Werbepartner

Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Wien
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    18

    Flachdach als Warmdach - Diffusion?

    Hallo zusammen,

    leider konnte ich bisher nichts zu meiner Frage finden. Folgender Dachaufbau (von außen nach innen):

    EPDM-Folie
    XPS
    Bitumenbahnen geflämmt (Dampfbremse)
    Stahlbeton

    Also ein Warmdachaufbau. Ich frage mich allerdings, ob bei diesem Aufbau nicht Feuchte entstehen kann zwischen innerer Dampfsperre und äußerer Abdichtung? Beide Materialien sind ja nicht diffusionsoffen. Angenommen, ich erstelle das Flachdach im Sommer (warme, feuchte Luft). Jetzt wird es Winter, die eingeschlossene Luft kühlt ab und kondensiert. Wie kann diese Feuchte abgeführt werden? Ich vermute zwar, dass die Wassermengen sehr gering sind, aber dennoch entsteht eingeschlossene Feuchtigkeit.
    Normalerweise sagt man ja, außen diffusionsoffener als innen zwecks Abtransport der Feuchtigkeit...

    Sind hier Probleme vorprogrammiert? Ich spreche jetzt nicht von "typischen" Flachdachproblemen durch das geringe Gefälle, sondern nur das oben beschriebene Phänomen.


    Bei der Gelegenheit:

    Welche Flachdachaufbauten sind aus der Erfahrung heraus problemlos und möglichst langlebig? Kriterium: Tragkonstruktion Stahlbetondecke (vermutlich zwischen 16 und 20cm je nach statischer Erfordernis) und insgesamt < 35cm Gesamtstärke (excl. einer eventuellen Dachauflast durch Kies oder Substrat)

    Was spricht beispielsweise gegen ein Umkehrdach mit Verbundabdichtung im Gieß- und Einrollverfahren (z.B. http://www.dachabdichtung-bvg.com/index_e.htm) und wasserableitendem (diffusionsoffenem) Vlies über der Dämmung zur Vermeidung des umkehrdachtypischen U-Wert Abschlags? Das wurde mir von einem Bauherren als sehr fehlertolerant und langlebig nahegelegt, der beruflich mit Versicherungsschäden zu tun hat, nahe gelegt. Klingt für mich auch ganz schlüssig, ich würde mich dennoch über weitere Meinungen und Erfahrungen hiezu oder andere Ideen freuen.

    lg Thomas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Flachdach als Warmdach - Diffusion?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    12.2005
    Ort
    Hückeswagen
    Beruf
    Baufachberater + Staatl. geprüfter Hochbau
    Benutzertitelzusatz
    Dachdecker+Hochbautechniker
    Beiträge
    11,917
    Wo ist das Problem, das sich bei xps etwas Feuchtigkeit niederschlägt? Ist bei Flachdächern oft genug so, das sie unter der Oberlage etwas Feuchtigkeit haben. Ist aber kein Problem... Das kann der Aufbau problemlos ab nur wissen das oft Dachdecker nicht. Die machen im Spätsommer das Dach auf am frühen morgen und wundern sich wieso die Folie nass ist von Unten. Natürlich ist dann das Dach abgesoffen... Oft Quark, Da schlägt sich nur ein Hauch Feuchtigkeit nieder, der tut keinem weh... Rest ist komplett trocken, keine Gefahr...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Wien
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    18
    Dass das Dach von den geringen Mengen nicht absäuft, ist mir schon klar.

    Schimmelwachstum oder sonstiges Zeug kann durch die Feuchtebelastung nicht entstehen?

    Sind auch keine Frostschäden an der Abdichtung zu befürchten, wenn die kondensierte Feuchtigkeit direkt darunter im Winter gefriert? Das ist nämlich meine große Sorge, hab ich oben vergessen zu schreiben.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen