Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Unterhaching
    Beruf
    Dipl. Kfm.
    Beiträge
    89

    Holzvertäfelung an der Decke des Gäste-WCs

    Hallo zusammen,

    unser Gäste-WC (1,50m*1,90m) befindet sich im Keller und hat an der Decke leider ein paar offen liegende Leitungen (Entlüftung Hebeanlage, Licht für den Spiegel, Abwasser). Ich würde diese gerne nun verstecken und dachte an eine Holzvertäfelung. Im Haus ist eh viel Holz verbaut und auch das Gäste-WC hat ein großes Fenster mit Holzrahmen. Geplant sind auch noch ein paar Lichtspots in der Decke.

    Letzte Woche hat uns das Badezimmer in einer Ferienwohnung gut gefallen, da sah die Decke so aus:


    Jetzt war ich gestern mal beim Obi um nach Holz zu schauen. Dort gibt es die Vertäfelung in Fichte oder auch Douglasie. Letztere ist etwas dunkler und macht qualitativ auf mich einen besseren Eindruck. Aufgrund der sehr kleinen Fläche, spielt der Preisunterschied eigentlich keine Rolle. Ich würde nun an den Seiten und in der Mitte Querlatten befestigen und daran die Vertäfelung anbringen. Abschlussleiste würde ich als Vierkant wie auf dem Foto anbringen, das hat mir ganz gut gefallen.

    Meine Frage nun: Wäre Douglasie geeignet? Muss das Holz noch lasiert/lackiert werden? Gilt so ein Gäste-WC mit Waschbecken und WC als Feuchtraum? Das Holz ist noch etwas rauh, wobei das bei uns im Sichtdachstuhl ebenfalls so ist, ich muss es also nicht unbedingt schleifen, oder?

    Vielleicht kann mir hier jemand ein paar Tipps geben.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Jörg
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Holzvertäfelung an der Decke des Gäste-WCs

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Duisburg
    Beruf
    Maler und Lackierer
    Beiträge
    621
    ein gäste wc ist kein feuchtraum, in dieser hinsicht brauchst du dir keine sorgen machen, douglasie ist definitiv besser als die billige fichte, ob du mit der rauhen oberfläche leben kannst musst du selbst entscheiden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Freerider Beitrag anzeigen
    Ich würde nun an den Seiten und in der Mitte Querlatten befestigen und daran die Vertäfelung anbringen. Abschlussleiste würde ich als Vierkant wie auf dem Foto anbringen, das hat mir ganz gut gefallen.
    Vorsicht, das ist bei 1,5m und den üblicherweise dünnen Brettchen zu wenig. Abstand der Lattung 40cm oder kleiner. Darauf achten, dass die Lattung ordentlich befestigt wird, ach wenn das Gewicht der geringen Fläche nicht so gewaltig ist.

    Wegen der Oberfläche, das ist Geschmackssache.Ob man diese mit einer Lasur versieht, und welche Lasur man nimmt, das hängt auch vom Material ab das man bekommt, und wie das Ganze dann optisch wirken soll bzw. muss. Bei einem Gäste-WC im Keller dürften solche Punkte aber wohl eher eine niedrigere Priorität haben. Mein Vater pflegte immer zu sagen "hast Du gute Material gekauft, dann sparst Du Dir viel Zeit bei der Nachbehandlung. Hast Du billiges Material gekauft, dann kaufe am besten noch einen Eimer Buntlack dazu und schmiere den auf die "Bretter" damit Du das Unglück nicht jeden Tag sehen musst".

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Unterhaching
    Beruf
    Dipl. Kfm.
    Beiträge
    89

    Holzvertäfelung an der Decke des Gäste-WCs

    Erstmal vielen Dank soweit! Die Douglasiebretter waren deutlich dicker als die billige Fichte, da könnten die drei Auflagepunkte wohl reichen, aber das schaue ich mir nochmal an.

    Kann einer auf dem Foto erkennen, was das für ein Holz ist? Das gefällt mir farblich sehr gut!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Freerider Beitrag anzeigen
    .... da könnten die drei Auflagepunkte wohl reichen, .....
    Es geht nicht um das "könnte" sondern um das was fachgerecht ist. Die Unterkonstruktion hat ja mehrere Aufgaben.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    08.2013
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    559
    In der Unterkonstruktion auch die Einbautiefe der Spots beachten und nach Möglichkeit anfällige 12V Trafos für die Lichtversorgung vermeiden. (Stichwort: GU10)
    Ebenso beachten, dass Nadelhölzer nachdunkeln, d.h. die ehemals blassen Kieferpanelen gehen vom Farbton nach einigen Jahren ins rötliche über, ähnlich dem verlinkten
    Foto oben.

    Bei der UK sollten tatsächlich mind. 40cm Abstand eingehalten werden - Fugen sollten ebenfalls jeweils auf der UK aufliegen.

    Und der beste Freund beim Verlegen von Paneelen ist der Elektrotacker, sehr viel besser und schneller als die Methode mit Nagel und Krallen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Bauking Beitrag anzeigen

    Bei der UK sollten tatsächlich mind. 40cm Abstand eingehalten werden -
    Du meinst wohl max. 40 cm.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    08.2013
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Ingenieur
    Beiträge
    559
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Du meinst wohl max. 40 cm.

    Gruß
    Ralf
    Jepp, da hast du wohl recht.

    Der Threadstarter sollte sich die Verlegeanleitung gut durchlesen, da sind die empfohlenen Abstände immer angegeben
    und für sauberes und schnelles Schneiden der Paneelen ist eine Kappsäge sehr hilfreich.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Je nach Paneele und Verlegemuster wären eine Kapp-Zug Säge vorzuziehen.

    Aber bei den paar Bretterchen reicht zur Not auch ein Küchenmesser.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Unterhaching
    Beruf
    Dipl. Kfm.
    Beiträge
    89
    Danke für die weiteren Tipps! Also tippt ihr auf Kiefer als Holzart auf dem oben geposteten Foto?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    es gibt so schöne DIY-magazine oder foren ..
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  14. #12
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Unterhaching
    Beruf
    Dipl. Kfm.
    Beiträge
    89
    Hast du auch Beispiele oder Links?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen