vorbeugen. Mäuse leben nur da wo es was zu fressen gibt
    Ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass ich jemals eine bessere Antwort gelesen habe
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  5. #4

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    Zitat Zitat von nachttrac Beitrag anzeigen
    Ist der Mensch heutzutage nicht mehr imstande sich einiger Mäuse zu entledigen?!
    Ich war letztens mit unserem Kurzen in einem Freizeitpark in Brühl, da war eine Konditorei von Mäusen befallen und ehrlich gesagt wir konnten es von Anfang an nicht, mussten üben und lernen und erst bei der dritten Fahrt hatten wir jeweils hohe Zählerstände.
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  6. #5
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    Guten Morgen

    und danke für die 4 hilfreichen Tipps nachttrac

    Fallen - ja, auf den Gedanken bin ich als erstes auch gekommen - es stehen in jeden Kellerraum 2, leider haben die Tierchen die noch nicht entdeckt, sollen sogar welche mit speziellen Lockstoff sein, die Fallen, aber denkste, wie gesagt seit 1 Jahr leer.

    Gift - Giftweizen für viel teures Geld, sollte was Gutes sein. Wird gern gefressen. Danach ist für kurze Zeit Ruhe. Aber nicht lange, und es ist eine neue Öffnung an anderer Stelle. Wo bitte bekomme ich was besseres - wirksameres her?

    Katze - hab ich wie gesagt und nur weil sie alt ist und keine Zähne mehr hat, muß ich sie nicht entsorgen. Neue Tiere kommen nicht mehr in Frage. Muß man dauerhaft und regelmäßig versorgen. Nur von Mäusen werden die auch nicht satt, vor allem wenn die mal weg sind.

    Kammerjäger - hatte ich auch schon mal - Pustekuchen

    Mäuse leben nur da wo es was zu fressen gibt - Scherzkeks -

    An den Dosen haben die sich noch nicht vergriffen, sonst steht nix essbares rum. Im Gegenteil, ich hab's ausprobiert und 2 Äpfel hingelegt, die lagen wochenlang unberührt rum und wurden faul. Im Keller hab ich auch noch keine Maus gesehen. Da kommen die nicht rein. Die Leben in der Bruchsteinwand und ernähren sich vom Fugenmaterial. Das ist das Einzige was verschwindet.

    Oder die holen sich das Futter von draußen. Aber bitte keinen Vorschlag wie Rasen zubetonieren und Beete pflastern. Die Nachbarn wohnen 30 m entfernt, die haben Tiere und Landwirtschaft - kann ich aber nicht verbieten.

    Oder lebt da was anderes in meinem Gemäuer???

    Ich brauch was konstruktives. Ich dachte evt. hätte jemand schon ein ähnliches Problem gehabt und die Traumlösung.

    Ich wünsche ein angenehmes Wochenende carmio
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  7. #6

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    Zitat Zitat von carmio Beitrag anzeigen
    Die Leben in der Bruchsteinwand und ernähren sich vom Fugenmaterial.
    Das ist bemerkenswert. Preisfrage: Aus was besteht das Fugenmaterial und: Fressen die das wirklich oder benutzen sie es zum Nestbau? Es wäre in der Tat eine Sensation auf Nagetiere zu stossen, die sich von mineralischen, anorganischen Material ernähren. Vielleicht wäre ein Foto hilfreich. Eine andere Lösung wäre vielleicht den Tieren als "Opferanode" die optimalen Materialen zur Verfügung zu stellen.
    Alternativ zur Katze gäbe es noch einige Reptilien die sich zur Mäusebekämpfung eignen. Wegen Gift: Ich wage zu behaupten, das der nächste Landwirt in seinem Geheimvorrat eine Essenz hat, die heutzutage nicht mehr erhältlich ist, oder nur über Osteuropa zu beziehen ist.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von nachttrac Beitrag anzeigen
    Wegen Gift: Ich wage zu behaupten, das der nächste Landwirt in seinem Geheimvorrat eine Essenz hat, die heutzutage nicht mehr erhältlich ist, oder nur über Osteuropa zu beziehen ist.
    Die sind nämlich nur deswegen verboten weil der böse Staat nicht will, dass die schlauen Bauern ihre Mäuse loswerden.
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  9. #8

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    Also, wenn es die klassischen Brandmäuse sind - die können etwas fettem Speck, über einer Gasflamme (Feuererzeug) angeröstet bis er duftet, nicht wiederstehen. (meist klappt die Falle binnen Minuten. Ich würde behaupten (ohne es beweisen zu können) das wenn der Speck keine Interessenten, findet es keine Brandmause sind.
    Es giebt dann natürlich noch Spitzmäuse - aber als Insektenfresser und Naturgeschützt ist das dann alles nicht mehr so einfach....
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  10. #9

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    Ich würde drüber nachdenken, nicht die Mäuse "zu behandeln", sondern deren Wohnung. Selbst wenn man die jetzige Mäusepopulation im Umkreis von 15m um das Haus komplett elemieren könnte, würden zeitnah aus der Umgebung wieder Bewohner einziehen. Also nicht die Population plätten, sondern den Lebensraum lebensunwert machen.

    Hier könnte helfen die Fugen des Mauerwerks (und damit die bereits vorhandenen Hohlräume) mit einer nichtquellenden Zementschlämme zu verpressen. Damit würden die Gänge und Nesthöhlen mit einem von Mäusen nicht "abbaubaren" Material geflutet und die Steine wieder stabliisiert. Das ganze muss natürlich vorher von Fachleuten (Statiker, Sachverständiger für Gebäudeschäden - hier am besten einer mit Erfahrung an richtig alten Gemäuern (Kirchen, Rittergüter, Burgen) begutachtet und geplant werden. Gegebenenfalls ist auch einer äußere (Neu-)Verfugung notwendig. Hier aber auf keinen Fall auf eigene Faust rumbuddeln!
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  11. #10

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    Mäuse fängt man mit Nutella!!!

    So geschehen bei einer Bekannten.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Zitat Zitat von nachttrac Beitrag anzeigen
    Es wäre in der Tat eine Sensation auf Nagetiere zu stossen, die sich von mineralischen, anorganischen Material ernähren. Vielleicht wäre ein Foto hilfreich.
    hier: http://www.allmystery.de/dateien/mt6...einlaus.jpg?nc
    mehr dazu: http://www.youtube.com/watch?v=DVKsbeayihI
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  14. #12

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    In Deiner ganzen Beschreibung gibt es doch nicht einen einzigen konkreten Hinweis, dass das wirklich Mäuse sind.
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