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Gartenhütte / Dachverbesserung ?

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  1. #1

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    Frage Gartenhütte / Dachverbesserung ?

    Hi,

    Ich habe im Garten eine neue Gartenhütte (benutzt als Geräteschuppen):
    28cm Holzbohlen, Grundriss am Boden 2.5 x 3.5m mit Satteldach. Das Dach ist
    derzeit nur mit Dachpappe gedeckt (jede Dachflächen 2.1 x 3.1 qm).
    Die Gartenhütte steht im Schwarzwald auf 900m mit dem entsprechenden Klima
    (Regen, Schneelasten).

    Ich würde das Dach gerne etwas besser decken, um die Hütte wirklich regendicht + langfristig
    haltbarer zu machen.

    Dazu folgende Fragen:
    1. Welches Vorgehen / Material empfiehlt man dafür ?
    Bitumenwellplatten werden zwar intensiv beworben, sollen aber nicht so toll sein (warum ?).
    2. Wie entscheidend (für die Haltbarkeit der Hütte) ist der (gut gemachte) Anbau einer Dachrinne ?

    Ich wollte bisher eigentlich nicht mehr als 1000 Euro ausgeben für das Dach, eher weniger.

    Schöne Grüsse !
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  2. Gartenhütte / Dachverbesserung ?

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  3. #2
    Themenstarter

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    Ich vergass: Dachneigung ist ca 12°.
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  4. #3

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    Wie alt ist die Hütte?
    Ist die "Dachpappe" fehlerhaft?
    Soll sie entfernt werden?
    Was hat die Dachrinne damit zu tun ob das Dach haltbar ist/wird?
    Gibt es optische Anforderungen?

    Ich möchte mal das Stichwort "Bitumenschindeln" in den Ring werfen. Sind preisgünstig, gibt es in vielen Farben, sprich farblich kann man diese an das Umfeld anpassen. Man muss nur darauf achten, dass diese auch für die 12° Dachneigung geeignet sind, fachgerechte Verlegung vorausgesetzt. Die Hersteller fordern dann üblicherweise eine Unterlage aus Bitumen (deswegen meine obige Frage nach dem Alter etc.).

    Eine weitere Möglichkeit wäre eine Eindeckung mit Blechen, auch das kann optisch sehr ansprechend gestaltet werden.

    Fachregeln (Unterkonstuktion, Belüftung usw. ) sind natürlich einzuhalten, aber das sollte für einen Dachdecker selbstverständlich sein. Ich würde mich auch einmal in der Gegend vor Ort umschauen was, wo, wie dort so gebaut wird, und ein Dachdecker vor Ort kann sicherlich auch über einige Erfahrungen berichten.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    bei 12 Grad mach eine vernünftige Dachrinne dran, und ein Schweißbahndach oder ein gutes Foliendach. Dann hast du Ruhe...

    Wichtig ist das die Dachränder sauber ausgeführt werden.

    Die Dachrinne sorgt dafür, das deine Hütte trockene Füße behält, Spritzwasser klatscht sonst immer ans Holz unten...
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  6. #5

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    Entweder Pappe drunter lassen und ne Bahn Selbstklebende rüberhauen, anschließend Bitumendachschindeln für die Optik rüber und du hast Ruhe. Oder Pappe komplett runter Selbstklebende auf Holz inkl. Dampfdruckausgleichsschicht und ebenfalls Schindeln drüber. Traufeinhang und Rinne ran, Zinkkantung um den Abschluss und du solltest lange Ruhe haben. Sollte alles auch locker mit deiner Preisvorstellung machbar sein.

    Kannst natürlich auch ne PYE S5 rüberschweisen, anstatt der Schindeln. Für einen unerfahrenen aber sicherlich komplizierter.
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  7. #6

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    Vergiss Pappschindeln, bei 12 Grad bist du damit im roten Bereich, die Dachneigung ist einfach zu flach...

    Abdichten oder Blech drauf. Wenn die Hütte nicht im direkten Sichtbereich ist: Schweißbahn...
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  8. #7

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    Solange er unter den Schindeln eine vernünftige Abdichtungslage gebracht hat, kann er die Schindeln doch trotzdem benutzen? Die dienen dann doch lediglich der Optik sowie dem UV Schutz der Abdichtungslage. Oder liege ich da jetzt falsch? Unterschreitest du bei 12 Grad nicht auch die Anforderung an Blechprofilen?
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  9. #8

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    Und wie willste die Pappschindeln befestigen? Kleben? Ich nagel die und das gibt Löcher...

    Blechprofile kann man je nach Dachgröße ab 3 Grad nehmen, da ist das kein Problem...
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  10. #9

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    Gut, ich nagel natürlich auch. Recht hast du sicherlich, dass du nen Schweizerkäse aus der Bahn machst. Sah jetzt nicht so das Problem bei den 3 Grad unter der zulässigen Verwendung in Kombination mit einer Selbstklebenden.

    Wie siehts bei Blechprofilen mit Schwitzwasser aus? Immerhin durchschraubst du ja mit den Schrauben ebenfalls die DD Lage. Zumindestens kenne ich das nur so, dass du ne Konterlattung mit Nageldichtband, Lattung und darauf die Platten verschraubst. Wegen Hinterlüftung, Schwitzwasser usw.
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  11. #10

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    Ist komplizierter, ich bevorzuge deswegen die Schweißbahn
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  12. #11

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    Dann aber auch ne talkumierte Vorweg Wobei das schweißen auch auf ne DD gehen würde. Ich bezweifel aber das ein Laie den richtigen Flammpunkt auf Anhieb schafft und ihm bei der Neigung wahrscheinlich bei zu hoher Temperatur die Bahn weglaufen würde. Ich würde zumindestens ne Krise bekommen bei Haufen Fußtapsen und nem Wellamadella-Naht... Aber versuchen kann man es ja...
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  13. #12

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    Mit Schweißbahn meinte ich eine bituminöse Abdichtung. Ob nu Schweißen oder eine SK ist mal egal.. Aber da sind keine blanken Nägel drin
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  14. #13

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    In den Schindeln auch nicht, die liegen doch in der Überdeckung Nein, recht hast du wohl.
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  16. #14

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    In Hedwig Holsten-Land kann das funktionieren. Aber nicht im schneereichen Schwatzwald bei 900m Ü.NN. Da ist viel zu viel Schnee im Spiel welcher abtaut und dann eindringen kann. Bei regen kann es funktionieren
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  17. #15
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    OK, danke für Eure Kommentare. Ich wusste gar nicht, dass es selbstklebende Dachpappe gibt. Gut zu wissen !
    Schindeln sind mir zu löchrig (Nägel), zu viel Arbeit und die Optik ist für mich nicht so extrem wichtig, da ich eher
    seitlich auf die Hütte schaue.

    Die Hütte ist (nagel)neu. Aus Zeitmangel hab ich sie aufbauen lassen. Leider haben die Monteure die Nägel teilweise
    schräg in die Pappe geschlagen, so dass Löcher entstanden sind. An einem Astloch in einem Brett der Decke habe ich
    jetzt schöne Tropfen wenn's regnet. Toll. Merke: nicht jeder der sich als Handwerker verkauft, ist auch einer.
    Wenn ich's (mit Zeit + amateurhafter Vorsicht) selber gemacht ghätte wäre es besser gewesen.

    OK, aber ich denke, eine verschweiste Bitumenabdeckung klingt gut. (vom Dachdecker)

    Aber keiner sagt was zu den Bitumenwellplatten. Taugt wohl gar nichts, oder wie ?
    (ich wollte noch einen kleinen Holzunterstand (70cm tief) neben die Seitenwand stellen, da würde
    ich wohl so eine Behelflösung wählen...

    Danke nochmal !
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