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  1. #1

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    Befestigung Dampfsperre an Wand

    Hallo zusammen,

    ich bin mir nicht sicher, ob der Wandanschluss der Dampfsperre bei mir korrekt ausgeführt wurde:

    Hier die Reihenfolge der durchgeführten Arbeitsschritte:

    Zuerst sind die Wände verputzt worden (Kalkputz auf Poroton-Mauerwerk).

    Danach wurde der Trockenbau gemacht.

    Die Dampfsperren-Folie wurde nicht mit eingeputzt sondern jeweils auf den letzten Sparren vor der Wand getackert und in Flucht zum letzten Sparren auf die Wand (bzw. auf den Putz) getackert. Dann wurde entlang dem Tacker der Dichtstoff eingespritzt.

    Danach wurde dann die Lattung + Konterlattung draufgeschraubt und dann die Gipskartonplatten.
    Der überschüssige Teil der Folie, der manchmal noch an den Gipskartonplatten rausgeschaut hat wurde mit einem Cuttermesser abgeschnitten.

    Ist das so in Ordnung, sprich eine mögliche Ausführungsvariante (ich weiß mittlerweile, das es mehrere gibt...)?

    Falls es so nicht richtig ist: Habt ihr irgendein Dokument,mit dem ich das dem Bauträger beweisen kann?
    Denn wenn ich ihm das ohne einen handfesten Beweis sage, red ich bei dem leider gegen eine Wand...

    Anbei auch noch ein Foto von einer Beispielwand.

    Name:  Dampfsperre.jpg
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    Viele Grüße

    Baulaie
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  2. Befestigung Dampfsperre an Wand

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  3. #2

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    Folie an die Wand getackert? Wo ist der Dichtstoff, zwischen Folie und Wand?
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    Folie an die Wand getackert? Wo ist der Dichtstoff, zwischen Folie und Wand?
    Jep, entlang dem Tacker wurde der Dichtstoff eingespritzt. Der Tacker diente hier quasi zum fixieren der Folie an der Wand, damit man den Dichtstoff anschließend sauber zwischen Folie und Wand einspritzen kann, ohne dass die Folie immer weg"lappt".
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  5. #4

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    da bleibt mir nur noch anzuzweifeln, dass der Dichtstoff im Sinne des Herstellers verarbeitet wurde.
    Die Verarbeitungsrichtlinien kannst Du beim Hersteller (wenn bekannt) nachlesen, ansonsten suche bei z. B. SIGA, Knauf oder Isover, die sind alle ziemlich gleich
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  6. #5
    Avatar von Peeder
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    im Sinne des Herstellers verarbeitet wurde.
    d.h. , eine richtig dicke Raupe Kleber zwischen Folie und Wand, und wehe, an einer Stelle einen Milli zuwenig .

    Das Bild lässt auf eine professionelle Truppe schließen, oder fachlich gute Arbeit.
    Gut, das kann täuschen, so kannst du ja @ Gipser seinen Rat folgen, denn nachprüfen ist mit einen Öffnen der Decke verbunden.Rings herum, und so lange, bis ein Fehlerchen gefunden wird .

    Penibel genau muß dann die Art und Form der Klebestellen betrachtet werden, nachmessen , und jeden Millimeter zuwenig rügen.


    Wie wäre es mit einen blow door Test ??????????????

    Ich halte es immer so, hat der Bauherr Zweifel, wird ein blow door Test gemacht, ist alles OK zahlt der Bauherr, ist nicht i.O. zahle ich, beseitige Mängel, und lasse nochmals auf meine Kosten einen Test machen .


    Peeder
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  7. #6

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    Auch wenn das eventuell Profis gewesen sind, die Kabeldurchdringung ist aber verbesserungswürdig. Und über das Getackere an der Wand kann man auch geteilter Meinung sein.

    mfG

    JaquesTati
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  8. #7

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    Frage 1: Dichtstoff nach verarbeitungsrichtlinie verbaut (Raupenstärke, Folienüberstand ...)
    Frage 2: Dichtstoff überhaupt zugelassen um ohne Anpresslatte benutzt zu werden?
    Frage 3: Was passiert mit den im Putz steckenden Klammern, bzw. was passiert mit den Löchern, wenn diese Klammern rausfallen (und das werden sie)?
    Frage 4: Ist das SO wirklich dauerhaft Luftdicht im Sinne der DIN 4108-7?

    Feststellung 1: Die Kabeldurchdringungen sind nicht i.O.

    PS: der Blowertest ist nicht geeignet die Luftdichtigkeit nach DIN 4108-7 zu belegen. Steht auch so in der DIN drin.
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  9. #8
    Avatar von Peeder
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    Feststellung 1: Die Kabeldurchdringungen sind nicht i.O.
    sehr scharfe Augen, oder deine Baustelle ????

    mal nur so ein punkt, nur erläutere uns mal, warum nicht, und was du siehst, was ich nicht sehe ?????

    Fehlende Manschetten vom Kollegen Eisedicht und Co ???



    Peeder
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  10. #9

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    Kabel, welche flasch auf der Dampfsperre durch die Dampfsperre gehen sind zu 99% nicht Luftdicht. Das Kabel muss senkrecht durch die Dampfsperre, damit man es rundherum abkleben kann. Das wiederum geht sehr wohl ohne Manschette.

    Das lässt sich aber ja wohl in 5 min korrigieren. Viel interressanter ist hier tatsächlich der Randanschluss.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hi zusammen,

    danke für die vielen Antworten!
    Die Dichtmasse ist dafür zugelassen, dass keine Anpressleiste benötigt wird, da hab ich mich informiert.
    Ob die Dichtmasse lückenlos aufgetragen wurde konnte ich leider nicht mehr prüfen, da mittlerweile schon die Gipskartonplatten montiert wurde.
    Aber ich vertrau da jetzt einfach mal drauf. Mir gings hauptsächlich darum, ob die Montageart grundsätzlich eine mögliche Variante ist oder so nicht zulässig ist.

    Aber dann bin ich halbwegs beruhingt und vertraue mal auf die Arbeit meiner handwerker (die alle auch total nett waren...was wohl an dem guten Kaffee auf der Baustelle liegt ;-)

    Grüßle

    Baulaie
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Kabel, welche flasch auf der Dampfsperre durch die Dampfsperre gehen sind zu 99% nicht Luftdicht. Das Kabel muss senkrecht durch die Dampfsperre, damit man es rundherum abkleben kann.
    Die Kabel wurden senkrecht runtergeführt, abgeklebt und dann (da die Position vom Elektriker nicht ganz korrekt war) oberhalb der Dampfsperre positionsmäßig verändert. Sollte denke ich also so passen. Abgeklebt wurden sie ringsherum mit einem elastischen Dichtband.

    Grüßle

    Baulaie
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  13. #12

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    na dann scheint ja alles gut zu sein.
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  14. #13

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    Die Dichtmasse ist dafür zugelassen, dass keine Anpressleiste benötigt wird,
    das mit Sicherheit, aber DIN gerechter wäre eine Anpresslatte, denn die DIN schreibt vor "dauerhaft Luftdicht" und das ist ohne AL nicht zu gewährleisten.
    Da diese Dichtstoffe relativ neu auf dem Markt sind, hat man keine Erfahrung wie es in 20 oder 30 Jahren aussieht

    Ich hätte auch Manschetten verwendet......
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich hab es schon erlebt, das die Dichtmasse gehalten hat aber der Untergrund nicht. Ich finde ohne Dichtlatte immer noch kritisch, mag ich ja mal überhaupt nicht leiden...
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  17. #15
    Avatar von Peeder
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    na dann scheint ja alles gut zu sein.
    scheinbar, viel Wind um nix gemacht.


    aber @ Taipan
    Blowertest ist nicht geeignet die Luftdichtigkeit nach DIN 4108-7 zu belegen
    Das würde mich brennend interessieren, wo das steht, und was da steht.
    Du kannst das ja mal zitieren .

    Peeder
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