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Strauchungetüme & jährlicher Strauchschnitt

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  1. #1

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    Strauchungetüme & jährlicher Strauchschnitt

    Schönen Sonntag erstmal,

    ich habe eine Böschung/Hang von ca. 15m Länge und Breite von 1.50 - 4m,
    Steigung zwischen ca. 60-80% schwankend.
    Oberseits des Hanges standen bis vor 5 Jahren 3 große Fichten,
    Hangbepflanzung waren/sind immernoch Azalee, Schneeball, Deutzien, Berberitze, Forsythien und Pfeifenstrauch.

    Die beiden letzteren kosten mich seit den letzten 3 Jahren zunehmend Nerven hinsichtlich
    Strauchschnitt, weil sie wachsen wie die Hölle, seit sie Licht haben.
    Die Berberitze hab ich auf Stock gesetzt, sonst wäre ich an die Pfeife und die Forsythien teils nimmer rangekommen.

    Die Pfeifensträucher als auch die Forsythien bilden jährlich meterhohe 'Schiesser' en masse aus,
    mach ich da beim Schneiden vielleicht etwas falsch? Ich schnitt die 'Schiesser' bisher bei ca. 0.5 - 1m Höhe über Boden ab,
    aber das werden immer mehr.
    Auch hab ich das Gefühl, dass Forsythien Ausläufer bilden, ursprünglich waren es zwei Sträucher, mittlerweile besteht der halbe Hang aus Forsythien?

    Der Pfeifenstrauch bleibt zwar an seiner Stelle, vereinnahmt aber immer mehr Fläche,
    mit teilweise auch über zwei Metern hohen Trieben jährlich.

    Hab gestern 3 und heute 4h geschnitten, mittlerweile hab ich zwei Anhängerladungen voll Strauchschnitt hier rumliegen,
    4 werdens wohl werden.
    Letztes Jahr wurde ich nach 2 Hängern voll, von der städtischen Deponie drauf hingewiesen, wieviel m³/Haushalt zulässig seien,
    okay - fahr ich halt nach Adorf hoch, das Handgeld was die verlangen, nicht der Rede wert ...

    Aber es nervt einfach, also dieses jährliche Strauchgebändige, was gefühlt immer mehr wird.

    Was tun sprach Zeus?

    Ich bin fast an nem Punkt zu sagen, den halben Hang zu roden und mit Azaleen/Rhododendren/Hortensien zu bepflanzen,
    die Erde dort dürfte sauer genug sein, wegen der alten Fichten vormals. Wäre das eine Abhilfe?

    Bin ganz schön lang geworden, Danke fürs Lesen und nochmehr Danke für einen Rat,

    lg trekkie
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  2. Strauchungetüme & jährlicher Strauchschnitt

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    azaleen und rhododendren lieben es eigentlich eher schattig-halbschattig .... ohne die fichten eher nicht gegeben .ich würde da eher richtung mahonie , scheinquitte , schneeball nur nicht den gemeinen, spieren und so denken . die sind nicht so wital , wuchern also nicht so.
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  4. #3

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    gibt auch Rhododendren, die die Sonne lieben.

    LG - Gisela
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    gibt auch Rhododendren, die die Sonne lieben.
    sie lieben sie nicht , sie kommen aber damit einigermassen zurecht .
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  6. #5

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    Diese kommen sehr gut mit Sonne zurecht:
    Alpenrose Rhododendron hirsutum, Rhododendron ferrugineum, Rhododendron carolinianum, Rhododendron russatum) und deren Hybriden, Yakushimanum-Hybriden.

    LG - Gisela
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  7. #6
    Themenstarter

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    Okay, danke Josef & Gisela.

    Also sollten Forsythien & Pfeifenstrauch weitestgehend raus? Also doch tlw. Roden, zumindest die Forsythien?

    Rhodos mögen keine Vollsonne - is mir klar -ist aber ein Osthang und für ausreichend Wurzelfeuchte könnte Mulch aus Fichten/Eibenschredderei sorgen.

    Nochmal fix zu dem jahrlichen starken Austrieb der Forsythie & des falschen Jasmin, mach ich da ggf. was falsch beim Beschneiden?

    Achja nochwas, hab Anfang letzten Jahres da 4 Coloradotannen gesetzt ( selber verschult als Jährlinge, jetzt 5 Jahre alt), die waren heuer total zugewuchert, musste die ordentlich freischneiden, weil total verdämmt innerhalb eines Jahres.

    Nachdem ihr beide Euch über eine Neubepflanzung geäussert habt, geh' ich davon aus, dass der alte hangbewuchs raus sollte/muss?
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    alte unkraurstraücher wie forsythien und ähnliches kann man zwar durch geschickten schnitt etwas zähmen , aber es lohnt sich nicht .

    lass dir in einer vernünftigen baumschule ein sortiment langsamwachsender gehölze zusammenstellen und alles wird schön .
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  9. #8

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    kann für die Forsythien an den Hang ein kleiner Bagger hin? Wenn das schon so viele geworden sind und die da auch schon einiges an Jahren stehen, wird das per Hand eine richtige Arbeit.

    LG - Gisela
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  10. #9
    Themenstarter

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    Bilder sagen mehr als Worte, sind aber über 5 Jahre alt.

    Bild 1: Zustand in etwa vorher

    Bild2: Baumkletterer

    Bild 3: nach dem Fällen

    Wiegesagt, seit 3 Jahren nach der Baumfällung kämpfe ich gegen den enormen Zuwachs des ehem. Unterbewuchses und kein Ende in Sicht.

    Bleibt wohl wirlkich nur abzuwarten, bis sich die abies concolor und die zwei p. ponderosa etabliert haben und für genügend Verschattung sorgen,
    kann aber noch ne Ecke dauern. Bis dahin bleibt wohl nix als der jährliche Megastrauchschnitt.

    lg Nancy
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  11. #10
    Themenstarter

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    Okay - danke, das war es was ich wissen wollte, die Forsythien und die Hasel/Ahörner gehören gerodet, sonst krieg ich da nie Ruhe rein.

    Danke euch beiden,
    lg Nancy
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  12. #11
    Avatar von ars vivendi
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    In jungen Jahren kann man sie mit Verjüngungsschnitten noch im Zaum halten, je größer das Wurzelwerk wird umso mehr machen die Sträucher dann was sie wollen. Jeder Schnitt wird mit doppeltem Trieb belohnt, also raus das Zeug.
    Die Coloradotannen haben dort bald wieder Schatten gebracht.Sind sie einmal eingewachsen legen sie recht gut los.(und sehen wunderschön aus)
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hallo nochmal,

    und auch ein spätes Danke noch an Sascha für die direkten Worte.

    Ich bleib mal in dem Faden, weil ähnliches Problem, nur andre Stelle.

    hang.jpg

    Das Bild ist vom letzten Frühjahr, sieht deswegen noch etwas kahl da aus,
    mittlerweile ists da alles andre als kahl.
    Haselnüsse (einen Riesenbusch 3-4m, hier nicht mehr im Bild, haben wir heute abgesägt),
    wilde Ahörner, Buchen, Mahonien, eine Art Teppich aus Spireen und sehr, sehr viele Adlerfarne.

    Entlang der Mauerkrone der unteren kleinen Mauer (wo der Zaun ist) war kein Durchkommen mehr, nur noch Gestrüpp ohne Ende
    und natürlich entsprechend viel Grün-/strauchschnitt.

    Hang roden, wäre das Beste, aber schlecht für die Hangbefestigung selber, Bagger kommt dort keiner hin und manuell - kannste vergessen.
    Mal gesponnen, angenommen der Hang wäre gerodet, würde ich da Geranium pflanzen wollen, weil die machen absolut schnell dicht, der Unterwuchs käm nicht erst hoch und die Arbeit hält sich in Grenzen.
    Aber im aktuellen Zustand da Geranium zu etablieren kann ich mir nicht so recht vorstellen, das wird denke nix.

    Lange Rede usw. ..., so geht das auf Dauer nicht, da muss ordentlich Grund reingebracht werden, aber wie?
    Ein Freund, gelernter Gärtner und seeeehr öko eingestellt, hat sogar das böse R....U.-Wort ins Spiel gebracht, das will was heissen,
    aber ich fürchte, das bringt nicht allzuviel, denn bei 1x wirds nicht bleiben.

    Ich würde lieber das gesamte Hangdreieck bodentief absäbeln/-sägen und mit schwarzer Folie 2-3 Jahre abdecken und danach dort versuchen,
    irgendwas in Richtung Geranium zu etablieren.

    Was meint Ihr, würde das funktionieren?
    Wenn ja, wo am besten besorgt man sich geeignete Folie? (sind ca. 50qm abzudeckende Fläche, Neigung 60-70°)

    Danke für jeden (auch andersgelagerten Rat) bzw. stellt euch vor, das wäre eures, was würdet ihr machen?

    lg trekkie
    --
    ps: nochwas zu den Farnen & Spireen, ich mag die sehr, aber wehe wenn sie losgelassen (sich wohlfühlen) ...,
    das allein wäre ja noch zu händeln, aber man blickt ja im Unterwuchs derer gar nimmer durch.
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  14. #13
    wasweissich
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    das böse wort mit R und U ist schon ziemlich böse und meistens schon einmal anzuwenden . leider ist aber schon recht spät im jahr , könnte also doch zu spät für alles auf einmal hin . und wenn man vorher absägt ist die behandlung sowieso hinfällig,

    für einen solchen hang wird auch nicht die 08/15 folie hinhauen ....

    eine durchaus vertrekkiete vertrakkte situation
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Es gibt wenig Probleme beim Bauen die man nicht mit 2 - 3 kg TNT lösen kann...
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  17. #15

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    Mir ist auch spontan das R... Wort durch den Kopf gehuscht, bevor ich es dann gelsen habe.
    Abdeckfolie: Nimm doch eine Bauplane, gibts in jedem Baumarkt.
    Allerdings versickert dann auch das Wasser nicht mehr (gut, das hilft auch, wenn drunter alles absterben soll, dann trocknet auch alles aus) und Du musst schauen, dass die Enwässerung unten klappt. Nicht dass sich der Nachbar dann daran stört, dasss das Wasser immer zu ihm rüberschießt.
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