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  1. #1

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    Nasse Wände im Keller

    Bei meinem 1.Post hatte ich mich anscheinend unglücklich ausgedrückt, deshalb jetzt nochmal:
    Wir lassen zur Zeit ein EFH bauen. Unser Fliesenleger teilte uns mit, dass er im Keller zwar schon Bodenfliesen verlegen kann aber noch nicht verfugen kann weil laut des Bauträgers nasse Wände vorhanden sind. Wir wollen Mitte September einziehen.
    Das Haus ist von außen noch nicht verputzt. Das Thema der nassen Wände kam schonmal vor etwa 2 Monaten auf und es wurde gesagt das würde wohl mit dem Starkregen verbunden sein den es kurz zuvor gab. Hätte das nicht schon längst trocknen müssen bei dem schönen Wetter in letzter Zeit? Oder kann das auch woanders her kommen? Sehen tut man im Keller nicht viel. Nur ein paar kleine feuchte Stellen relativ weit unten.
    Der Bauträger kann uns jetzt natürlich viel erzählen. Ist sowas normal und trocknet es von alleine oder wie sollte man jetzt vorgehen?
    Er teilte mir folgendes mit:
    "...dass dies durch die starken Regenfälle mit Wind und Sturm entstanden ist

    und da das Kellermauerwerk 36,5 ist und oberhalb 24. Deshalb drang das

    Wasser ein und ist dann von oben bis zum Fußpunkt durchgelaufen.

    Hierdurch hat sich auf der linken Seite des Hauses etwas Feuchtigkeit

    im Randbereich des Estrichs angesammelt. Aus diesem Grund teilte ich

    dem Fliesenleger mit, dass gefliest werden kann, aber ohne Sockelfliesen

    und ohne verfugen, damit diese Restbaufeuchte verdampfen kann."

    Er meint man müsse in den nächsten Tagen außerdem verstärkt heizen.

    Klingt das plausibel?

    Vielen Dank im voraus.
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  2. Nasse Wände im Keller

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  3. #2

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    Also ersteinmal fürs Protokoll: Das schöne Wetter ist genau ein solches, das ein erfolgreiches Austrocknen von Mauerwerken in Kellern verhindert.

    Wenn die Wände so feucht sind, dass nasse Flecken zu sehen sind, dann bezweifele ich, dass ein Nichtverfugen der Fliesen ausreichend ist. Ich würde sogar in Abrede stellen, dass ein Fliesen selbst schon möglich ist. Der Fliesenleger hat Richtlinien, die beschreiben wie der Untergrund beschaffen sein muss, wenn er fliesen will. Lass Dir diese Bedingungen aushändigen und bestätigen (schriftlich), dass die Bedingungen erfüllt sind. DANN wird gefliest. Sollten beide (Flisör+BT/GÜ/GU) Dir schriftlich bestätigt haben, dass der Untergrund die Vorraussetzungen zum Fliesen erfüllen, dann und erst dann sind diese tatsächlich erfüllt und die Haftung dafür liegt bei denen.
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  4. #3

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    fliesen kann man auf estrich erst legen, wenn dieser die belegreife erreicht hat. sofern ich mich erinnere liegt das bei einer restfeuchte von <2%.
    mein fliseur hat damals explizit eigene feuchtemessungen gemacht und lies sich da auch von keinem bauleiter reinquatschen.

    die vorgehensweise: verfliesen ohne sockel und verfugen zum trocknen halte ich für nicht fachgerecht.
    (ist auch rein logisch überlegt eher unsinn. denk mal darüber nach wie die feuchtigkeit direkt unter der fliese vernünftig raus kommen soll...durch die kleine fuge 20-30cm daneben?)


    wenn regen auf den fertigen estrich gekommen ist würde ich auch eher in richtung gutachter nebst bautrockner tendieren.

    ich verstehe auch nicht ganz wie da regenwasser hingekommen ist. estrich im keller macht man doch erst, wenn die bude "zu" ist?
    zudem: von oben nach unten durchgelaufen...erschließt sich mir so ohne bild nicht. gegenfrage: wie wird denn verhindert das dies zukünftig nicht mehr passiert?
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  5. #4

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    Und ich vertsehe nicht, warum Du dem Fliesenleger grünes Licht gibst. Sind diese leistungen nicht beim Bauträger? Wenn ja, warum? Die Streiterei um die Gewährleistung bei ablösenden Fliesen steht dann demnächst hier drin.
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